Pressemitteilungen

09.10.2018, Quickborn / Garching bei München

Gelebte gesellschaftliche Verantwortung: Zeppelin Konzern baut nachhaltige Kindertagesstätte

Nachhaltiger Holzmodulbau in Quickborn bietet Platz für 130 Kinder
Der Zeppelin Konzern stellt sich seiner gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung und errichtet auf seinem ehemaligen Betriebsgelände in Quickborn eine hochmoderne Kindertagesstätte, in der nach Fertigstellung 130 Kinder im Alter zwischen zwei und 14 Jahren betreut werden. Die ersten beiden Gebäude der in nachhaltiger Holzmodulbauweise errichteten Anlage werden am 09. Oktober übergeben und können damit noch vor dem geplanten Termin in Betrieb genommen werden. 

Der Zeppelin Konzern befürwortet und lebt ganzheitliche Nachhaltigkeit: Auf einem ehemaligen, ungenutzten Betriebsgelände in Quickborn baut das Unternehmen eine moderne Kinderbetreuungseinrichtung für insgesamt 130 Kinder, die in verschiedenen Krippen-, Elementar- und Hortgruppen betreut werden. Mit dem Projekt führt Zeppelin eine ungenutzte Fläche, die in einem gewachsenen Wohngebiet liegt, einer sinnvollen Verwendung zu: Die schlüsselfertige Einrichtung wird von der Stadt Quickborn für 30 Jahre gemietet und durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben.

Zeppelin errichtet neben vier Hauptgebäuden auch einen Spielplatz und eine Großküche. Die Gebäude werden in Holzmodulweise errichtet und bieten somit viele Vorteile: kurze Bauzeiten und maximale Flexibilität hinsichtlich der individuellen Ausstattung sowie eine gute CO2 Bilanz dank der hohen Energieeffizienz.

„Die Wahl einer ökologischen Bauweise hat uns vor besondere Herausforderungen in Bezug auf Brand- und Schallschutz gestellt“, erklärt Projektleiter Matthias Fischer. „Zeppelin hat sich jedoch bewusst dafür entschieden, da wir unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht leben“. Die Energieversorgung der Kindertagesstätte erfolgt zum großen Teil mit regenerativer Energie.

Die Kindertagesstätte wird Mitte März 2019 komplett an die Stadt Quickborn übergeben und Ende März 2019 feierlich eingeweiht.

Bildunterschrift: Die Kindertagesstätte in Quickborn während der Entstehungsphase

© Zeppelin GmbH

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

08.10.2018, Friedrichshafen

Zeppelin Konzern CEO Peter Gerstmann spricht über den Wandel vom Traditionsunternehmen zum innovativen Technologieführer – Grafen 4.0

Innovationen, digitaler Wandel, Industrie 4.0 – diese Schlagworte prägen unseren Alltag. Werden Unternehmen mit über hundertjähriger Geschichte in dieser schnelllebigen Zeit überleben können, ja sogar erfolgreich sein? Ideen, Anregungen und Antworten dazu gibt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, in seinem Vortrag.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie gehen Unternehmen mit den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft um? Wie sehr prägt die Digitalisierung den Wandel der Unternehmenswelt? Welchen Stellenwert und welche Rolle haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit die Unternehmenskultur inmitten dieses Wandels?

Wenn Sie Interesse an diesen Fragestellungen und insbesondere an möglichen Antworten haben, dann besuchen Sie den spannenden Vortrag zum Thema „Vom Traditionsunternehmen zum innovativen Technologieführer" von Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH.

Er erklärt, wie der Zeppelin Konzern es geschafft hat, die Traditionen des Unternehmens zu bewahren und den von jeher innovativen Geist in die Zukunft zu tragen.

            Vortrag von Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH im             Zeppelin Museum Friedrichshafen

            Donnerstag, 11. Oktober 2018

            Beginn 19:00 Uhr

            Seestraße 22, 88045 Friedrichshafen 

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel", an welcher sich der Zeppelin Konzern mit eindrucksvollen Beispielen seiner Innovationskraft beteiligt, z. B. mit der digitalen Baustelle, mit welcher der Konzern auf innovative Weise darstellt, welches Portfolio er umfasst und wie lösungsorientiert er ist. Bei dem Vortrag handelt es sich um eine Veranstaltung der „Open House!" Serie des Zeppelin Museums. Der Vortrag steht allen Interessierten offen – der Eintritt funktioniert nach dem „Pay what you want"-Prinzip: Die Besucher bezahlen so viel, wie ihnen die Veranstaltung wert ist.

