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Titandioxid sicher handhaben

29.03.2022

Effektiver Schutz von Personal und Umwelt bei der Verarbeitung von Titandioxid

Titandioxid (TiO2) zählt zu den beliebtesten Weißpigmenten. Es ist heller als alle bisher bekannten Pigmente und kann UV-Strahlen sowohl streuen als auch absorbieren. Der Stoff wird vor allem in Farben, Lacken, Kunststoffen und Papier, aber auch zur Farbgebung in Kosmetika, Lebensmitteln, Pharmazeutika oder Bauprodukten eingesetzt. Doch Titandioxid kann Krebs verursachen, wenn die Staubpartikel eingeatmet werden, was verschiedene deutsche und französische Studien aus den Jahren 2010 bis 2017 ergaben. Seit Oktober 2021 stuft eine EU-Verordnung Titandioxid als krebserzeugend ein.

Für Verarbeiter bedeutet das die Umstellung ihrer Produktionsprozesse. Künftig dürfen keine Staubpartikel mehr in die Arbeitsumgebung gelangen. 

Die Technologie von Zeppelin Systems gewährleistet Staubfreiheit bei der Materialaufgabe …

Als führender Anbieter im Anlagenbau bietet Zeppelin Systems Lösungen, die eine sichere Handhabung von TiO2 gewährleisten und für staubfreie Materialaufgabe und Förderung in der Produktion sorgen. Dies gilt für beide Materialgebinde, die bei Titandioxid üblich sind – 25 kg Säcke und Big Bags.

Bei 25 kg Säcken wird die Kontaminationsfreiheit durch Handschuhkästen und eine angeschlossene Aspiration mit Jetfilter gewährleistet. Big Bags werden über ihren Rüssel dichtend an die Entleerstation angeschlossen. Auch hier sollte eine Aspiration beim Entleeren des Big Bags in den Aufgabetrichter dafür sorgen, dass keine Gefahrstoffe entweichen. 

… sowie bei Förderung und Dosierung

Bei der pneumatischen Förderung toxischer Produkte empfiehlt Zeppelin Systems den Vakuumbetrieb durch Sauggebläse, um eine etwaige Quervermischung zu verhindern. Alternativ bietet sich ein Druckgebläse an – eine Technik, die jedoch deutlich schwieriger zu handhaben ist. Angeschrägte Zellenräder und Förderschnecken, deren Steigung auf die Materialeigenschaften der Rohstoffe abgestimmt ist, sorgen für effektive Förderung und Dosierung.

Zeppelin Systems Mischertechnologie setzt Maßstäbe

Für die Verarbeitung von Titandioxid sind die Containermischer von Zeppelin Systems dank ihrer Flexibilität optimal – allen voran der CMQ. Dieser Typ eignet sich hervorragend vor allem für Farbanwendungen mit zahlreichen produktbedingten und durch viele Rezepturwechsel hohen Reinigungsaufwänden. Hier überzeugt der Containermischer CMQ durch reinigungsoptimiertes Design und äußerst kurze Reinigungszeit. Dazu kommen eine schnelle, effektive Homogenisierung, sehr gute Dispergierung und ein innovatives, neuartiges Dichtungssystem, das den toxischen Staub, der beim Mischen zwangsläufig entsteht, zuverlässig absaugt.

Möchten Sie im Detail erfahren, wie Zeppelin Systems Mensch und Umwelt in punkto Titandioxid schützt? Dann fordern Sie unten über den Button das Whitepaper an.

 

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Sackaufgabestationen für toxische Produkte mit Glovebox, Jetfilter, Frischluftzufuhr sowie Belüftungstrichter als pneumatische Austragseinrichtung und Rohrleitungen mit Schiebern zum Anschluss an die zentrale Aspirationsanlage.

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Optimal für Farbanwendungen: Der Containermischer CMQ.

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Zellradschleuse mit Aufgabeschuh und Leckluftsammler zur Materialdosierung in die pneumatische Förderanlage.

KONTAKT

Dr. Stephan Poller
Business Unit Leiter Mixing Technology stephan.poller@zeppelin.com +4975412024101