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ZEPPELIN GmbH
Arantxa Dörrié
Pressesprecherin, Ltg. Unternehmenskommunikation
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Datum
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Autor
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Titel |
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4/2007
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A. Dörrié/A. Bock
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Glasklare Angelegenheit
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Garching bei München, im März 2007 (zep/AB). Glas gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit. Bereits im Alten Ägypten wurde Glas zu Gefäßen verarbeitet. Das natürliche Material Glas wird aus Quarzsand hergestellt, das über zehn Prozent der Erdoberfläche ausmacht. Es kann unendlich oft wieder eingeschmolzen werden, ohne dass seine Qualität abnimmt. Neben vielen anderen Funktionen ist Glas nach wie vor eine hochwertige Form der Verpackung. Für Umwelt und Wirtschaft ist es wichtig, Glas nicht einfach wegzuwerfen, sondern es wiederzuverwerten. Zum Erschmelzen von Neuglas benötigt man bis zu 25 Prozent mehr Energie als zum Recyceln. Ökonomisch gesehen macht Glasrecycling auch deshalb Sinn, da es sehr günstig transportiert und aufbereitet werden kann. Das Glasrecycling in Deutschland hat weltweit Standards gesetzt. Eine Firma, die sich einen hervorragenden Namen darin gemacht hat, ist die G.R.I.-Glasrecycling NV in Worms.
Die 1994 gegründete G.R.I hat bereits 1998 als eine der ersten Glasaufbereitungsanlagen Farbseparationsgeräte zur Farbverbesserung der drei In-put-Glasfraktionen Grün, Weiß, Braun eingebaut. In Worms am Rhein, wo die Germanen bereits im Mittelalter Glas herstellten, verarbeitet das Unternehmen mit rund 35 Mitarbeitern Sammelglas aus Iglusammlung zu einem schmelzfähigen Glasgranulat, das als Sekundärrohstoff für die Hohlglashütten zur Flaschenherstellung dient. Das Glasgranulat wird mit Schiffen über den Rhein zu Glashütten oder Häfen beziehungsweise mit LKWs auch zu anderen Kunden gebracht.
Da die Nachfrage nach Grasgranulat sehr hoch und die Anlage somit absolut ausgelastet ist, hat GRI von der Zeppelin-Niederlassung Frankenthal zwei neue Cat-Radlader vom Typ 950H (200 PS, 11 300 Kilogramm Kipplast geknickt, 5,0 Kubikmeter Schaufelvolumen) und 966H (265 PS, 16 000 Kilogramm Kipplast geknickt, 6,0 Kubikmeter Schaufelvolumen) erworben. Die Radlader werden zur Bestückung der Glasaufbereitungsanlage mit dem gesammelten Hohlglas sowie zum Transport des gewonnenen Glasgranulats auf Schiffe und LKWs eingesetzt. Die Geräte bewegen beim In- und Output bis zu 480 000 Tonnen Glasmaterial im Jahr. Ausgestattet sind sie jeweils mit einer Leichtgutschaufel und verfügen zur besseren Bestückung der hohen LKWs über ein High-Lift Hubgerüst. Beide Geräte werden zum Beladen der Schiffe teilweise auch im Bereich der Straßenverkehrsordnung eingesetzt und sind deshalb mit der STVZO-Ausrüstung versehen. Zudem fahren sie mit ausgeschäumter Glattmantelbereifung, um zu verhindern, dass Glasteile im Reifenprofil stecken bleiben.
Absolut ausgelastet
Besonders gefordert werden die Maschinen in Sachen Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit. „Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Zuverlässigkeit, da mit Ausfall des Geräts die Aufbereitungsanlage nicht mehr bestückt werden kann und somit erhebliche Produktionsausfälle die Folge wären. Auch stellt das sehr verschleißfördernde Glasmaterial hohe Anforderungen an die Verschleißfestigkeit der Maschinen“, so Betriebsleiter Joachim Nehmert. Dabei ist er aufgrund der Erfahrungen im mehrmonatigen Einsatz von der Qualität der Maschinen absolut überzeugt: „Die Maschinen erfüllen unsere Kundenanforderungen: Sie sind nicht nur zuverlässig und somit immer verfügbar, sondern sie zeichnen sich auch aus durch einen niedrigen Kraftstoffverbrauch, durch eine gute Bedienbarkeit, einen ergonomischen Arbeitsplatz und gute Übersichtlichkeit.“ Bei der Wahl für Cat beziehungsweise Deutschlands größte Vertriebs- und Serviceorganisation der Branche entschied sich G.R.I. allerdings nicht nur aufgrund der Geräte. „Auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und der Zeppelin-Service waren wichtige Kriterien. Wir hatten in der Vergangenheit mit einem anderen Unternehmen schlechte Erfahrungen gemacht und haben uns deshalb für einen Wechsel zu Zeppelin beziehungsweise Cat entschieden. Dafür wurden wir bis heute nicht enttäuscht“, so Nehmert abschließend.
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