Wenn wir Sie zu der Veranstaltung begrüßen dürfen, melden Sie sich bitte bis zum 10. Oktober per E-Mail bei Frau Kerstin Weber (Kerstin.Weber@zeppelin.com, Tel. 089 / 32000-523), die Sie an diesem Abend auch vor Ort begleiten wird.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.zeppelin-museum.de/de/veranstaltungen/.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Scherzer

Bereichsleitung Unternehmenskommunikation

Konzernpressesprecherin

27.07.2018, Garching bei München

Zeppelin Konzern erneut als bester Caterpillar Dealer Europas ausgezeichnet

„Caterpillar Global Dealer Excellence Award 2018” zum dritten Mal in Folge an Zeppelin verliehen. Besondere Würdigung für die Leistungen in der Tschechischen und Slowakischen Republik

Caterpillar Vorstandschef Jim Umpleby und Caterpillar Group President Bob De Lange zeichneten den Zeppelin Konzern als besten Caterpillar Händler Europas im Rahmen der „Caterpillar Global Dealer Excellence Award 2018” Zeremonie aus. Die Leistungen von Zeppelin in der Tschechischen und Slowakischen Republik wurden dabei besonders gewürdigt.

Michael Heidemann, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, nahm im Rahmen der feierlichen Preisverleihung in der Wiener Hofburg am 18. Juli 2018 die Auszeichnung als bester Caterpillar Dealer Europas für den Zeppelin Konzern entgegen. Die Leistungen des Unternehmens in der Tschechischen und Slowakischen Republik wurden dabei besonders gewürdigt: hier hat Zeppelin weitere Marktanteile gewonnen und trat durch einen exzellenten Service hervor.

„Es ist eine große Ehre für mich, den Preis als bester Caterpillar Dealer Europas für Zeppelin nach Hause zu bringen. Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass wir ausgezeichnet werden. Die Lösungsorientierung und die Leidenschaft unserer Mitarbeiter sind Schlüsselelemente unseres Erfolges“, freut sich Michael Heidemann. „Wir haben es geschafft, die gemeinsam mit Caterpillar entwickelte Strategie in Ziele und Zahlen zu übertragen.“

Mit dem 2013 ins Leben gerufenen Preis zeichnet Caterpillar seine weltweit besten Vertriebs- und Servicepartner aus. Beurteilt werden dabei deren Errungenschaften im Hinblick auf Marktanteile, Ertragskraft und Kundenzufriedenheit. Zeppelin konnte bereits 2013 in Mexiko und 2015 in Dubai die begehrte Auszeichnung entgegennehmen.

 

20.07.2018, Friedrichshafen

Veränderungen im Aufsichtsrat des Zeppelin Konzerns

Werner Baier scheidet nach fast 30 Jahren im Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH aus. Frau Prof. Yasmin Mei-Yee Weiß wurde als neues Mitglied berufen 

Als Vertreter der Anteilseigner scheidet Herr Dipl.-Ing. Werner Baier nach fast 30 Jahren aus dem Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH aus. Frau Prof. Yasmin Mei-Yee Weiß wurde in der Aufsichtsratssitzung am 20. Juli 2018 von den Gesellschaftern und dem Stiftungsrat der Zeppelin-Stiftung als Nachfolgerin berufen.

Der Aufsichtsrat sowie die Konzerngeschäftsführung der Zeppelin GmbH verabschiedeten Dipl.-Ing. Werner Baier und begrüßten im Rahmen derselben Sitzung Prof. Yasmin Mei-Yee Weiß als erste weibliche Vertreterin der Anteilseigner in ihrem neuen Amt.

„Mit Werner Baier verlässt eine herausragende und prägende Unternehmerpersönlichkeit den Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH. Er hat mit seiner klugen, sachlichen und ruhigen Art die Entwicklung des Unternehmens erfolgreich geprägt. Mir war Werner Baier als Mensch und Unternehmerpersönlichkeit ein wertvoller Ratgeber und Unterstützer. Gerade in schwierigen Zeiten des Unternehmens war es sein strategischer und unternehmerischer Weitblick, von dem Zeppelin profitieren konnte. Wir bedauern, dass Werner Baier, den wir für sein unternehmerisches und soziales Engagement sehr bewundern, auf eigenen Wunsch altersbedingt ausscheidet. Ich danke ihm persönlich, im Namen der Zeppelin-Stiftung und des Zeppelin Konzerns, für die stets faire, konstruktive und wertvolle Mitarbeit in unserem Gremium.

