Pressemitteilungen

17.01.2017, Garching bei München

Zeppelin Konzern startet Initiative für Frauen

Der Zeppelin Konzern startet die Initiative Z NOW (Network of Women), im Rahmen derer die berufliche Förderung von Frauen im Fokus steht. Damit setzt das Unternehmen ein Zeichen. Gerade in einer Branche, die als männerdominiert gilt, bietet der Konzern Frauen die Möglichkeit, sich erfolgreich zu vernetzen und die Führungs- und Unternehmenskultur noch aktiver mitzugestalten. Vom 17. bis 18. Januar fand in Friedrichshafen das erste Frauenkolloquium statt. Zur Veranstaltung eingeladen waren neben weiblichen Führungskräften, Potenzialträgern und technischen Auszubildenden des Zeppelin Konzerns auch erfolgreiche Frauen aus befreundeten Unternehmen der Region.

„Unser Ziel ist es, den Zeppelin Konzern für Frauen interessanter zu machen und damit ein Erfolgspotenzial für die Zukunft unseres Unternehmens zu sichern“, begründet Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH und Initiator von Z NOW, diesen Schritt. „Chancengleichheit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen.“

„In den vergangenen Jahren ist hinsichtlich der Chancengerechtigkeit in Unternehmen viel passiert. Trotz dieser positiven Entwicklung sind Frauen in Führungspositionen dennoch unterrepräsentiert“, ergänzt Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen sowie Schirmherr von Z NOW. „Ich begrüße die Initiative des Zeppelin Konzerns. Frauen erhalten mit Z NOW die Möglichkeit, sich intensiv miteinander auszutauschen, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und starke Netzwerke zu bilden.“

Die erste Z NOW-Veranstaltung fand an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen statt. Unter dem Motto „Inspire – Foster – Network“ trafen 120 Frauen aus verschiedenen Ländern und Tätigkeitsbereichen zusammen. Die Teilnehmerinnen teilten zwei spannende Tage mit Impulsreferaten, Workshops und Diskussionen von Frauen für Frauen aus Wirtschaft, Bildung und Lifestyle. Ebenso beantworteten die Konzerngeschäftsführer Peter Gerstmann (CEO), Michael Heidemann (stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung) und Christian Dummler (CFO) Fragen und diskutierten die Chancen und Herausforderungen von Unternehmen in Bezug auf Chancengleichheit.

08.01.2017, Garching bei München

Zeppelin Konzern mit neuem Onlineauftritt

Der Zeppelin Konzern hat einen neuen Internetauftritt und stellt sich damit den besonderen Herausforderungen seines vielfältigen Produkt- und Dienstleistungsangebots auf einer einheitlichen weltweit zugänglichen Website. Kunden, Bewerber, Partner und die breite Öffentlichkeit profitieren von dem neuen Internetauftritt mit praktischen Funktionen, die für die mobile digitale Welt entwickelt wurden.

Damit sich Besucher schnell und umfassend einen Überblick über den gesamten Konzern verschaffen können, wurde der Internetauftritt unter www.zeppelin.com komplett überarbeitet. Die neue Website spiegelt die konsequente Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsspektrums bei Zeppelin wider und wendet sich an Kunden aus der ganzen Welt.

Das Herzstück für Kunden
Das Herzstück des neuen Internetauftritts ist die neu entwickelte Suchfunktion für Produkte und Serviceangebote von Zeppelin. Sofort auf der Startseite hat der Kunde die Möglichkeit, in die Produkt- und Dienstleistungswelt von Zeppelin einzutauchen. Mit nur zwei Klicks wird er an die richtige Kontaktadresse weltweit weitergeleitet. Neben den Kontaktadressen findet der Kunde hier auch übersichtliche Informationen: Maschinen, Baustellenausstattung, Antriebs- und Energiesysteme, Anlagenkonzepte und viele weitere Produkte und Leistungen des Konzerns sind unter einem Dach zusammengefasst.

Talentsuche online
Ein weiteres Kernstück ist das neue System für Bewerber, das eine schnelle und einfache Bewerbung bei Zeppelin ermöglicht. In wenigen intuitiven Schritten kann der Bewerber seine Bewerbung online an Zeppelin übermitteln. Nach dem Ausfüllen des Bewerbungsformulars startet automatisch ein einheitlicher Bewerbungsprozess unter Einhaltung der relevanten Datenschutzbestimmungen. Für Bewerber wird damit der Prozess einfacher, transparenter und effizienter und geeignete Kandidaten können noch schneller für eine Karriere bei Zeppelin gewonnen werden.

