Pressemitteilungen

29.03.2019, Garching bei München

Zeppelin Konzern schließt Geschäftsjahr mit neuem Rekord ab

Gezielte Digitalisierung und Akquisitionen tragen zu Erfolg bei  

  • Konzernabschluss erstmals nach internationalem Standard IFRS
  • Konzernumsatz: 2,9 Mrd. Euro
  • Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag: 131 Mio. Euro
  • Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt: 8.502 (FTEs, inklusive Auszubildende)
  • Konzerngeschäftsführung erwartet für 2019 weitgehend stabile Rahmenbedingungen

 

Garching bei München, 29. März 2019. Der Zeppelin Konzern schließt das Geschäftsjahr 2018 mit dem höchsten Umsatz der Firmengeschichte ab und konnte das Ergebnis des Vorjahres nochmals übertreffen. Der Konzernumsatz beträgt 2,9 Mrd. Euro (Vj. 2,62 Mrd. Euro). Das Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag wurde auf 131 Mio. Euro (Vj. 97,7 Mio. Euro) gesteigert. Die Creditreform Rating AG hat die Kreditwürdigkeit des Zeppelin Konzerns im Jahr 2018 zum dritten Mal in Folge mit dem Qualitätsurteil A- bewertet und mit einem stabilen Ausblick versehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug rund 279 Mio. Euro. Das Unternehmen prognostiziert für 2019 weitgehend stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

„Mit einem Umsatz von 2,9 Mrd. Euro blickt der Zeppelin Konzern auf das bisher beste Geschäftsjahr in der Firmengeschichte zurück“, sagt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH. „2018 konnten wir sowohl unseren Auftragseingang als auch den Umsatz weiter steigern. Wir haben uns darauf konzentriert, die digitale Transformation unserer bestehenden Geschäfte und die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle voranzutreiben.“ Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH, ergänzt: „Zeppelin hat den Konzernabschluss 2018 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS erstellt und auch die Vorjahreswerte auf den neuen Rechnungslegungsstandard angepasst. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Bonität Zeppelins können nun durch nationale und internationale Geschäftspartner deutlich besser beurteilt werden. Wir tragen damit unserer wachsenden internationalen Bedeutung Rechnung und sind damit im Berichtswesen und der Finanzmarktkommunikation sehr zukunftsfähig aufgestellt.“ Das Ergebnis des Konzerns lässt Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Zeppelin Konzerns, zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr blicken: „Das erneute Rekordergebnis von Zeppelin ist ein Beweis für die außerordentliche Einsatzbereitschaft und den Leistungswillen aller Mitarbeiter des Konzerns. Das ist die beste Grundlage für eine weiter gute, stabile Entwicklung im Jahr 2019.“

Entwicklung der Geschäftseinheiten

Zeppelin profitierte von der anhaltend guten Lage in der Baubranche, so dass die Strategische Geschäftseinheit (im Folgenden: SGE) Baumaschinen EU ihre führende Stellung in den Baumaschinenmärkten in Deutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakischen Republik auf hohem Niveau halten oder leicht ausbauen konnte und den Umsatz des Vorjahres übertraf. Neue Produkte, wie die Cat Kettenbagger 320 GC, 320 und 323, welche in der 20- bis 25-Tonnen-Klasse neue Maßstäbe setzen, trugen ebenso zum Ergebnis bei wie die weiter entwickelten und ausgebauten digitalen Services.

Die SGE Baumaschinen CIS konnte die Umsatzleistung deutlich steigern und das Geschäftsjahr trotz der zunehmenden wirtschaftspolitischen Einschränkungen, wie z. B. der Erhöhung von Importzöllen seitens Russland, erfolgreich abschließen. Die Entwicklung wird durch die stabile Konjunktur in den meisten Absatzmärkten der SGE getragen; die Baumaschinenindustrie zeigt nahezu durchgehend in allen Märkten Zuwachsraten und Zeppelin konnte den Absatz von Neumaschinen im zweistelligen Prozentbereich steigern. Von Geschäftsaktivitäten, deren Entwicklung hinter den wirtschaftlichen Erwartungen zurückgeblieben ist, hat sich Zeppelin getrennt. Dazu gehört der Geschäftsbereich Landmaschinen in einigen Regionen Russlands und die Aufgabe des kleinen russischen Händlergebietes für den Vertrieb von Nutzfahrzeugen.

Die Umsatzleistung 2018 der SGE Rental hat das sehr gute Vorjahr nochmals deutlich übertroffen. Zeppelin konnte am Marktwachstum überdurchschnittlich partizipieren und hat durch den Erwerb der Baustellen-Verkehrs-Technik GmbH seine bundesweite Präsenz im Bereich Baustellen- und Verkehrssicherung weiter gestärkt.