Wir freuen uns sehr, mit Frau Prof. Weiß eine bestens qualifizierte Nachfolgerin gewonnen zu haben. Ich bin sicher, dass sie uns durch ihre vielfältigen Erfahrungen und insbesondere durch ihr internationales Profil wertvolle Einblicke vermitteln wird. Ich wünsche ihr einen guten Start in unseren Reihen", sagte Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH, im Rahmen der Sommersitzung des Aufsichtsrates am 20. Juli.

Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, schloss sich an: „Werner Baier hat das Bild des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH fast 30 Jahre lang entscheidend mitgeprägt. Dabei hat er uns hautnah begleitet, wie wir Geschichte geschrieben haben, zum Beispiel bei unserem Markteintritt in Russland vor 20 Jahren. Wir sind dankbar für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit. Ich freue mich sehr auf den Dialog und die Zusammenarbeit mit Frau Weiß. Mit ihrer Berufung verfolgen wir auch weiter unseren Weg, mehr weibliche Führungspersönlichkeiten für unser Unternehmen zu gewinnen."

Der Aufsichtsrat des Zeppelin Konzerns wird nach § 7 Mitbestimmungsgesetz paritätisch gebildet und setzt sich aus je sechs Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer zusammen.

Bildunterschrift: Das neue und das scheidende Mitglied des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH: Yasmin Mei-Yee Weiß und Werner Baier. © Zeppelin GmbH

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

09.07.2018, Friedrichshafen

Zeppelin Konzern übernimmt Verkehrssicherung an seinem geschichtsträchtigen Entstehungsort

Zeppelin Rental sichert eine Großbaustelle auf der Bundesautobahn A8 Karlsruhe – München. Im Bereich Echterdingen wurde dort vor rund 110 Jahren der Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Zeppelin Konzerns gelegt

Die Zeppelin Rental GmbH übernimmt die Baustellen- und Verkehrssicherung für die Fahrbahndeckenerneuerung auf der Bundesautobahn A8 Karlsruhe – München zwischen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen / Messe. Im Bereich Echterdingen ereignete sich einst ein Zwischenfall, der Jahre später zur Gründung des Zeppelin Konzerns führte. Zeppelin kehrt somit an den Ort zurück, an dem alles seinen Anfang nahm. 

 

Die Bundesstraßenverwaltung führt auf der Bundesautobahn A8 Karlsruhe – München zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe eine Fahrbahndeckenerneuerung durch. Um das Ausmaß der Behinderungen so gering wie möglich zu halten, können viele Arbeiten nur nachts und an den Wochenenden durchgeführt werden. Die Einrichtung der bauzeitlichen Verkehrsführung übernimmt das Kompetenz-Center für Baustellen- und Verkehrssicherung von Zeppelin Rental in Waiblingen.

Auf den Spuren des Grafen

Das Besondere an dieser Baustelle: Am 05. August 1908 ging das von Graf Ferdinand von Zeppelin erbaute Luftschiff LZ4 auf den Fildern (heute Stuttgart-Echterdingen) in Flammen auf, nachdem es wetterbedingt zuvor aus der Verankerung gerissen worden war und sich der Wasserstoff in der Hülle aufgrund elektrostatischer Entladungen entzündet hatte. „Ich bin ein verlorener Mann", soll der Graf beim Anblick des Wracks gesagt haben. Doch das Unglück des Luftschiffs wurde als nationales Unglück angesehen. So sammelten die Bürger insgesamt 6,25 Millionen Goldmark für den Grafen, um ihn in seinem Erfinder- und Unternehmergeist zu unterstützen. Mit diesen Spendengeldern wurden die heutige Zeppelin-Stiftung und die Luftschiffbau Zeppelin GmbH gegründet. In der Folge gingen weitere Unternehmen wie zum Beispiel die Maybach Motorenbau GmbH, die ZF Friedrichshafen AG oder die Dornier GmbH daraus hervor. Der heutige Zeppelin Konzern wurde 1950 im

unternehmerischen Geiste des Grafen in Friedrichshafen gegründet. Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, bringt es auf den Punkt: „Mit dem prestigeträchtigen Großauftrag kehrt Zeppelin an den Ort zurück, an dem die Geschichte des Zeppelin Konzerns ihren Ursprung fand."

