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Erster Dozer mit dieselelektrischem Antrieb
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Startseite : Baumaschinen : Presseinformationen : Erster Dozer mit dieselelektrischem Antrieb

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ZEPPELIN GmbH
Arantxa Dörrié
Pressesprecherin, Ltg. Unternehmenskommunikation
Tel. 0 89/ 320 00-440, Fax 0 89/ 320 00-500
E-mail: Presse@zeppelin.com

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Autor    Titel 
9/2008 A. Bock Erster Dozer mit dieselelektrischem Antrieb

 

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Mit dem ersten dieselelektrischen Antriebskonzept im Bereich der mittelgroßen Baumaschinen erzielt Caterpillar eine bisher unerreichte Effizienz und Umweltfreundlichkeit. Als erste Maschine dieser Art plant Cat, im kommenden Jahr den Dozer D7E einzu
 
Erster Dozer mit dieselelektrischem Antrieb
Caterpillar macht mit der D7E einen großen Schritt in Sachen kraftstoffsparende und umweltfreundliche Antriebe der Zukunft

Garching bei München, im September 2008 (zep/AB). Caterpillar plant, im kommenden Jahr mit der D7E den ersten dieselelektrischen Dozer der Geschichte einzuführen und untermauert mit dieser Entwicklung seine Stellung als weltmarktführender Hersteller von Baumaschinen und Motoren. Der neue Antrieb erlaubt dem Dozer eine bisher unerreichte Effizienz.

Caterpillar versteht sich grundsätzlich als Hersteller von Baumaschinen, die über die gesamte Lebensdauer stets die niedrigsten Kosten (Total Cost of Ownership) bezogen auf die Leistung in Tonnen beziehungsweise Kubikmeter pro Stunde erreichen. Auf dem Weg zum wirtschaftlichsten Antrieb hat der US-amerikanische Hersteller seine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich „Electric-Power-Systems“ und Generatoren genutzt, um diese Technologie jetzt auch bei mittelgroßen Erdbewegungsmaschinen einzuführen. Zeppelin Produktmanager Michael Holzhey erläutert: „Der dieselelektrische Antrieb wie bei der D7E ist heute schon in der Lage, deutlich kostengünstiger zu arbeiten als konventionelle Antriebe.“ Neben der Wirtschaftlichkeit stehen zudem Kriterien wie Dauerhaltbarkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit an oberster Stelle. Diese Ziele erreicht Caterpillar mit dem neuen Antrieb der D7E ohne Zugeständnisse.

Mehr Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz

Die D7E liegt in der 27-Tonnen-Klasse und wird von 235 PS (175 kW) starker Cat Technologie angetrieben. Der Dozer ist weder auf eine traditionelle mechanische Kraftübertragung mit Getriebe und Kupplung angewiesen noch benötigt er Motorriemen, da das elektrische System auch externe Hilfskomponenten wie Klimaanlage und Wasserpumpe über einen separaten Elektro-Motor antreibt und eine Lichtmaschine nicht mehr notwendig ist. Zudem kommt der elektrische Antriebsstrang mit 60 Prozent weniger beweglichen Teilen aus als die Vorgängermodelle.

Die neue technische Entwicklung ist ein Beispiel für Caterpillars Bekenntnis zu einer nachhaltigen Entwicklung, die sowohl die Wirtschaftlichkeit des Kunden verbessert als auch die Umwelt schont. Im Vergleich zu allen anderen Dozern dieser Klasse verbraucht die D7E deutlich weniger Ressourcen und hat eine wesentlich geringere Abgas-Emission sowie einen geringeren Verschleiß. Zudem sind alle Hauptkomponenten darauf ausgelegt, im Rahmen des Programms „Certified Rebuild“ erneuert beziehungsweise wiederverwertet zu werden. Gleichzeitig sinken für den Kunden die Betriebskosten erheblich. So hat der Dozer beispielsweise einen um 25 Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch bei gleicher Leistung in Tonnen pro Stunde.

Darüber hinaus besitzt die D7E einige weitere Eigenschaften mit hohem Kundennutzen. Dazu gehört die zentral angeordnete Kabine mit 35 Prozent mehr Sichtfläche, genauso wie das SystemOne-Laufwerk und die sehr hohe Manövrierfähigkeit. So bietet der neue Dozer ausgezeichnete Lenkeigenschaften, da die Komponenten der Differenziallenkung unmittelbar durch den Elektro-Motor angesteuert werden.

Führender Entwickler

Seit über 40 Jahren ist Caterpillar führend in der Motorenherstellung und hat vielen wichtigen Innovationen der Diesel-Technologie den Weg gebahnt. Auch als die Europäische Union 1994 eine Serie neuer, schärferer Emissionsrichtlinien verabschiedete, übernahm der US-amerikanische Hersteller eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer Technologien, die diese Anforderungen erfüllen konnten. Bis heute hat Caterpillar beispielsweise über 500 Millionen US-Dollar in die ACERT-Technologie investiert, um eine langfristige Lösung zur Reduktion der Abgasemissionen zu finden bei gleichzeitiger Weiterentwicklung von Leistung und Langlebigkeit der Motoren.

 

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