Der ganze Konzern auf einen Blick
Erfahren Sie mehr über die aktuellen Ereignisse bei Zeppelin. Der neue Pressebereich informiert zentral über alle wichtigen Geschehnisse, z.B. mit den gesammelten Pressemitteilungen aus dem gesamten Konzern. Des Weiteren finden Interessierte viele spannende Publikationen sowie Logos und Bilder zum Download. Zudem ist Zeppelin weltweit bei zahlreichen Messen, Events und Kongressen vertreten, die im neuen Veranstaltungskalender übersichtlich zusammengefasst sind.

Diese und viele weitere Inhalte gibt es auf der neuen Website zu entdecken. Erfahren Sie mehr zu den Werten, die uns antreiben oder der Unternehmensstrategie GPS. Besuchen Sie: www.zeppelin.com

05.12.2016, Deutschland

Zeppelin Konzern übernimmt Geschäftsbereich Vermietung von STAPLER-RENT - STAPLERKOMPETENZ AUSGEBAUT

Der Zeppelin Konzern akquiriert mit Wirkung zum 1. Dezember 2016 den Geschäftsbereich Vermietung der STAPLER-RENT 2000 GmbH. Mit dem Kauf übernimmt Zeppelin 35 Mitarbeiter in seine Strategische Geschäftseinheit Rental und erweitert das Produktangebot um rund 500 Geräte.

STAPLER-RENT ist vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen aktiv und unterhält Standorte in Bietigheim-Bissingen, Feldgeding bei München und Alpen (Duisburg). Das Leistungsspektrum des Geschäftsbereichs umfasst die Vermietung von Gabel-, Gelände- und Teleskopstaplern sowie Lagertechnik. Dieser wird vollständig in die Zeppelin Rental GmbH & Co. KG integriert.

„STAPLER-RENT ist seit über 15 Jahren im Markt vertreten und hat sich zu einer festen Größe entwickelt“, so Peter Schrader, Geschäftsführer der Zeppelin Rental GmbH & Co. KG. „Mit der Akquisition verstärken wir unsere Kompetenzen  in der Staplervermietung und erweitern unsere Mietflotte. STAPLER-RENT verfügt über gewachsene Kundenbeziehungen, vor allem im Bereich Event und Intralogistik, was unsere bisherigen Zielgruppen optimal ergänzt.“

Kunden von STAPLER-RENT profitieren von einem deutlich erweiterten Leistungsangebot. Sie erhalten bei Komplettanbieter Zeppelin Rental neben Staplern und Lagertechnik auch Baumaschinen und -geräte, Baustellen- und Verkehrssicherung, Raum- und Sanitärsysteme, Aufzüge, Arbeitsbühnen sowie Fahrzeuge – und das bundesweit an 120 Standorten. Darüber hinaus profitieren sie von Lösungen im Bereich Baulogistik und Energieversorgung, Prüfdienstleistungen, einem umfangreichem Schulungsangebot und vielem mehr.

Das Neumaschinengeschäft von STAPLER-RENT ist nicht Teil der Akquisition.

04.12.2016, Hamburg

Ballastwasserbehandlung: Weltweit erster BWT-Anbieter erhält volle Anerkennung durch die United States Coast Guard

Optimarin, der norwegische Hersteller von umweltfreundlichen Ballastwasserbehandlungssystemen (BWTS), hat als weltweit erstes Unternehmen das Type Approval der United States Coast Guard (USCG) für seine Optimarin Ballastwassersysteme (OBS) erhalten. Damit bietet das Unternehmen zusammen mit Zeppelin Power Systems, seinem Vertriebspartner in Deutschland, Polen und den GUS-Staaten, als einziger Anbieter BWT-Anlagen, die sowohl den IMO- als auch den USCG-Anforderungen genügen, und sorgt für Planungs- und Investitionssicherheit der Reeder.