Bildunterschrift: Von Zeppelin gesicherte Baustelle am Echterdinger Ei

© Zeppelin GmbH 

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28.06.2018, Garching bei München

Ausgezeichnet: Zeppelin Konzern nimmt Qualitätssiegel für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Berlin entgegen

Das Unternehmen wird damit für seine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik gewürdigt

Für die Managementholding Zeppelin GmbH ist es bereits die zweite positive Auditierung, die Strategischen Geschäftseinheiten Baumaschinen EU, Rental, Power Systems und Anlagenbau in Deutschland wurden diesjährig zum ersten Mal mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie" ausgezeichnet. Das Qualitätssiegel steht für besonders hohe Standards in der Personalpolitik. Schirmherren der Auditierung sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Auszeichnung der Managementholding sowie der Strategischen Geschäftseinheiten wurde bereits im März bekanntgegeben, nun folgte die feierliche Überreichung des Zertifikats in Berlin.

Zertifikat audit berufundfamilie

Bereits im Jahr 2015 wurde die Managementholding des Konzerns, Zeppelin GmbH, mit dem Qualitätssiegel audit berufundfamilie ausgezeichnet. Seit März tragen nun auch die deutschen Geschäftseinheiten des Zeppelin Konzerns das begehrte Qualitätssiegel. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe nahm Alexandra Mebus, ab dem 01. Juli 2018 Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Zeppelin GmbH, die Auszeichnung in Berlin als erste offizielle Amtshandlung entgegen. „Es freut mich sehr für ein Unternehmen tätig zu sein, das so großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legt. Hohe Standards und geeignete Rahmenbedingungen zur Förderung einer gesunden Balance zwischen Privat- und Berufsleben tragen wesentlich zur Arbeitszufriedenheit bei. In meiner neuen Funktion werde ich mich dafür einsetzen, dieses Gleichgewicht auch zukünftig sicherzustellen und weiter zu fördern", sagt Mebus. Überreicht wurde das Zertifikat von John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH. Voraussetzung für eine positive Auditierung sind sehr gute Ergebnisse sowie weiterführende Ziele und Maßnahmen in den Handlungsfeldern Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Information und Kommunikation, Führung, Personalentwicklung, Entgeltbestandteile, geldwerte Leistungen und Service für Familien. Zeppelin als Arbeitgeber bietet unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle, freiwillige Sozialleistungen sowie eine familienorientierte Unternehmenskultur. Darüber hinaus wurden Folgemaßnahmen wie beispielsweise einheitliche Regelungen zu mobilem Arbeiten, betrieblichem Gesundheitsmanagement oder die Bereitstellung von Ferienbetreuungsangeboten von den Gutachtern bewertet.

Die praktische Umsetzung der Handlungsfelder sowie geplanten Maßnahmen werden jährlich durch externe Auditoren überprüft. Das Qualitätssiegel audit berufundfamilie ist jeweils drei Jahre gültig. Langfristiges Ziel des Zeppelin Konzerns ist die Erarbeitung gemeinsamer Standards beim Thema Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, um auch für internationale Konzerntöchter und die Strategische Geschäftseinheit Z Lab einen Orientierungs- und Handlungsrahmen zu geben. Insgesamt erhielten 300 Arbeitgeber – 153 Unternehmen, 106 Institutionen und 41 Hochschulen – die Auszeichnung.

Über das audit berufundfamilie

Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach drei Jahren können im Rahmen einer Re-Auditierung weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Nur bei erfolgreicher Re-Auditierung darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 971 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 475 Unternehmen, 387 Institutionen und 109 Hochschulen. Davon können über 1,89 Millionen Beschäftigte und mehr als 1,4 Millionen Studierende profitieren.

23.05.2018, Friedrichshafen, 23. Mai 2018

Zeppelin Konzern stärkt Luftfahrtkompetenz in Friedrichshafen

Erweitertes Portfolio unter neuem Namen

Der Zeppelin Konzern baut die bundesweite Präsenz des Geschäftsbereiches Quality Service im Bereich Zeppelin Anlagenbau weiter aus. Im Zuge dessen erhält der Geschäftsbereich Quality Service einen neuen Namen: Zeppelin Aviation & Industrial Service. Die Umbenennung trägt dem stetigen Ausbau der Luftfahrtkompetenz und dem wachsenden Leistungsspektrum Rechnung. Im Juni 2018 öffnet das Unternehmen erstmalig seine Türen am neuen Standort nahe des Flughafens Köln/Bonn, wo unter anderem eine moderne Schulungsstätte für die Luftfahrtindustrie entsteht.

