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Paltentaler: neue Bergbau Betriebe und Cat Geräte stärken Rohstoffkompetenz

01.02.2022

PALTENTALER: neue Bergbau Betriebe und Cat Geräte stärken Rohstoffkompetenz 

In mittlerweile sechs Abbaubetrieben rund um die Zentrale in Rottenmann produziert die Paltentaler Splitt & Marmorwerke GmbH nicht nur hochwertige mineralische Rohstoffe, sie ergänzte ihr Know-how in der Gewinnung und Aufbereitung auch durch ein umfangreiches Anwendungswissen. Geleitet wird das Familienunternehmen von Dina Lesjak, MA, die es mit frischem Elan in dritter Generation weiterführt. Bei der jüngsten Fuhrpark-Erneuerung fiel die Wahl auf die aktuellen Geräte der Neuen Generation von Caterpillar.

Seit der Gründung im Jahr 1965 durch Baumeister Hans Pilz, dem Großvater von Dina Lesjak, ist der Familienbetrieb stark mit der Region bis ins Pölstal verwurzelt. In zweiter Generation hat Meinhard Lesjak weitere Werke aufgebaut, weitergeführt und die mineralische Kompetenz im Unternehmen sukzessive erhöht. 2017 übernahm mit Dina Lesjak, MA, die dritte Generation die Geschäftsführung. Neben regionalen Abnehmern in der Bauwirtschaft zählen auch internationale Unternehmen der Baustoffindustrie zum Kundenkreis der Paltentaler Splitt- und Marmorwerke GmbH wobei hier hauptsächlich Zuschlags- sowie Füllstoffe in hochweißer Qualität zu Anwendung kommen.

Ein Bereich, der während der Pandemie ein starkes Wachstum verzeichnete, ist das Ziersplittsortiment, das aufgrund der großen Auswahl an Farben und Körnungen der eigenen Rohstoffe einen breiten Anwendungsbereich im Garten- und Landschafsbau abdeckt. Ergänzend zur Rohstoffgewinnung und -aufbereitung ist die Firma Paltentaler auch in den Bereichen Recycling, Transporte und regionaler Erdbau tätig.

Mit dem zweiten Standbein, der 1990 von Meinhard Lesjak gegründeten Ipus Mineral- & Umwelttechnologie GmbH, wird die umfangreiche Erfahrung mit Mineralien auch für die Landwirtschaft genutzt. Auf Basis von natürlichem Zeolith höchster Qualität und einer wissenschaftlich geführten, betriebsinternen Forschungseinheit entwickelt das Unternehmen seit vielen Jahren die mineralischen Bioregulatoren. Diese unterstützen die konventionelle und die ökologische Landwirtschaft bei den aktuellen Themen wie Emissionsreduktion, Tierwohl, Reduktion von Antibiotika, Produktivitätssteigerung und nachhaltiger Kreislaufwirtschaft.

Die Zentrale für beide Unternehmen, die rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, befindet sich in Rottenmann. Meinhard Lesjak steht als Pionier und Visionär nach wie vor hinter der Firma, überlässt das operative Geschäft aber schon seit Jahren seiner Tochter und ihrem Team. Dina Lesjak „Obwohl ich mit meinem Studium Marketing & Sales eine Quereinsteigerin bin, bin ich als Unternehmertochter schon von Kindesbeinen an in unseren Betrieben gewesen. Das wichtigste Kapital jeder Firma sind die Mitarbeiter und zwar jeder einzelne – bei uns kennt man sich und wir halten zusammen. Ich bin stolz, wie viel wir vor allem in den letzten beiden Jahren gemeinsam geschafft haben.“

Sechs Abbaustätten in den Bergbaubetrieben in der Obersteiermark

In Lassing, Ketten, Wald am Schoberpaß, Öblarn sowie Pöls (Oberkurzheim Ost und West) werden die bergfreien kalzitische und dolomitische Karbonate im Etagenabbau mittels Bohr- und Sprengarbeit gewonnen. Die Bohr- und Sprengarbeiten erfolgen fast zur Gänze durch eigene Fachkräfte bzw. mit eigenem Bohrgerät.