Der Umsatz der SGE Power Systems beruht vor allem auf dem hohen Absatz von Neumotoren und der sehr guten Auslastung im Service- und Ersatzteilgeschäft. Als besonders stark hat sich hier der Vertrieb und Service von Industriemotoren erwiesen. Mit der AIDAnova hat Zeppelin das weltweit erste Kreuzfahrtschiff mit MaK Dual-Fuel-Motoren von Caterpillar ausgestattet und ist bestens für das gestiegene Interesse an Flüssigerdgasmotoren (= Liquefied Natural Gas, LNG) gerüstet. Alternative Gasanwendungen sind auch bei Groß- und Komplettanlagen der Energieerzeugung, wie Blockheizkraftwerken (BHKW), gefragt. So errichtete Zeppelin als Generalunternehmer z.B. ein neues BHKW für die Stadtwerke Aachen.

Die SGE Anlagenbau erzielte einen sehr hohen Auftragseingang durch mehrere Großaufträge, die für den Bau von Kunststoff-Produktionsanlagen in China gewonnen wurden. Bei den Nahrungsmittelanlagen für die Backindustrie hat Zeppelin Produktinnovationen wie das Knetsystem CODOS NT oder den KROMix auf den Markt gebracht. Die Marktposition im Bereich Gummi- und Reifenherstellung konnte 2018 durch den Erwerb des italienischen Unternehmens Nuova Ciba S.p.A. gestärkt werden.

Die SGE Z Lab widmet sich der Entwicklung digitaler Lösungen für die Bauindustrie und nutzt dabei agile Methoden und innovative Technologien, um die Baustelle der Zukunft effizienter, vernetzter und automatisierter zu gestalten. 2018 wurde eine Managementlösung für die Bestandsführung und Disposition von Bauequipment entwickelt, deren Markteinführung unter dem Namen zamics 2019 erfolgt. Außerdem wurde an der Entwicklung von klickcheck, einer Lösung zum digitalisierten und automatisierten Ausgabe- und Rücknahme-Prozess von Mietgeräten, gearbeitet. Das Angebot wird durch die Plattformen klickrent für die Vermietung von Baumaschinen und klickparts für den Vertrieb von Ersatzteilen für Baumaschinen ergänzt.

Neugestaltung des Corporate Designs

In Zeiten der Digitalisierung und einer immer weiter anwachsenden Informationsflut ist der Wiedererkennungswert einer Marke essentiell für Unternehmen, um wettbewerbs- und zukunftsfähig zu bleiben. Zeppelin hat daher im Dezember 2018 seine Wortmarke um eine Bildmarke ergänzt und die Schriftfarbe von Grau auf Indigo-Blau umgestellt. Der Schriftzug Zeppelin, welcher das Unternehmen bereits seit den 1970-er Jahren begleitet, und der Corporate Claim „We Create Solutions“, ein wichtiger Ausdruck der Konzernidentität, blieben unverändert erhalten.

Ausblick Geschäftsjahr 2019

Der Zeppelin Konzern geht für das Geschäftsjahr 2019 von grundsätzlich stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus, wenngleich die Wachstumsdynamik in einzelnen Marktsegmenten rückläufig sein dürfte. Die unsichere geopolitische Situation könnte sich vor allem dämpfend auf die Märkte in Russland und den CIS-Ländern auswirken.

Es ist ein anhaltend hoher Baubedarf zu erwarten, insbesondere für Ingenieurbauwerke wie Brücken und Verkehrswege. Besondere Impulse für das Baumaschinengeschäft sowie für die Maschinen- und Gerätevermietung, die temporäre Infrastruktur und die Baulogistik erwartet Zeppelin von der im April stattfindenden weltgrößten Baumesse bauma 2019 in München.

In der Energie- und Antriebstechnik wird sich bei den industriellen Anwendungen der Trend zu kleineren Motoren fortsetzen, im BHKW-/ Gasmotorenbereich hingegen gewinnen Großanlagen ab 20 MW an Bedeutung. Der Konzern geht von einer weitgehend stabilen Nachfrage nach Drive-Train-Lösungen im Schienenfahrzeugbereich sowie von Diesel-Notstromanlagen im Data Center-Segment aus.

Notwendige Schüttgutlösungen im Bereich des Recyclings und der Batterieproduktion bieten Wachstumschancen in neuen Märkten für den Anlagenbau.

Die gute Ausgangslage und der hohe Auftragsbestand des Zeppelin Konzerns ermöglicht einen positiven Ausblick auf das Jahr 2019.