Seit einem Jahr baut die Strategische Geschäftseinheit Anlagenbau des Zeppelin Konzerns das Leistungsangebot für die Luftfahrtindustrie aktiv aus. Ende April präsentierte sich der Geschäftsbereich auf der Internationalen Luftfahrt Ausstellung (ILA) in Berlin dem Branchenpublikum erstmalig unter dem neuen Namen Zeppelin Aviation & Industrial Service (ehemals Quality Service). Harald Schneider, Leiter des Geschäftsbereichs, und sein Team informierten Kunden und Interessierte über das erweiterte Leistungsangebot. „Das Interesse der Besucher war sehr konkret und äußerst breit gefächert – ein Beleg dafür, dass wir mit unserem Portfolio die Bedürfnisse sehr gut treffen“, stellt Schneider fest. Aber auch die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg Katrin Schütz habe sich ausführlich Zeit genommen, das Spektrum des hoch spezialisierten Teams kennenzulernen.

Erweitertes Portfolio unter neuem Namen

„Die Umbenennung unseres Geschäftsbereichs soll unsere spezifische Kompetenz in der Luftfahrtfertigung und -prüfung hervorheben, aber genauso deutlich machen, dass unser Know-how für anspruchsvolle Produkte anderer Industriezweige ausgefeilte Lösungen hervorbringt“, erklärt Schneider. Zentrale Neuerungen im Portfolio von Zeppelin Aviation & Industrial Service sind die Serienfertigung von Luftfahrtbauteilen, die Erweiterung der Werkstoffprüfung um Prüfleistungen direkt am Luftfahrtgerät (On-Wing-Prüfung) und die flexible Verfügbarkeit der Experten an künftig bundesweit drei Standorten – Friedrichshafen, Köln, Hamburg – sowie auf Wunsch mobil vor Ort beim Kunden. In Kooperation mit der BIS Inspection Service GmbH, einer Tochter der Zeppelin Rental GmbH, werden Prüfungen am Luftfahrzeug am Standort auf dem Airbus-Gelände in Hamburg-Finkenwerder durchgeführt. Der Standort Köln wird komplett neu aufgebaut. „Mit unserem erweiterten Team von erfahrenen Luftfahrtprüfern bieten wir unseren Kunden eine außerordentlich hohe Flexibilität und enorm kurze Reaktionszeiten“, betont Schneider.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die erste Schulung für Luftfahrtprüfer am neuen Standort auf dem Campus Sankt Augustin, unweit des Flughafens Köln/Bonn, auf Hochtouren. Die Schulungsstätte für Verfahren der Werkstoffprüfung in der Luftfahrt ist der erste Bereich, der am neuen Standort ab Juni 2018 in Betrieb gehen wird. Nachfolgend entstehen weitere Werkstatträume für Prüfdienstleistungen. Fünf verschiedene Prüfverfahren werden fortan in Friedrichshafen und Köln gemäß Luftfahrtstandard ausgebildet.

Zu den Kunden der Zeppelin Aviation & Industrial Service zählen Unternehmen aus den Branchen Luft- und Raumfahrt, Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Bahntechnik und Medizintechnik. Zu den Leistungen der 60 Mitarbeiter gehören die Entwicklung und Produktion von Schweißkonstruktionen und sämtliche Aufgaben der Qualitätssicherung. Zusätzlich betreibt Zeppelin Aviation & Industrial Service ein Schulungszentrum für die Luftfahrt. Weitere Informationen unter www.zeppelin-systems.com.

Bildunterschrift: Auf der ILA im Gespräch (v. l.): Professor Dr.-Ing. Rolf-Jürgen Ahlers, Vorsitzender Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg e.V., Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, Harald Schneider, Leiter Zeppelin Aviation & Industrial Service, Jürgen Schäfer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Baden-Württemberg International.

17.05.2018, Garching bei München

Zeppelin Konzern präsentiert „Digitale Baustelle“ im Rahmen von Innovationsausstellung im Zeppelin Museum Friedrichshafen

Vom 18. Mai bis 04. November 2018 zeigt das Unternehmen sein integriertes Leistungsspektrum bei der Ausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel"

Es geht um die Zukunft der Bauwirtschaft und welchen Beitrag der Zeppelin Konzern bei der Ausgestaltung dieser leisten kann: BesucherInnen der Innovationsausstellung in Friedrichshafen können sich interaktiv und digital von der Planung und Einrichtung einer Baustelle bis zum Ausbau und der Inbetriebnahme durch eine virtuelle Zeppelin Bauwelt klicken. Für seine Kunden bietet der Zeppelin Konzern alle Lösungen aus einer Hand – für die BesucherInnen der Ausstellung hält das Unternehmen unter anderem ein digitales Baustellenerlebnis bereit.

