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ZEPPELIN GmbH
Arantxa Dörrié
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Datum
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Autor
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Titel |
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2/2008
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A. Dörrié/ S. Reimann
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Asphalt fräsen wie Zähne bohren
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Garching bei München, im Januar 2008 (zep/SR). Inzwischen sind etliche Straßen in Deutschland weit über 20 Jahre alt. Allein das Alter weist darauf hin, dass der Fahrbahnbelag dringend saniert werden müsste, weil sich im Lauf der Jahre vielen Stelle schadhaft geworden sind. „Im letzten Jahr haben wir gemerkt, dass Kommunen wieder stärker in die Infrastruktur investieren, auch wenn einige in der Vergangenheit fälschlicherweise glaubten, Investitionen wegen ihrer leeren Kassen auf die lange Bank schieben zu können“, berichtet Dierk Peters, Betriebs- und Oberbauleiter bei GS-Bau aus Dülmen. Um schadhafte Asphalt- und Betondecken zu entfernen, rückt die Straßenbaufirma seit Mai 2007 mit seiner neuen Fräse von Caterpillar, einer PM-200, dem Straßenbelag zu Leibe.
Deckensanierung beginnt beim Abfräsen
Erstanden hat die Straßenbaufirma die neue kettengeführte Fräse bei der Zeppelin Baumaschinen GmbH auf der letzten Bauma. Die PM-200 ist eine von mehreren Cat-Straßenbaugeräten, die sich das Unternehmen mit 20 Mitarbeitern im Lauf des letzten Jahres zugelegt hat. Unter anderem steht seit Herbst 2007 die Deckensanierung der Bundesstraße B70 zwischen Wesel und Brünen an, bei der die Qualität der Fahrbahndecke langfristig gesichert werden soll. Die Maßnahme beinhaltet auf einer Länge von sechs Kilometer das Abfräsen einer 20 Zentimeter starken Asphaltschicht. Anschließend werden eine neue Asphalttragschicht und ein Asphaltbinder eingebaut. Den Abschluss bildet die Asphaltdecke, bestehend aus Splittmastixasphalt.
Weil die neue Fräse bei ihrer Arbeit von Anfang an voll und ganz ausgelastet war, aber der Zeitplan drängte, stellte die Zeppelin Baumaschinen GmbH, vertreten durch Rainer Pieper, Produktmanager für Straßenbaugeräte bei Zeppelin, GS-Bau vorübergehend eine zusätzliche PM-200 zur Verfügung. So konnte der Kunde damit die kurzfristig entstandene höhere Auslastung abdecken. „Leistung und Service bei Cat und Zeppelin stimmen einfach“, räumt Dierk Peters ein.
Schnell und präzise
Das Fräsen im Straßenbau ist wie das Bohren von Löchern bei Zähnen: Während der Zahnarzt mit einem Bohrer Karies von den Zähnen entfernt, beseitigt der Straßenbauer mit seiner neuen PM-200 durch Spurrillen oder Frostausbrüche beschädigte Asphaltschichten schnell und präzise. Die PM-200 mit einer Frästiefe von 32 Zentimeter eignet sich besonders für Asphalt- und Betonflächen, zu deren Reparatur größere Frästiefen erforderlich sind, wie beispielsweise Fahrbahnen oder Industrieflächen, wie von Logistikzentren, bei denen GS-Bau seine neue Fräse ebenfalls schon eingesetzt hat. Die Fräsflächen weisen dank der TSD-Nivelliersysteme, die speziell auf die Cat-Kaltfräsen abgestimmt sind, ein hohes Maß an Ebenflächigkeit auf. Die automatisch konstant gehaltene Vorschubgeschwindigkeit mit Traktionskontrolle und automatischer Tiefensteuerung auf beiden Seiten garantiert sauberen und gleichmäßigen Ausbau der Frässchichten.
Besonderes Augenmerk hat Cat auf die Entwicklung der Fräswalze gelegt, die ständig extremen Belastungen ausgesetzt ist. So ermöglichen konische Wechselhalter das schnelle Erneuern der 178 Rundschaftmeißel. Dies führt wiederum zu einer längeren Haltbarkeit. Was das zukünftige Sonderzubehör der Fräse anbelangt, bleiben für Peters nur wenige Wünsche offen, die er dem Zeppelin-Produktmanager Rainer Pieper weitergegeben hat. Dieser versichert: „Darüber haben wir den Hersteller Caterpillar bereits informiert, weil wir hier auch eine Verbesserung des Produkts speziell für den deutschen Markt sehen.“
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