Bauma 2019

Auf der bauma wird Zeppelin gemeinsam mit seinem Partner Caterpillar 64 verschiedene Baumaschinen in allen Größenklassen zeigen, darunter alleine 20 Neuvorstellungen – so viele wie noch nie. Mit großem Interesse wird für die Minibagger der nächsten Generation gerechnet, die bereits alle mit verbrauchsarmen Motoren der Abgasstufe V ausgestattet sind. Alternative Antriebe, die Baumaschinen sauberer, effizienter und leiser machen, sind ebenfalls gefragt: Zeppelin und Caterpillar stellen die erste vollelektrisch betriebene Variante des kompakten Radladers Cat 906 vor.

Auch im Bereich digitale Produkte und Lösungen präsentiert Zeppelin Neuheiten wie z. B. die virtuelle Begehung eines Motoreinbauprojektes mit einer VR-Brille, die bereits in der Planungsphase eines Motoreinbaus Optimierungspotential erkennen lässt. Mit den neuen Verkehrstelematik-Lösungen wird ein höheres Maß an Sicherheit im Straßenverkehr, die Verringerung von Staus und erhöhter Umweltschutz erreicht. Neue digitale Anwendungen für ein innovatives Gerätemanagement werden die logistischen Abläufe auf Kundenseite vereinfachen.

Weitere Informationen rund um die bauma unter https://wearebauma.com

Kennzahlen auf einen Blick

 

 

2018

2017

 

Umsatz

 

 

 

 

SGE Baumaschinen EU

Mio. EUR

1.315

1.210

 

SGE Baumaschinen CIS

Mio. EUR

482

412

 

SGE Rental

Mio. EUR

473

410

 

SGE Power Systems

Mio. EUR

360

341

 

SGE Anlagenbau

Mio. EUR

348

323

 

SGE Z Lab

Mio. EUR

1

0

 

 

Konzern gesamt

Mio. EUR

2.897

2.622

 

 

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt (FTEs), inkl. Auszubildende)

 

 

Konzern gesamt

 

8.502

8.004

 

 

 

 

 

 

Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit

Mio. EUR

256,9

219,0

 

Investitionen

Mio. EUR

279,4

223,4

 

Ergebnis nach Steuern

Mio. EUR

90,0

63,0

 

SGE: Strategische Geschäftseinheit

Alle Angaben nach IFRS

 

 

 

 

Bildunterschrift: Die Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns: Michael Heidemann, Peter Gerstmann, Alexandra Mebus, Christian Dummler.

© Zeppelin GmbH

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17.01.2019, Garching bei München

Zeppelin Konzernchef Peter Gerstmann erneut im Amt bestätigt

Der Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH hat am 14. Januar 2019 den Vertrag von Peter Gerstmann als Vorsitzenden der Geschäftsführung um weitere fünf Jahre verlängert. Damit wurde der Diplom-Betriebswirt bis zum Jahr 2024 im Amt bestätigt.

 

Peter Gerstmann ist bereits seit dem Jahr 2000 für den weltweit agierenden Zeppelin Konzern aktiv. Nach unterschiedlichen Managementpositionen übernahm er 2010 als Vorsitzender der Geschäftsführung die Leitung des Konzerns.

Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH, kommentiert die Verlängerung: „Mit Peter Gerstmann haben wir einen sehr erfahrenen Manager an der Spitze des Zeppelin Konzerns. Nachdem er 2010 die Führung des Konzerns übernommen hat, wurden durch seine werteorientierte Unternehmensführung Umsatz, Gewinn und Mitarbeiterzahl nachhaltig gesteigert und das Unternehmen stabil im Markt positioniert. Mit der Vertragsverlängerung unterstreichen wir unsere Anerkennung für sein hohes Engagement und sehen darin eine nachhaltige Sicherung unseres Stiftungsunternehmens, das durch Herrn Gerstmann auch für die digitale Zukunft bestens gerüstet ist."

„Ich freue mich, dass Peter Gerstmann weitere fünf Jahre den Zeppelin Konzern führen wird. Im Namen der Belegschaften, welche ihn als verlässlichen Manager und Partner schätzen, gratulieren wir ihm. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit, wünschen ihm für die Fortführung seiner Aufgaben weiterhin gutes Gelingen und unterstützen ihn weiterhin sehr gerne", schließt sich Heribert Hierholzer, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH, an.