„Endlich haben wir schwarz auf weiß, dass unsere UV-Anlagen auch den strengen Anforderungen der USCG genügen“, erklärt Tore Andersen, CEO von Optimarin. „Wir freuen uns, dass unsere jahrelangen Investitionen in die Entwicklung und Erprobung eines zuverlässigen, effektiven, flexiblen und einfachen UV-Systems mit der Anerkennung durch die US-Umweltbehörde belohnt werden und wir unseren Kunden eine nunmehr weltweit anerkannte Technologie anbieten können.“

Planungs- und Investitionssicherheit für Reeder

„Mit dem OBS von Optimarin haben die Schiffseigner absolute Planungssicherheit und können sich auf ein bewährtes, global einsetzbares und zukunftsfähiges BWT-System verlassen“, ergänzt Christoph Thomsen-Jung, verantwortlicher Area Sales Manager für den Bereich Ballastwasserbehandlung bei Zeppelin Power Systems.

Der Antrag bei der USCG wurde im September 2016 eingereicht. Diesem waren mehrere land- und seeseitige Tests durch das unabhängige Norwegian Institute for Water Research (NIVA), das als Partner von DNV GL von der USCG anerkannt ist, vorausgegangen. „Die Ergebnisse der ersten Full-Scale-Tests zeigten bereits Ende 2015, dass das OBS in seiner seit 2009 unveränderten, technisch ausgereiften Version die strengen US-Richtlinien erfüllt“, sagt Thomsen-Jung. „Die Anerkennung durch die USCG bestätigt dieses Ergebnis nun offiziell. So haben auch unsere Kunden, die das OBS bereits im Einsatz oder geordert haben, die Sicherheit, ins richtige System investiert zu haben.“

Praxiserprobt mit über 300 bereits installierten BWT-Systemen

Optimarin ist einer der größten Anbieter für Ballastwassersysteme und bereits seit dem Jahr 2000 am Markt. Eine Anerkennung durch die IMO erhielt Optimarins UV-System bereits im Jahr 2009. Seit 2014 ist Zeppelin Power Systems offizieller Partner des norwegischen BWT-

Spezialisten und für Vertrieb, Planung, Engineering, Einbau, Dokumentation und Service in Deutschland, Polen, Russland und allen GUS-Staaten mit Ausnahme der Ukraine zuständig. Mittlerweile wurden weltweit fast 500 Ballastwassersysteme von Optimarin (OBS) verkauft. Von den über 300 bereits installierten Systemen wurden mehr als 60 als Retrofitlösungen verbaut. Reedereien, die sich für die OBS-Lösung entschieden haben, sind unter anderem Hapag-Lloyd, Saga Shipholding, MOL, Grieg Shipping Group, Gulf Offshore, Farstad Shipping, NYK, Nor Line und die Evergreen Marine Corp.

OBS – ein weltweit einmaliges System

Das umweltfreundliche OBS ist für alle Wassersalinitäten geeignet und erlaubt somit auch Fahrten in besonders sensible Ökosysteme. Mit hochwirksamen Mitteldruck-UV-Lampen und ohne Zusatz von Chemikalien oder Bioziden kann das OBS invasive Organismen im Ballastwasser zuverlässig abtöten. Das System ist für einen Volumenstrom von 50 bis 3.000 m³/Stunde ausgelegt. Zusätzliche Reinigungsmodule oder eine manuelle Reinigung der Anlage nach Benutzung sind nicht erforderlich. „Mit dem OBS bieten wir damit ein einzigartiges umweltfreundliches System, das nicht nur höchst effektiv, sondern auch service- und wartungsarm und damit kosteneffizient ist“, sagt Christoph Thomsen-Jung. Das OBS kann in das Schiffskontrollsystem eingebunden werden und lässt sich damit komfortabel vom Kontrollraum oder von der Brücke aus bedienen.

Bestens auf Lieferengpässe vorbereitet

In knapp einem Jahr, am 8. September 2017, wird das Ballastwasser-Übereinkommen der IMO in Kraft treten. Spätestens dann müssen alle neuen Schiffe ein anerkanntes Ballastwassersystem an Bord haben. Die weltweit über 40.000 bestehenden Schiffe müssen innerhalb von fünf Jahren nachgerüstet werden. „Die Zeit ist knapp – für Reedereien wie für BWT-Hersteller, die Lieferengpässe managen müssen. Gemeinsam mit unserem Partner Zeppelin Power Systems sind wir für diese Herausforderung bestens aufgestellt“, erklärt Optimarin-CEO Tore Andersen.

17.11.2016, Schärding

Verantwortlich wirtschaften

Umweltverträgliches Abbauen von Granit mit Cat Maschinen.