Auf einer Fläche von 1.000 m² beleuchtet die Ausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel" im Zeppelin Museum Friedrichshafen vom 18. Mai bis 04. November 2018 nicht nur die historische und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Friedrichshafen, sondern auch heutige Innovationen und Zukunftsvisionen der Weltkonzerne Zeppelin GmbH, ZF Friedrichshafen AG und MTU Friedrichshafen GmbH.

Um das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot des Zeppelin Konzerns innovativ darzustellen, präsentiert sich das Unternehmen mit insgesamt drei digitalen Anwendungen im Rahmen der Innovationsausstellung. Das Highlight der Zeppelin Ausstellungsfläche ist dabei die „Digitale Baustelle". Auf sechs 65 Zoll großen Monitoren können sich BesucherInnen interaktiv und digital durch die Planung und Einrichtung einer Baustelle, Tief-, Hoch- und Ausbau sowie Inbetriebnahme klicken und das gesamte Lösungsspektrums des Konzerns spielerisch kennenlernen. Durch die Ansteuerung verschiedener 3D-Elemente erfahren BesucherInnen nicht nur mehr über angebotene Leistungen des Konzerns, sondern erhalten auch interessante Zusatzinformationen zu Produkten und typischen Abläufen der Planung und Durchführung eines Bauprojekts. „Die Digitale Baustelle zeigt auf innovative Weise, welches Portfolio der Zeppelin Konzern umfasst und ist ein tolles Beispiel für unsere Lösungsorientierung", sagt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH.

Als weiteres Ausstellungselement präsentiert der Zeppelin Konzern die „Digitale Lebensmittelanlage" als exemplarisches Beispiel seiner Tätigkeit im Bereich Anlagenbau. An einem Medientisch mit integriertem 55" Touchscreen können sich BesucherInnen im dreidimensionalen Raum dank einladender 360°-Ansichten ausgiebig im Innenleben einer Lebensmittelanlage umsehen. Auch hier verbergen sich hinter jedem klickbaren Element weiterführende Informationen wie Broschüren, Filme und kleine Beschreibungstexte. So ist ein außergewöhnliches 3D-Erlebnis auch an diesem Ausstellungselement garantiert. Ganz im Sinne der Ausstellung rundet eine „Innovation Gallery" die Zeppelin Ausstellungsfläche ab. Erneut digital und höchst innovativ, finden sich BesucherInnen hier in einem 3D-Zeppelin Showroom wieder, der zahlreiche Bilder und Hintergrundinfos zum Konzern bereithält. Technisch unterstützt wird dieses Ausstellungsstück durch einen 55" großen Touchscreen sowie einen 65" großen Monitor, auf dem die komplette Firmenwelt des Zeppelin Konzerns abgebildet wird.

Weitere Informationen zur Ausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel" gibt es auf der Homepage des Zeppelin Museums Friedrichshafen unter: www.zeppelin-museum.de. Neben Innovationen warten im historischen Teil der Ausstellung weitere, spannende Exponate des Zeppelin Konzerns auf Sie. Lassen Sie es sich nicht entgehen, einen Blick auf das Herz der Ausstellung zu werfen: Der Gaylord Gladiator, ein im Jahr 1957 vom Zeppelin Konzern gebauter Sportwagen der Luxusklasse und ganz besonderes Unikat der Oldtimerbranche erwartet Sie bereits!

Bildunterschrift: Die digitale Baustelle von heute auf einen Klick: Der Zeppelin Konzern präsentiert sein Lösungsspektrum rund um die Baustelle und den Anlagenbau im Rahmen der Ausstellung: „Innovationen! Zukunft als Ziel“ im Zeppelin Museum Friedrichshafen. © Zeppelin GmbH

17.05.2018, Garching bei München

Zeppelin Konzern präsentiert Automobil der Spitzenklasse: Gaylord Gladiator Unikat aus dem Jahr 1957

Das Unternehmen enthüllt den perfekt erhaltenen Sportwagen im Rahmen der Ausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel" im Zeppelin Museum Friedrichshafen.

Es geht um ein Unikat aus der Zeit des Wirtschaftswunders und ein Stück Friedrichshafener Industriegeschichte. Auf Wunsch eines reichen Bruderpaares aus den USA baute der Zeppelin Konzern im Jahr 1957 ein einzigartiges Automobil, den Gaylord Gladiator. Über 60 Jahre lag das weltweit einmalige Fahrzeug im Verborgenen. Durch einen Zufall bekam der Zeppelin Konzern das Unikat und damit ein Puzzlestück seiner unternehmerischen Wurzeln wieder.