Peter Gerstmann freut sich über die Bestätigung seiner Verantwortung als Vorsitzender der Zeppelin GmbH: „Ich freue mich besonders, dass ich in diesen spannenden Zeiten weiterhin an der Spitze des Unternehmens stehen darf. Es ist eine herausfordernde und hochinteressante Aufgabe, ein traditionsreiches Stiftungsunternehmen wie Zeppelin in das Zeitalter der Digitalisierung zu führen. Es ist mir eine Freude und Ehre, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit meinen Kollegen auch in den nächsten Jahren fortführen zu können. Ich danke dem Aufsichtsrat und dem Gesellschafter für ihr Vertrauen."

Bildunterschrift: Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH

© Zeppelin GmbH

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12.12.2018, Garching bei München

Zeppelin Konzern mit neuem Markenauftritt

Kombinierte Wort-Bild-Marke und Corporate-Farbe Indigo-Blau prägen künftig das Erscheinungsbild

Der Zeppelin Konzern tritt ab heute global mit einem überarbeiteten Erscheinungsbild auf. Neu sind eine Bildmarke, die die bisherige Wortmarke erweitert, und die Corporate-Farbe Indigo-Blau. Das neue Corporate Design unterstreicht das Dienstleistungs- und Lösungsportfolio und unterstützt die Unverwechselbarkeit des Konzerns im Zuge der Digitalisierung.

 

Eine hohe Wiedererkennbarkeit im Wettbewerb ist fundamental – und eine Kombination aus Wort und Bild bleibt besonders gut im Gedächtnis haften. Der Zeppelin Konzern hat sich entschieden, seine Wortmarke um eine Bildmarke zu ergänzen. Diese bildet mit zwei umschließenden Elementen ein „Z“ für Zeppelin und steht für die Vernetzung und die Einheit des Konzerns. Darüber hinaus setzt die neue Corporate-Farbe Indigo-Blau einen markanten Akzent innerhalb des Wettbewerbs. Sie verdeutlicht die Stabilität von Zeppelin und steht für die technologische Stärke der Marke, die seit jeher von Fortschritt und Dynamik geprägt ist.

Zukunftsorientierung und Tradition haben bei Zeppelin gleichermaßen hohen Stellenwert. Ein besonderes Augenmerk legte Zeppelin deshalb bei der Neugestaltung des Markenauftritts auf die Wurzeln des Konzerns. Der Schriftzug Zeppelin, welcher das Unternehmen bereits seit den 1970-er Jahren begleitet, und der Corporate Claim „We Create Solutions“, ein wichtiger Teil der Konzernidentität, bleiben unverändert. Das neue Corporate Design von Zeppelin interpretiert diese Stärken visuell neu.

„Mit dem Relaunch unseres Erscheinungsbilds verdeutlichen wir auch im Auftritt die Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Darüber hinaus kommunizieren wir die gemeinsame, uns verbindende Stärke unseres Unternehmens und unserer Marke noch deutlicher nach außen.“, erklärt der Vorsitzende der Konzern Geschäftsführung, Peter Gerstmann.

Eine Ausnahme im neuen Corporate Design bildet der Auftritt als Partner von Caterpillar: Die langjährige strategische Verbundenheit spiegelt sich in der Beibehaltung der etablierten Dealer-Logos wider.

Bildunterschrift: Die Geschäftsführung der Zeppelin GmbH mit der neuen Wort-Bildmarke: Peter Gerstmann (Vorsitzender der Geschäftsführung), Michael Heidemann (Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung), Alexandra Mebus (Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin) und Christian Dummler (Geschäftsführer und CFO) (von links nach rechts). 

© Zeppelin GmbH

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15.11.2018, Frankfurt

Zeppelin Konzern erreicht Finale des Corporate Culture Awards

Für seine vorbildliche Unternehmenskultur kam der Zeppelin Konzern am 15. November 2018 unter die drei Finalisten des Corporate Culture Awards 2018

Das einzigartige Wertesystem des Zeppelin Konzerns brachte das Unternehmen unter die drei Finalisten für den Corporate Culture Award 2018. In der Kategorie „Best Story“ verfehlte der Konzern letztlich nur knapp einen Sieg. Insgesamt wurden 153 deutsche Unternehmen für den Corporate Culture Award nominiert.

 

Die feierliche Preisverleihung des Corporate Culture Awards 2018 fand am 15. November 2018 in der Frankfurter Paulskirche im Rahmen des 10. Deutschen Wirtschaftsforums statt. Der Award wurde diesjährig zum ersten Mal verliehen und zeichnet außergewöhnliche Unternehmen mit einer starken Unternehmenskultur deutschlandweit aus. Insgesamt 153 Unternehmen wurden für den Corporate Culture Award nominiert. Verliehen wurde die Auszeichnung in vier Kategorien: „Digital Culture“, „Shared Value“, „Change“ und „Best Story“. Initiatoren des Awards sind Gregor Schönborn von Deep White, Kai Anderson von Promerit, Oliver Grüttemeier von Serviceplan Köln und Dr. Mark Schiffhauer von DIE ZEIT.