Das Beste aus dem machen, was die Natur uns gibt – dieses Unternehmens- motto bestimmt die tägliche Arbeit in den Steinbrüchen der Schärdinger Granit Industrie GmbH mit Sitz in St. Florian am Inn. Sechs Steinbrüche, drei davon im Raum Schärding betreibt das Traditionsunternehmen heute, das bereit 1888 gegründet wurde. Aus dem abgebauten Granit werden Schotter und Splitte für den Straßen- und Bahnbau erzeugt und hochwertige Steinmetzprodukte hergestellt, zum Beispiel Pflaster-, Rand- und Leistensteine und Pflasterplatten für Ortplätze und Fußgängerzonen. Den Abbau betreibt das Unternehmen größtenteils mit Cat Maschinen aus dem Hause Zeppelin Österreich. 

Hervorgegangen ist das Unternehmen aus einem Zusammenschluss mehrerer Steinbrüche in Schärding und Bayern 1888, welche Othmar Spanlang später übernahm und zur Schärdinger Granit GmbH firmierte. Da der Firmengründer keine Kinder hatte, die die Nachfolge antreten konnten, gründete dessen Ehefrau Marie, geborene Baumgartner, die die Geschäfte weiterführte, nach  ihrem Tod die „gemeinnützige Baumgartner Spanlang Stiftung“ mit dem Ziel die Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und einen Teil der Gewinne an Institutionen für behinderte Kinder und alte Menschen zu verwenden. 

Heute sind rund 70 Mitarbeiter im Unternehmen in den verschiedenen Bereichen tätig und stehen mit Geschäftsführer Reinhard Pfleger für Verlässlichkeit, Stabilität, Qualität und Kompetenzen, die über Generationen gewachsen sind. Neben sozialem Engagement fühlt sich das Unternehmen und die Mitarbeiter dem schonenden und nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen verbunden. Reinhard Pfleger drückt das so aus: „Die bestmögliche Nutzung des Rohstoffes Granit und Naturschutz schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. Wir machen das Beste aus dem, was uns die Natur gibt, nämlich qualitativ hochwertige Produkte für unsere Kunden und sorgen gleichzeitig mit modernster Maschinentechnik für schonenden Abbau dafür, dass die Natur geschützt wird. Die hervorragende Gesteinsqualität ist die Basis.“ 

Harter Einsatz – Robuste Maschinen
Bei den Baumaschinen setzt Schärdinger Granit auf Caterpillar Geräte aus dem Hause von Zeppelin Österreich. Für das Unternehmen hat sich die Robustheit und Beständigkeit der Cat-Maschinen bewährt. Die Härte und das Gewicht des Granits haben einen hohen Verschleiß bei Baggerlöffel, Baggerzähnen, Laufwerk, Monoblock und Stiel zur Folge. Die lange Lebensdauer bei den Cat Maschinen trotz des extrem harten Einsatzes hat bei Schärdinger Granit überzeugt. „Aus unserer Erfahrung sind die Cat-Geräte technisch ausgereift und langlebig. Auch für ältere Maschinen ist die Ersatzteilversorgung problemlos“, erklärt Reinhard Pfleger die Entscheidung für Caterpillar Maschinen. 

Des Weiteren punktet Zeppelin mit rascher Ersatzteilversorgung und flexiblen Serviceleistungen und Kompetenz. Denn das Marktumfeld von Schärdinger Granit ist wesentlich dynamischer geworden. Zielgruppe sind in erster Linie B2B-Kunden. Bei Schotter sind die ständige Verfügbarkeit in ausreichenden Mengen und kurzfristige Lieferung neben dem Preis die Kriterien die heute zählen. Stehzeiten müssen deshalb so kurz wie möglich sein. Ein betriebseigener mobiler Mechaniker ist speziell für die Cat-Maschinen geschult. Das A und O für hohe Qualität und Kundenzufrieden in der Branche ist, dass die Granitprodukte nicht verunreinigt werden dürfen. Deshalb muss der Austritt von Öl und Treibstoff verhindert werden, was durch eine sorgfältige Wartung der Maschinen erreicht wird. 

Cat im Einsatz im Steinbruch Allerding
Im Steinbruch und Schotterwerk Allerding im oberösterreichischen Schärding sind 18 Mitarbeiter und 14 Baumaschinen, unter anderem neun Cat Maschinen, täglich damit beschäftigt, Schotter für den Straßen- und Bahnbau zu produzieren.