Die Geschichte des Gaylord Gladiator

Mitte der 50-er Jahre erreichte die Fahrzeuginstandsetzung Friedrichshafen (FIF), die Teil des Zeppelin Konzerns wurde, der Auftrag für den Bau eines spektakulären Fahrzeugs. Zwei reiche amerikanische Brüder, Jim und Ed Gaylord, hatten sich zum Ziel gesetzt, einen Sportwagen der Superlative bauen zu lassen. Über ein Jahr lang wurde in Friedrichshafen an einem extrem aufwändigen und kostspieligen Sportwagen gearbeitet: Dem Gaylord Gladiator. Insgesamt wurden nur drei Chassis gefertigt, lediglich eines wurde final karossiert. Nach der Fertigstellung des Fahrzeugs im Jahr 1958 ging der Wagen mit samt eines Rolling Chassis in den Privatbesitz der Familie Gaylord über. Das dritte gefertigte Chassis gilt bis heute als verschollen. Nach Restaurationsarbeiten die das Fahrzeug sowie das Rolling Chassis nahezu in seinen Originalzustand versetzten, wurde der perfekt erhaltene Gaylord Gladiator mit samt des Chassis, zahlreichen Ersatzteilen, Konstruktionszeichnungen und weiteren historischen Dokumenten an einen betagten Autosammler aus Arizona verkauft.

Anfang des Jahres 2017 erhielt der Zeppelin Konzern über das Zeppelin Museum Friedrichshafen ein Kaufangebot für das historische Fahrzeug. Ein Glücksfall für den Konzern, da das Fahrzeug viele Jahre im Verborgenen lag und als verschollen galt. „Der Gaylord Gladiator hat für uns als Unternehmen einen unschätzbaren historischen Wert. Mit seiner außergewöhnlichen Verarbeitung und der absoluten Kundenorientierung bei der Anfertigung des Wagens steht der Gaylord auch heute noch für Werte, die den Zeppelin Konzern zu einem führenden Lösungsanbieter in seinen Tätigkeitsbereichen machen", sagt Peter Gerstmann, Vorstandsvorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH. Der Zeppelin Konzern hat seinen Ursprung in der Metallindustrie und beschäftigt heute über 8.300 Mitarbeiter an 190 Standorten in 35 Ländern. Das Unternehmen folgt dem Motto „We Create Solutions" und bietet Lösungen für die Bauwirtschaft und den Anlagenbau an.

Für die Stadt Friedrichshafen ist das außergewöhnliche Fahrzeug nicht nur ein besonderer Publikumsmagnet, sondern auch historischer Beleg für die starke Innovationskraft der Stadt. „Insbesondere durch die Luftfahrt spielte Friedrichshafen seit Anbeginn der Industrialisierung in eine besondere Rolle im Bereich Mobilität – der Gaylord Gladiator ist ein weiterer Beleg für die visionäre Stärke und Einzigartigkeit der Stadt", sagt Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen, stolz.

Seiner Zeit voraus: Technische Raffinesse kombiniert mit deutscher Wertarbeit

Nicht nur das Design des Gaylord Gladiator welches auf Brooks Stevens – einer wahren Größe im US-Automobildesign – zurückgeht, sondern auch die Technik des Sportwagens sind in Anbetracht des Baujahrs 1957 spektakulär. Neben Annehmlichkeiten wie elektrisch verstellbaren Sitzen, elektrischen Fensterhebern, Servolenkung, Bremskraftverstärker und Klimaanlage, verfügte der Gaylord Gladiator auch über ein Coupé Dach, welches per Knopfdruck vollständig im Kofferraum versenkt werden konnte. Diese Ausstattungselemente waren zu dieser Zeit absolut einzigartig auf dem internationalen Automarkt.

Trotz des aufwändigen Gesamtkonzepts, der vielen Innovationen und der hohen Qualitätsanforderungen stellte sich der Erfolg einer geplanten Kleinserie von 25 Fahrzeugen bei einem Verkaufspreis von 10.000 US-Dollar pro Sportwagen nie ein. Nur eines von 25 geplanten Fahrzeugen wurde jemals fertiggestellt. Schnell erwies sich der kalkulierte Verkaufspreis als unrealistisch, weitere Preisanpassungen durch weitere Innovationen wie dem Einbau einer Klimaanlage machten das Fahrzeug unerschwinglich. Um wirtschaftlich zu bleiben wurde der Preis zunächst auf 15.000 US-Dollar, dann auf 17.500 US-Dollar nach oben korrigiert. Zum Vergleich: Ein Mercedes 300 SL kostete damals etwa 32.000 DM. Bei einem Kurs von 4,20 DM pro Dollar war der Gaylord Gladiator damit mehr als doppelt so teuer und kostete Mitte der 50-er Jahre umgerechnet etwa 73.500 DM. Als weltweit einzigartiges Fahrzeug ist der Gaylord Gladiator damit nicht nur ein besonderes Unikat der Oldtimerbranche und ein wertvoller Schatz für den Zeppelin Konzern, sondern ein wahres Schmuckstück Friedrichshafener Industriegeschichte.