Der gewonnene Rohstoff wird per Muldenkipper oder S-Lkw zu den der modernen Aufbereitungsanlagen transportiert und in speziell an die hohe Produktqualität angepassten Prozessschritten - brechen, klassieren, optisch sortieren, trocknen, vermahlen, sichten – zu Qualitätsprodukten veredelt und im In- und Ausland vermarktet. Die Produkte werden den Kunden im Silo, lose oder in Big Bags zur Verfügung gestellt bzw. auf Wunsch auch mit dem eigenen Fuhrpark oder Partnerfirmen geliefert. Qualität steht bei Paltentaler im Vordergrund, daher verfügt man über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001. Des Weiteren sind sämtliche Produkte CE-zertifiziert, sowie für den Bereich der Landwirtschaft Pastus+ zertifiziert.

Die älteste Lagerstätte ist der seit 1968 betriebene Kalksteinbergbau „Burgfried“ in der Gemeinde Lassing. Hier werden Produkte für die regionale Bauwirtschaft, Ziersplittindustrie sowie die Betonindustrie erzeugt. Die Rohstoffsicherheit ist durch bereits gesicherte Nachfolgeprojekte langfristig gesichert. Zwei weitere Betriebstätten liegen im Gemeindegebiet Pöls-Oberkurzheim. Der hier abgebaute Rohstoff Kalziumkarbonat wird direkt in der angeschlossenen Aufbereitungsanlage zu hochwertigen Körnungen für die Bau- und Ziersplittindustrie verarbeitet. In einem weiteren Verarbeitungsschritt wird der hochwertige weiße Rohstoff in der Putzsandanlage zu Fraktionen von 5,0 bis 0,1 mm aufbereitet. Hier punktet Paltentaler vor allem mit der variablen Sieblinie, der Kornform, der Farbkonstanz und mit dem Weißegrad. Das hochwertige Kalciumcarbonat erfüllt auch alle Qualitätskriterien der Futtermittelindustrie.

Im Kalksteinbergbau Reichenstuhl in der Nähe von Wald am Schoberpaß wird auf ca. 1.300 m Seehöhe kalzitischer Dolomit abgebaut. Witterungsbedingt kann das Material nur in den Monaten zwischen Mai und November abgebaut werden. Dieses wird mit Lkw in das ca. 20 km entfernte Werk in Mautern transportiert, wo es unter anderem mittels optischer Sortieranlage vorsortiert wird. Hier entstehen hochwertige Körnungen, welche sowohl in der Betonsteinerzeugung als auch als Ziersplitt Verwendung finden. Der ebenfalls neue Bergbau in Walchen bei Öblarn wird, wie der Bergbau in Ketten, in den nächsten Jahren hochgefahren.

Dazu Betriebsleiter Karl-Heinz Walcher, Zuständiger für die Bergbautriebe „Nord“: „Pro Betriebsstätte beschäftigen wir im Durchschnitt drei bis vier Mitarbeiter um das eingesetzte Bergbauzubehör (Radlader, Bagger, Mulden, Bohrgerät) zu bedienen und die Aufbereitungsanlagen sowohl stationär als auch mobil mit Rohstoff zu beschicken und letztendlich das Produkt für unsere Kunden zu verladen. Die Aufbereitungsanlagen sind im Allgemeinen in Form einer Vorbrechstufe (Backenbrecher), einer Vorabsiebung sowie einer Nachbrechstufe (Prallmühle) und nachgeschalteter Klassierung aufgebaut. Dazu kommt unser eigener Fuhrpark, den wir hauptsächlich für den Transport unserer qualitativen Rohstoffe einsetzen, um unsere Kunden schnellstmöglich beliefern zu können.“