In einem zweistufigen Verfahren, das auch eine ausführliche und wissenschaftlich fundierte Kulturanalyse beinhaltete, konnte Zeppelin eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Medien und Unternehmenspraxis von sich überzeugen und aus insgesamt 153 eingereichten Nominierungen als Finalist der Kategorie „Best Story“ hervorgehen. Letztlich verfehlte der Konzern nur knapp einen Sieg. Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, sagte nach der Preisverleihung: „Auch ohne Auszeichnung freuen wir uns über die Finalistenposition für den Corporate Culture Award 2018. Es ist uns gelungen, eine hochkarätige Jury mit unserem besonderen Wertesystem, den Grafensätzen, zu überzeugen.“ 

Ferdinand Graf von Zeppelin, Erfinder des Luftschiffs, erreichte seine Ziele mit Pioniergeist, Willenskraft und Mut – und legte damit den Grundstein für den heutigen Zeppelin Konzern. Von ihm inspiriert stehen heute zehn Grafensätze im Zentrum des Wertesystems des Zeppelin Konzerns. Diese verbinden die einzigartige Unternehmensgeschichte und die vorgelebten Werte des Grafen von Zeppelin mit der heute im Konzern praktizierten Unternehmenskultur. Dadurch schaffen sie Identifikation, stoßen Entwicklungen an und fokussieren auf gemeinsame Ziele.

 

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09.10.2018, Quickborn / Garching bei München

Gelebte gesellschaftliche Verantwortung: Zeppelin Konzern baut nachhaltige Kindertagesstätte

Nachhaltiger Holzmodulbau in Quickborn bietet Platz für 130 Kinder
Der Zeppelin Konzern stellt sich seiner gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung und errichtet auf seinem ehemaligen Betriebsgelände in Quickborn eine hochmoderne Kindertagesstätte, in der nach Fertigstellung 130 Kinder im Alter zwischen zwei und 14 Jahren betreut werden. Die ersten beiden Gebäude der in nachhaltiger Holzmodulbauweise errichteten Anlage werden am 09. Oktober übergeben und können damit noch vor dem geplanten Termin in Betrieb genommen werden. 

Der Zeppelin Konzern befürwortet und lebt ganzheitliche Nachhaltigkeit: Auf einem ehemaligen, ungenutzten Betriebsgelände in Quickborn baut das Unternehmen eine moderne Kinderbetreuungseinrichtung für insgesamt 130 Kinder, die in verschiedenen Krippen-, Elementar- und Hortgruppen betreut werden. Mit dem Projekt führt Zeppelin eine ungenutzte Fläche, die in einem gewachsenen Wohngebiet liegt, einer sinnvollen Verwendung zu: Die schlüsselfertige Einrichtung wird von der Stadt Quickborn für 30 Jahre gemietet und durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben.

Zeppelin errichtet neben vier Hauptgebäuden auch einen Spielplatz und eine Großküche. Die Gebäude werden in Holzmodulweise errichtet und bieten somit viele Vorteile: kurze Bauzeiten und maximale Flexibilität hinsichtlich der individuellen Ausstattung sowie eine gute CO2 Bilanz dank der hohen Energieeffizienz.

„Die Wahl einer ökologischen Bauweise hat uns vor besondere Herausforderungen in Bezug auf Brand- und Schallschutz gestellt“, erklärt Projektleiter Matthias Fischer. „Zeppelin hat sich jedoch bewusst dafür entschieden, da wir unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht leben“. Die Energieversorgung der Kindertagesstätte erfolgt zum großen Teil mit regenerativer Energie.

Die Kindertagesstätte wird Mitte März 2019 komplett an die Stadt Quickborn übergeben und Ende März 2019 feierlich eingeweiht.

Bildunterschrift: Die Kindertagesstätte in Quickborn während der Entstehungsphase

© Zeppelin GmbH

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08.10.2018, Friedrichshafen

Zeppelin Konzern CEO Peter Gerstmann spricht über den Wandel vom Traditionsunternehmen zum innovativen Technologieführer – Grafen 4.0

Innovationen, digitaler Wandel, Industrie 4.0 – diese Schlagworte prägen unseren Alltag. Werden Unternehmen mit über hundertjähriger Geschichte in dieser schnelllebigen Zeit überleben können, ja sogar erfolgreich sein? Ideen, Anregungen und Antworten dazu gibt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, in seinem Vortrag.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie gehen Unternehmen mit den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft um? Wie sehr prägt die Digitalisierung den Wandel der Unternehmenswelt? Welchen Stellenwert und welche Rolle haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit die Unternehmenskultur inmitten dieses Wandels?