Der Gaylord Gladiator im Zeppelin Museum Friedrichshafen

Das perfekt erhaltene Fahrzeug, das fahrfähige Chassis sowie die spannende Historie seiner Entstehung und seiner Geschichte werden zur Ausstellungseröffnung „Innovationen! Zukunft als Ziel" am 17. Mai um 19.30 Uhr in Deutschland der Öffentlichkeit präsentiert. Vom 18. Mai bis 04. November wird der Gaylord Gladiator im Rahmen der Ausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel" im Zeppelin Museum in Friedrichshafen zu sehen sein. Danach wird er dem Zeppelin Museum als Dauerleihgabe des Zeppelin Konzerns auf unbestimmte Zeit zur Verfügung gestellt.

Pressefotos stehen auf zeppelin.de im Bereich „Presse" zum Download zur Verfügung. Oder klicken Sie hier. Alle Bildrechte liegen bei der Zeppelin GmbH. Bei Verwendung der Fotos wird um entsprechende Nennung gebeten. 

 

08.05.2018, Hamburg

Zeppelin liefert umweltfreundliche Motoren für die Schifffahrt

Geschäftseinheit Power Systems des Unternehmens leistet mit LNG (Flüssigerdgas)-Motoren Beitrag zum Umweltschutz

Der Zeppelin Konzern unterstützt die Etablierung von LNG (Liquefied Natural Gas) als umweltfreundlichen Kraftstoff. Mit Gas- und Dual-Fuel-Motoren der Geschäftseinheit Power Systems können Schiffe sowohl im Hafen als auch auf See mit Flüssigerdgas betrieben werden. Dieses ist im Vergleich zu Schweröl und Marinediesel deutlich emissionsärmer. Einen großen Erfolg stellt die Lieferung von umweltfreundlichen Flüssiggas-Motoren an die Carnival Corporation dar.

Die Carnival Corporation, eines der weltweit größten Kreuzfahrtunternehmen und Mutterkonzern von AIDA Cruises, vertraut bei ihrer derzeit auf der Meyer Werft im Bau befindlichen „AIDAnova“ auf den Zeppelin Konzern. „AIDAnova“ wird das weltweit erste Kreuzfahrtschiff sein, das sowohl im Hafen als auch auf See mit umweltfreundlichem LNG betrieben werden kann“, sagt Volker Poßögel, Leiter der Geschäftseinheit Power Systems. „Zum Einsatz kommen unsere Dual-Fuel-Motoren der Marke MaK aus dem Caterpillar Werk in Rostock. Neben der Komplettlösung mit vier Dual-Fuel-Motoren liefern wir für ‚AIDAnova‘ zusätzlich die gesamte LNG-Aufbereitungsanlage.“ Die vier Motoren mit einer Gesamtleistung von knapp 62 MW wiegen pro Stück über 200 Tonnen und erfüllen die aktuellsten Emissionsvorschriften aller Regionen. Bis 2023 wird Zeppelin Power Systems noch sechs weitere Kreuzfahrtschiffe der Carnival Corporation mit Dual-Fuel-Motoren ausstatten.

„Unser Kundenversprechen lautet ‚We Create Solutions‘. Mit Motoren auf Basis von LNG bieten wir eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Alternative zu Abgasreinigungsanlagen und unterstützen Kunden dabei, aktuelle und zukünftige Anforderungen zu erfüllen“, erklärt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH.

Ab Januar 2021 wird es auf der Nord- und Ostsee strengere Abgasvorschriften geben, so wie sie vor den Küsten der USA bereits heute herrschen. Für alle neu gebauten Schiffe gilt ab diesem Zeitpunkt ein besonders niedriger Grenzwert für Stickoxid-Abgase, der sowohl mit Schweröl als auch mit Marinediesel ohne entsprechende Umbauten nicht zu erreichen ist. Durch die Nutzung von Flüssigerdgas werden die Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden, der Ausstoß von Stickoxiden und die CO2-Emissionen verringern sich um bis zu 80 bzw. 25 Prozent.