Fünf neue Cat Geräte

Dina Lesjak: „Eine unserer Stärken ist die erfolgreiche Zusammenarbeit eines jungen Teams mit erfahrenen, langjährigen Fachkräften, der Mix macht´s. Um erfolgreich zu sein braucht es aber nicht nur das richtige Team, sondern auch gute Maschinen. Wir haben in den letzten Jahren sehr viel investiert, sowohl im Anlagenbereich als auch in die Modernisierung unseres Fuhrparks. Dabei legen wir besonderen Wert auf neueste Technik, geringen Verbrauch und hohen Komfort für unsere Mitarbeiter. Nachdem uns Harald Polleros von der Firma Zeppelin mehrere Vorführgeräte zur Verfügung gestellt hat und diese von den Maschinisten sehr positiv aufgenommen wurden, haben wir 2021 in fünf neue Cat Geräte investiert.“

Als erstes Gerät verstärkte der Cat 336 Next Generation den Bergbau in Lassing. Der aktuell größte Bagger im Fuhrpark verfügt ab Werk über ein umfangreiches Technik Paket mit verschiedenen Assistenzsystemen. Er ist mit einem vollhydraulischen Schnellwechselsystem der Firma Winkelbauer ausgerüstet und kommt mit Felslöffel und Reißzahn zum Einsatz. Maschinist Gustav Zach verlädt mit dem Cat 336 das Material für die externen Baustellen bzw. für die internen Transporte zur Aufbereitungsanlage. Wenig später wurde der Radlader Cat 950M in das Werk in Mautern geliefert, wo er für raschen Materialtransport sorgt. Es folgte der kompakte Radlader Cat 908M, der in Pöls die Kunden im internen Werksverkehr mit den gewünschten Kleinmengen versorgt und dank Schnellwechselsystem rasch zwischen 1,1 m³ Erdbauschaufel und Palettengabel wechseln kann.

Im Herbst folgten zwei Cat 326 Kettenbagger, die als Next Generation Geräte ebenfalls über das umfangreiche Technik-Paket ab Werk verfügen – unter anderem eine Hub- und Schwenkbegrenzung sowie eine Baggerwaage. Während die beiden Radlader über Cat Schaufeln verfügen, sind die Bagger mit dem Schnellwechselsystem multiconnect sowie Anbaugeräten der Firma Winkelbauer ausgerüstet. Neben diesen Neu-Geräten bewährt sich seit vielen Jahren auch eine Abbruchschere von Cat im Maschinenpool der Paltentaler.

„Die technisch überzeugenden Vorführgeräte und das stimmige Gesamtkonzept aus Preis, Leistung und Betreuung waren für uns ausschlaggebend. Es ist für uns daher durchaus vorstellbar, dass wir die sehr gute Zusammenarbeit mit Zeppelin Österreich in Zukunft weiter intensivieren. Und nicht zuletzt sind wir auch immer offen für eine weitere Verstärkung unseres Teams und freuen uns über entsprechende Bewerbungen“, so Dina Lesjak abschließend.

www.paltentaler.at
www.ipus.at
www.zeppelin-cat.at

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Maschinist Gustav „Gust“ Zach kennt seine heutige Chefin schon seit ihren ersten Besuchen im Steinbruch in jungen Jahren. Von der Technik des Cat 336 Next Generation mit Winkelbauer Ausrüstung ist er rundum begeistert.

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Der neue Cat 950M unterstützt die Abläufe im Werk der Firma Paltentaler in Mautern, wo der Rohstoff unter anderem durch die optische Sortieranlage aufbereitet wird. Im Bild bei der Geräteübergabe von links: Technischer Leiter DI Georg Glatz, Produktionsverantwortlicher Mautern Rudolf „Rudi“ Häuplik, Geschäftsführerin Dina Lesjak, MA und Harald Polleros (Betreuer Zeppelin Österreich GmbH, Niederlassung Graz).

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Dina Lesjak, MA, leitet bereits in dritter Generation die Familienunternehmen Paltentaler Splitt & Marmorwerke GmbH sowie die Ipus Mineral- & Umwelttechnologie GmbH.

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Einer der beiden neuen Cat 326 Next Generation beim Beschicken des mobilen Prallbrechers Remax 300 im Kalksteinbergbau Pöls-Oberkurzheim West.

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Die Geräte der Firma Paltentaler sind überwiegend personenbezogen zugeteilt und werden entsprechend gepflegt.

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Zeppelin Österreich GmbH

Zeppelinstrasse 2

2401 Fischamend bei Wien