Wenn Sie Interesse an diesen Fragestellungen und insbesondere an möglichen Antworten haben, dann besuchen Sie den spannenden Vortrag zum Thema „Vom Traditionsunternehmen zum innovativen Technologieführer" von Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH.

Er erklärt, wie der Zeppelin Konzern es geschafft hat, die Traditionen des Unternehmens zu bewahren und den von jeher innovativen Geist in die Zukunft zu tragen.

            Vortrag von Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH im             Zeppelin Museum Friedrichshafen

            Donnerstag, 11. Oktober 2018

            Beginn 19:00 Uhr

            Seestraße 22, 88045 Friedrichshafen 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel", an welcher sich der Zeppelin Konzern mit eindrucksvollen Beispielen seiner Innovationskraft beteiligt, z. B. mit der digitalen Baustelle, mit welcher der Konzern auf innovative Weise darstellt, welches Portfolio er umfasst und wie lösungsorientiert er ist. Bei dem Vortrag handelt es sich um eine Veranstaltung der „Open House!" Serie des Zeppelin Museums. Der Vortrag steht allen Interessierten offen – der Eintritt funktioniert nach dem „Pay what you want"-Prinzip: Die Besucher bezahlen so viel, wie ihnen die Veranstaltung wert ist.

Wenn wir Sie zu der Veranstaltung begrüßen dürfen, melden Sie sich bitte bis zum 10. Oktober per E-Mail bei Frau Kerstin Weber (Kerstin.Weber@zeppelin.com, Tel. 089 / 32000-523), die Sie an diesem Abend auch vor Ort begleiten wird.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.zeppelin-museum.de/de/veranstaltungen/.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Scherzer

Bereichsleitung Unternehmenskommunikation

Konzernpressesprecherin

27.07.2018, Garching bei München

Zeppelin Konzern erneut als bester Caterpillar Dealer Europas ausgezeichnet

„Caterpillar Global Dealer Excellence Award 2018” zum dritten Mal in Folge an Zeppelin verliehen. Besondere Würdigung für die Leistungen in der Tschechischen und Slowakischen Republik

Caterpillar Vorstandschef Jim Umpleby und Caterpillar Group President Bob De Lange zeichneten den Zeppelin Konzern als besten Caterpillar Händler Europas im Rahmen der „Caterpillar Global Dealer Excellence Award 2018” Zeremonie aus. Die Leistungen von Zeppelin in der Tschechischen und Slowakischen Republik wurden dabei besonders gewürdigt.

Michael Heidemann, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, nahm im Rahmen der feierlichen Preisverleihung in der Wiener Hofburg am 18. Juli 2018 die Auszeichnung als bester Caterpillar Dealer Europas für den Zeppelin Konzern entgegen. Die Leistungen des Unternehmens in der Tschechischen und Slowakischen Republik wurden dabei besonders gewürdigt: hier hat Zeppelin weitere Marktanteile gewonnen und trat durch einen exzellenten Service hervor.

„Es ist eine große Ehre für mich, den Preis als bester Caterpillar Dealer Europas für Zeppelin nach Hause zu bringen. Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass wir ausgezeichnet werden. Die Lösungsorientierung und die Leidenschaft unserer Mitarbeiter sind Schlüsselelemente unseres Erfolges“, freut sich Michael Heidemann. „Wir haben es geschafft, die gemeinsam mit Caterpillar entwickelte Strategie in Ziele und Zahlen zu übertragen.“

Mit dem 2013 ins Leben gerufenen Preis zeichnet Caterpillar seine weltweit besten Vertriebs- und Servicepartner aus. Beurteilt werden dabei deren Errungenschaften im Hinblick auf Marktanteile, Ertragskraft und Kundenzufriedenheit. Zeppelin konnte bereits 2013 in Mexiko und 2015 in Dubai die begehrte Auszeichnung entgegennehmen.

 

20.07.2018, Friedrichshafen

Veränderungen im Aufsichtsrat des Zeppelin Konzerns

Werner Baier scheidet nach fast 30 Jahren im Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH aus. Frau Prof. Yasmin Mei-Yee Weiß wurde als neues Mitglied berufen 

Als Vertreter der Anteilseigner scheidet Herr Dipl.-Ing. Werner Baier nach fast 30 Jahren aus dem Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH aus. Frau Prof. Yasmin Mei-Yee Weiß wurde in der Aufsichtsratssitzung am 20. Juli 2018 von den Gesellschaftern und dem Stiftungsrat der Zeppelin-Stiftung als Nachfolgerin berufen.

