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Bergziege und Schottergaul im Einsatz
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Startseite : Baumaschinen : Presseinformationen : Bergziege und Schottergaul im Einsatz

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ZEPPELIN GmbH
Arantxa Dörrié
Pressesprecherin, Ltg. Unternehmenskommunikation
Tel. 0 89/ 320 00-440, Fax 0 89/ 320 00-500
E-mail: Presse@zeppelin.com

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Autor    Titel 
9/2008 A. Bock Bergziege und Schottergaul im Einsatz

 

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Am HeidelbergCement Standort Burglegenfeld sorden die Cat Radlader 992G und 992C dafür, dass die Cat Muldenkipper 777D in vier Ladespielen mit dem gewonnenen Material beladen werden.
 
Bergziege und Schottergaul im Einsatz

HeidelbergCement betreibt am Standort von Burglengenfeld den Abbau von Kalkstein

Garching bei München, im September 2008 (zep/SR). Millionen von Jahren hat der Rohstoff Kalkstein in Burglengenfeld in der Oberpfalz auf diesen Moment gewartet: mittels Sprengung von seinem festen Verbund gelöst zu werden. Weil die beiden Zementöfen von HeidelbergCement ständig neuen Nachschub fordern, zünden Sprengmeister im Durchschnitt drei bis vier Mal in der Woche den Sprengstoff in den Bohrlöchern.

Gearbeitet wird im Bruch von Burglengenfeld an fünf Tagen die Woche. Acht Stunden täglich treiben Maschinen und ihre Fahrer den Abbau von Kalkstein voran. „Mit der Sprengung erreichen wir den bestmöglichen Zerkleinerungsgrad, so dass der Cat Radlader nur noch seine Felsschaufel voll machen muss. Auch für unseren Brecher ist es optimal, wenn das Haufwerk möglichst klein ausfällt“, meint Martin Deml, Steinbruchmeister im Zementwerk. Unterstützt wird der Cat Radlader 992G von einem 992C. Beide sorgen dafür, dass die drei Cat Muldenkipper 777D in vier Ladespielen mit dem gewonnenen Material beladen werden. Damit den Radlader-Fahrern angezeigt wird, dass die Dosierung passt, verfügen sie über ein Wiegesystem. „Je nachdem welche Mischung gerade hergestellt wird, nehmen unsere Radlader das Material aus den niedrigen oder hohen Sohlen mit einem hohen oder niedrigen Calciumoxidanteil auf“, erklärt Martin Deml. In einer Schicht werden bis zu 13 000 Tonnen Gestein verfahren, mit denen der leistungsstarke Brecher bestückt wird. Seine Aufgabe ist es, das Material weiter in Körngrößen von 0 bis 80 Millimeter zu zerkleinern, um es über Förderbänder der Zementproduktion zuzuführen. Denn die Brennöfen müssen unaufhörlich mit dem Rohstoff versorgt werden. Am Standort Burglengenfeld befindet sich das Zementwerk mit dem bundesweit größten Ausstoß des HeidelbergCement-Konzerns. Jährlich werden mehr als eine Million Tonnen des Baustoffs hergestellt.

Prompt die Maschinenwartung erledigt

Damit der Gewinnungsprozess nicht ins Stocken gerät, müssen die Baumaschinen ununterbrochen verfügbar sein. Manfred Enger, Servicetechniker der Zeppelin Niederlassung Straubing, wartet seit 1987 fachgerecht die Maschinen bei HeidelbergCement in Burglengenfeld. Er kann schnell zur Stelle sein und die Geräte wieder flott machen, wenn zum Beispiel ein kaputter Hydraulikschlauch gegen einen neuen ausgetauscht werden muss. Außerdem kümmert er sich darum, die Felsreifen bei den Maschinen zu wechseln, welche den Gummi schützen oder Ketten bei den Radladern aufzuziehen, damit die Geräte über eine gute Traktion verfügen. Im Spätherbst und Winter, wenn Reparaturen an der Ofenlinie anstehen und Produktion sowie Abbau ruhen, werden von ihm alle Baumaschinen, insbesondere deren Motor und Getriebe überholt. „Wir lassen an unseren Maschinen keine Wartungsarbeiten zusammen kommen, sondern hier wird alles prompt erledigt“, berichtet Deml. Und das macht sich bemerkbar. Bis zu 20 000 Betriebsstunden und noch länger sind die Maschinen im Einsatz. Ein Cat Radlader 950E zum Beispiel bringt es sogar auf 30 000 Betriebsstunden und ist noch immer mit dem ersten Cat Motor ausgestattet. „Die hohe Stundenleistung, die einzelne Geräte aufweisen, spiegelt die Pflege der Maschinen wieder“, so der Steinbruchmeister. Nicht zuletzt haben auch die Fahrer ihren Anteil daran. Sie sind für die Sauberkeit ihres Arbeitsplatzes verantwortlich und identifizieren sich so mehr mit der Maschine. Wie hoch die Identifikation mit den Cat Geräten ausfällt, belegen die Namen Bergziege oder Schottergaul, die sich die Fahrer für ihre Cat Radlader und Muldenkipper ausgedacht haben. Bevor alle Baumaschinen in den Einsatz gehen, werden sie getauft. Und bevor eine neue Baumaschine ihren Dienst aufnimmt, erhalten die Fahrer eine Schulung. „Bei der letzten Schulung haben wir auch Fahrer aus dem Produktionsbetrieb hinzugezogen, wo ebenfalls Cat Maschinen eingesetzt sind.

Rohstoff reicht die nächsten 50 Jahre

Am Standort Burglegenfeld wird bereits seit über 125 Jahren Kalk abgebaut beziehungsweise Zement hergestellt. Das Rohstoffvorkommen auf der 45 Hektar großen Fläche reicht noch mindestens für die nächsten 40 Jahre. „Die Arbeitsplätze sind in der Region gesichert“, so Deml. Derzeit laufen die Planungen, den Abbau in den unteren Schichten anzugehen und den Steinbruch in den kommenden Jahren um 20 Meter tiefer zu legen. „Die Genehmigung für die Steinbruchtieferlegung haben wir von den Behörden bereits erhalten. Nun sind wir dabei, die Erschließung vorzubereiten.“

 

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