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Nicht an Grenzen stoßen

19.05.2017
from Sonja Reimann

Zum passenden Zeitpunkt am richtigen Ort mit einem überzeugenden Angebot

Baggerfahrer Florian Olk, Geschäftsführer Wolfgang Saur mit seinem Sohn und Bauleiter Stefan Saur sowie Zeppelin Verkäufer Christoph Gil (von links).

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Die Firmenfarbe hat der Vater von Wolfgang Saur einst festgelegt und seitdem wird diese beibehalten. „Bei einem einheitlichen Auftritt wird man ganz anders wahrgenommen“, meint der Geschäftsführer.

Eng geht es für den neuen Cat Kurzheckbagger 325FL samt Verstellausleger im Ortskern von Zoltingen zur Sache. Doch genau für solche Baustellensituationen ist er ausgelegt.

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ZÖSCHINGEN (SR) Eng geht es für den neuen Cat Kurzheckbagger 325FL samt Verstellausleger im Ortskern von Zoltingen zur Sache. Doch genau für solche Baustellensituationen ist er ausgelegt: Da wären zum einen die Telefonleitungen, die der Baggerfahrer Florian Olk der Firma Scharpf Tiefbau beim Schwenken des Auslegers immer im Blick haben muss, wenn er den Aushub für die ein Kilometer lange Wasserleitung und 4,5 Kilometer lange Abwasserleitung auf Lkw verlädt. Zum anderen kommt er ganz schön nah an die Bebauung und Grundstücke ran. „Ein Kettenbagger mit langem Heck wäre hier hinderlich. Damit wären wir bei dieser Maßnahme an Grenzen gestoßen“, so Geschäftsführer Wolfgang Saur. Ursprünglich hatte er die Baumaschine wegen des Kurzhecks nicht in die engere Wahl gezogen. „Es gab einfach Vorbehalte wegen der Standsicherheit und der Kraft, aber inzwischen bin ich überzeugt, dass es nicht bei diesem Kurzheck-Bagger alleine bleiben wird.“ 

Viele Fahrer der rund 65 Mitarbeiter sind seit 20 Jahren und länger dabei – ihre Vorlieben für Maschinen finden Gehör. Doch nicht alle waren wie Geschäftsführer Wolfgang Saur von Anfang an von der Kurzheck-Konstruktion überzeugt. „Dabei arbeiten wir längst mit Kompaktgeräten in Kurzheck- Version. Aber was bringt es denn, etwas gegen den Willen der Maschinisten durchzusetzen? Doch irgendwann war der Moment gekommen, so einen Bagger mal auszuprobieren.“ Dass das Unternehmen Rücksicht auf die Belegschaft nimmt, dankt diese ihm mit einer langen Betriebszugehörigkeit. Und das ist Wolfgang Saur, der den 1932 gegründeten Betrieb in der dritten Generation führt, wichtig: „Es wird in Zukunft nicht leichter, Fachpersonal zu finden.“ Regelmäßig bildet der Tiefbauer aus Zöschingen im Landkreis Dillingen an der Donau aus. Aktuell beschäftigt er drei Auszubildende. Darunter auch eine Frau – anderswo eher eine Ausnahme, doch hier gibt es selbst unter den Maschinisten weibliche Fachkräfte – in einer der zwölf Kolonnen arbeitet eine Walzenfahrerin mit. Auch der neue Cat Mobilbagger M318F wird von weiblichen Händen gesteuert. Die größten Baumaschinen der Welt, wie Muldenkipper, die in den Kupfer-, Eisen- und Goldminen verkehren, sind bevorzugt in Frauenhänden. Das Argument: Frauen steuern eine Maschine feinfühliger. „Da ist sicher was Wahres dran. Wir haben damit nur gute Erfahrungen gemacht“, so der Firmenchef. 

Dass er seit 2016 erstmals zwei Cat Baumaschinen einsetzt, ist Christoph Gil, Zeppelin Verkäufer der Niederlassung Ulm, zu verdanken, der einen 23-Tonnen-Bagger vorführte, weil ein Hydraulikbagger im Unternehmen ersetzt werden sollte. Doch wenn zum passenden Zeitpunkt am richtigen Ort mit einem überzeugenden Angebot alles drei zusammenkommt, kann eine Baumaschinen-Investition auch mal einen anderen Weg einschlagen. Bauma-Messekonditionen und ein passender Mobilbagger M318F mit allem, was der Betrieb braucht, wie eine Breitspur, führten dann zu einer Planänderung – das erste Gerät von Cat hielt damit bei dem Tiefbauer Einzug. So wie alle Baumaschinen erhielt dieses ein grünes Design. Die Firmenfarbe hat der Vater von Wolfgang Saur einst festgelegt und seitdem wird diese beibehalten. „Bei einem einheitlichen Auftritt wird man ganz anders wahrgenommen“, meint der Geschäftsführer. Ausgebreitet hat sich auch der hydraulische Schnellwechsler Oilquick. Vor fünf Jahren begann das Unternehmen, Schritt für Schritt eine Baumaschine nach der anderen damit auszurüsten. Heute ist es Standard – keine Investition in den Maschinenpark wird mehr ohne bestellt. So auch bei den beiden Cat Maschinen.

Den nächsten Schritt sieht der Unternehmer im Einsatz von Maschinensteuerung. Dazu bräuchte es dann auch einen Vermesser, der beschäftigt werden soll. Der Mobilbagger kommt nicht nur bei Kanalarbeiten zum Einsatz, sondern mit ihm werden auch Arbeiten zur Bodenverbesserung ausgeführt. „Ein Bereich, der sich seit geraumer Zeit immer weiter entwickelt hat“, so Saur. Denn die in der Region typisch lehmigen Bodenverhältnisse müssen tragfähig gemacht werden. Dafür sorgt der Cat Mobilbagger mit einem Arsenal an Zubehör wie Separator-Schaufel, Verdichter, Rüttelplatte und Kalkstreuer. Einen der bislang größten Aufträge erhielt der Betrieb rund um den Leipheimer Fliegerhorst – der Flughafen wird in ein Gewerbegebiet umgewandelt. Das bedeutete, dass 20 000 Kubikmeter Boden mithilfe von Kalk verbessert wurden. Das Unternehmen führt im Umkreis von rund hundert Kilometern rund um Heidenheim, Dillingen, Günzburg, Donauwörth, Augsburg und Ulm, Tief-, Straßen-, Rohrleitungs- und Asphaltbau aus. In der Regel setzt Scharpf Tiefbau alles daran, nach der Erschließung mit seiner Asphaltkolonne anzurücken und den Straßenbau mitzumachen, um die komplette Baumaßnahme aus einer Hand abzuwickeln.

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Klaus Finzel
Head of Communication presse-cat@zeppelin.com 089 / 320 00-341

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Graf-Zeppelin-Platz 1

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