Der Aufsichtsrat sowie die Konzerngeschäftsführung der Zeppelin GmbH verabschiedeten Dipl.-Ing. Werner Baier und begrüßten im Rahmen derselben Sitzung Prof. Yasmin Mei-Yee Weiß als erste weibliche Vertreterin der Anteilseigner in ihrem neuen Amt.

„Mit Werner Baier verlässt eine herausragende und prägende Unternehmerpersönlichkeit den Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH. Er hat mit seiner klugen, sachlichen und ruhigen Art die Entwicklung des Unternehmens erfolgreich geprägt. Mir war Werner Baier als Mensch und Unternehmerpersönlichkeit ein wertvoller Ratgeber und Unterstützer. Gerade in schwierigen Zeiten des Unternehmens war es sein strategischer und unternehmerischer Weitblick, von dem Zeppelin profitieren konnte. Wir bedauern, dass Werner Baier, den wir für sein unternehmerisches und soziales Engagement sehr bewundern, auf eigenen Wunsch altersbedingt ausscheidet. Ich danke ihm persönlich, im Namen der Zeppelin-Stiftung und des Zeppelin Konzerns, für die stets faire, konstruktive und wertvolle Mitarbeit in unserem Gremium.

Wir freuen uns sehr, mit Frau Prof. Weiß eine bestens qualifizierte Nachfolgerin gewonnen zu haben. Ich bin sicher, dass sie uns durch ihre vielfältigen Erfahrungen und insbesondere durch ihr internationales Profil wertvolle Einblicke vermitteln wird. Ich wünsche ihr einen guten Start in unseren Reihen", sagte Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH, im Rahmen der Sommersitzung des Aufsichtsrates am 20. Juli.

Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, schloss sich an: „Werner Baier hat das Bild des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH fast 30 Jahre lang entscheidend mitgeprägt. Dabei hat er uns hautnah begleitet, wie wir Geschichte geschrieben haben, zum Beispiel bei unserem Markteintritt in Russland vor 20 Jahren. Wir sind dankbar für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit. Ich freue mich sehr auf den Dialog und die Zusammenarbeit mit Frau Weiß. Mit ihrer Berufung verfolgen wir auch weiter unseren Weg, mehr weibliche Führungspersönlichkeiten für unser Unternehmen zu gewinnen."

Der Aufsichtsrat des Zeppelin Konzerns wird nach § 7 Mitbestimmungsgesetz paritätisch gebildet und setzt sich aus je sechs Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer zusammen.

Bildunterschrift: Das neue und das scheidende Mitglied des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH: Yasmin Mei-Yee Weiß und Werner Baier. © Zeppelin GmbH

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09.07.2018, Friedrichshafen

Zeppelin Konzern übernimmt Verkehrssicherung an seinem geschichtsträchtigen Entstehungsort

Zeppelin Rental sichert eine Großbaustelle auf der Bundesautobahn A8 Karlsruhe – München. Im Bereich Echterdingen wurde dort vor rund 110 Jahren der Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Zeppelin Konzerns gelegt

Die Zeppelin Rental GmbH übernimmt die Baustellen- und Verkehrssicherung für die Fahrbahndeckenerneuerung auf der Bundesautobahn A8 Karlsruhe – München zwischen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen / Messe. Im Bereich Echterdingen ereignete sich einst ein Zwischenfall, der Jahre später zur Gründung des Zeppelin Konzerns führte. Zeppelin kehrt somit an den Ort zurück, an dem alles seinen Anfang nahm. 

 

Die Bundesstraßenverwaltung führt auf der Bundesautobahn A8 Karlsruhe – München zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe eine Fahrbahndeckenerneuerung durch. Um das Ausmaß der Behinderungen so gering wie möglich zu halten, können viele Arbeiten nur nachts und an den Wochenenden durchgeführt werden. Die Einrichtung der bauzeitlichen Verkehrsführung übernimmt das Kompetenz-Center für Baustellen- und Verkehrssicherung von Zeppelin Rental in Waiblingen.

Auf den Spuren des Grafen

Das Besondere an dieser Baustelle: Am 05. August 1908 ging das von Graf Ferdinand von Zeppelin erbaute Luftschiff LZ4 auf den Fildern (heute Stuttgart-Echterdingen) in Flammen auf, nachdem es wetterbedingt zuvor aus der Verankerung gerissen worden war und sich der Wasserstoff in der Hülle aufgrund elektrostatischer Entladungen entzündet hatte. „Ich bin ein verlorener Mann", soll der Graf beim Anblick des Wracks gesagt haben. Doch das Unglück des Luftschiffs wurde als nationales Unglück angesehen. So sammelten die Bürger insgesamt 6,25 Millionen Goldmark für den Grafen, um ihn in seinem Erfinder- und Unternehmergeist zu unterstützen. Mit diesen Spendengeldern wurden die heutige Zeppelin-Stiftung und die Luftschiffbau Zeppelin GmbH gegründet. In der Folge gingen weitere Unternehmen wie zum Beispiel die Maybach Motorenbau GmbH, die ZF Friedrichshafen AG oder die Dornier GmbH daraus hervor. Der heutige Zeppelin Konzern wurde 1950 im

unternehmerischen Geiste des Grafen in Friedrichshafen gegründet. Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, bringt es auf den Punkt: „Mit dem prestigeträchtigen Großauftrag kehrt Zeppelin an den Ort zurück, an dem die Geschichte des Zeppelin Konzerns ihren Ursprung fand."

Bildunterschrift: Von Zeppelin gesicherte Baustelle am Echterdinger Ei

© Zeppelin GmbH 

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28.06.2018, Garching bei München

Ausgezeichnet: Zeppelin Konzern nimmt Qualitätssiegel für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Berlin entgegen

Das Unternehmen wird damit für seine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik gewürdigt

Für die Managementholding Zeppelin GmbH ist es bereits die zweite positive Auditierung, die Strategischen Geschäftseinheiten Baumaschinen EU, Rental, Power Systems und Anlagenbau in Deutschland wurden diesjährig zum ersten Mal mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie" ausgezeichnet. Das Qualitätssiegel steht für besonders hohe Standards in der Personalpolitik. Schirmherren der Auditierung sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Auszeichnung der Managementholding sowie der Strategischen Geschäftseinheiten wurde bereits im März bekanntgegeben, nun folgte die feierliche Überreichung des Zertifikats in Berlin.

Zertifikat audit berufundfamilie

Bereits im Jahr 2015 wurde die Managementholding des Konzerns, Zeppelin GmbH, mit dem Qualitätssiegel audit berufundfamilie ausgezeichnet. Seit März tragen nun auch die deutschen Geschäftseinheiten des Zeppelin Konzerns das begehrte Qualitätssiegel. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe nahm Alexandra Mebus, ab dem 01. Juli 2018 Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Zeppelin GmbH, die Auszeichnung in Berlin als erste offizielle Amtshandlung entgegen. „Es freut mich sehr für ein Unternehmen tätig zu sein, das so großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legt. Hohe Standards und geeignete Rahmenbedingungen zur Förderung einer gesunden Balance zwischen Privat- und Berufsleben tragen wesentlich zur Arbeitszufriedenheit bei. In meiner neuen Funktion werde ich mich dafür einsetzen, dieses Gleichgewicht auch zukünftig sicherzustellen und weiter zu fördern", sagt Mebus. Überreicht wurde das Zertifikat von John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH. Voraussetzung für eine positive Auditierung sind sehr gute Ergebnisse sowie weiterführende Ziele und Maßnahmen in den Handlungsfeldern Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Information und Kommunikation, Führung, Personalentwicklung, Entgeltbestandteile, geldwerte Leistungen und Service für Familien. Zeppelin als Arbeitgeber bietet unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle, freiwillige Sozialleistungen sowie eine familienorientierte Unternehmenskultur. Darüber hinaus wurden Folgemaßnahmen wie beispielsweise einheitliche Regelungen zu mobilem Arbeiten, betrieblichem Gesundheitsmanagement oder die Bereitstellung von Ferienbetreuungsangeboten von den Gutachtern bewertet.

Die praktische Umsetzung der Handlungsfelder sowie geplanten Maßnahmen werden jährlich durch externe Auditoren überprüft. Das Qualitätssiegel audit berufundfamilie ist jeweils drei Jahre gültig. Langfristiges Ziel des Zeppelin Konzerns ist die Erarbeitung gemeinsamer Standards beim Thema Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, um auch für internationale Konzerntöchter und die Strategische Geschäftseinheit Z Lab einen Orientierungs- und Handlungsrahmen zu geben. Insgesamt erhielten 300 Arbeitgeber – 153 Unternehmen, 106 Institutionen und 41 Hochschulen – die Auszeichnung.

Über das audit berufundfamilie

Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach drei Jahren können im Rahmen einer Re-Auditierung weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Nur bei erfolgreicher Re-Auditierung darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 971 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 475 Unternehmen, 387 Institutionen und 109 Hochschulen. Davon können über 1,89 Millionen Beschäftigte und mehr als 1,4 Millionen Studierende profitieren.