Abgebaut wird der Granit aus dem der Schotter besteht vor Ort, mit gelatinösen Gesteinssprengstoffen und pumpfähigen Emulsionssprengstoffen, die direkt an der Verwendungsstelle gemischt und in die Bohrlöcher geladen werden. Dann kommen die Cat Maschinen ins Spiel. In Allerding werden zwischen 4 000 und 4 500 Tonnen Schotter pro Tag produziert und diese müssen natürlich auch bewegt werden. Die Härte und das Gewicht des Granits stellen extreme Anforderungen an die Baumaschinen. Die Maschinen sind täglich im Einsatz – im Schnitt zehn Stunden. Da ist das Unternehmen auf langlebige und robuste Maschinen angewiesen. 

Wenn neue Maschinen angeschafft werden, sind die Mitarbeiter, die die Maschinen bedienen, in die Kaufentscheidung miteingebunden. Die Erfahrungen, die Ansprüche an das Gerät und die Bedürfnisse der Mitarbeiter sind wesentliche Entscheidungskriterien. So war es auch bei dem im vergangenen Jahr angeschafften CAT Bagger 390FL. Stammfahrer Thomas Stöckl, der bereits seit zehn Jahren im Unternehmen arbeitet und aktives Mitglied im Zeppelin Fahrerclub ist, ist bekennender Cat Fan. „Neben der Leistung, der Schnelligkeit und des relativ geringen Dieselverbrauchs ist bei Cat der Fahrerkomfort und die einfache Bedienung ein großer Pluspunkt. Da stimmt einfach das Gesamtpaket“, erzählt er begeistert. Eingesetzt wird der 390FL für die Beräumung der Bruchwände, also die Entfernung von losem Material. Der gesprengte Granit wird auf die drei Cat 771D Muldenkipper verladen, die das Material dann zur Brechanlage transportieren. Bis zu 3 000 Tonnen muss die Maschine dort täglich bewegen. Große Felsteile werden mit Hilfe einer Stahlkugel nachzerkleinert. Ausgestattet ist der Cat 390FL dafür mit einem sechs Kubikmeter Baggerlöffel mit Kugelbahn. 

Welche Maschine für welchen Einsatz die richtige ist das besprechen die Mitarbeiter von Schärdinger Granit mit Walter Greimer, der für Zeppelin Österreich das Unternehmen betreut und berät. So fiel auch in diesem Jahr die Entscheidung, dass ein neuer Radlader für den Steinbruch Allerding angeschafft werden sollte. Wichtig für das Unternehmen war, neben der Einhaltung der neuesten Abgasemissionswerte und dem sparsamen Spritverbrauch, dass die Maschine die zum Teil großen Distanzen im Schotterfreilager rasch bewältigt – auch im beladenen Zustand. Da war dann schnell klar, dass die richtige Maschine ein Cat Radlader 972M XE ist. Der Meinung war auch Stammfahrer Christian Prey, der mit dem Radlader mit einer Laderschaufel von 4,8 Kubikmetern Schotter auf Lkw verlädt für den Weitertransport auf die Baustellen. „Mit der Cat Maschine schaffe ich bis zu 2 500 Tonnen am Tag“, meint er begeistert. Auch er ist schon seit sechs Jahren im Unternehmen und begeisterter Cat Fan. 

Dass die Mitarbeiter so lange im Unternehmen sind, hat sicher nicht nur damit zu tun, dass sie ihre „Lieblingsmaschinen“ fahren dürfen, sondern liegt daran, dass Schärdinger Granit neben einem guten Betriebsklima sehr großen Wert auf den Schutz der Arbeitnehmer legt. Regelmäßig finden Mitarbeiterschulungen und Unterweisungen statt und die Arbeitsabläufe werden evaluiert. Außerdem wird darauf geachtet, dass die Ausrüstung und im speziellen auch die persönliche Schutzausrüstung den neuesten Standards entspricht und moderne Maschinen eingesetzt werden. 

So sind die Mitarbeiter dann auch bereit ihr Bestes zu geben ganz nach dem Unternehmensmotto: Das Beste aus dem machen, was die Natur uns gibt.

16.11.2016, Norwegen

Umweltfreundliche Demontage einer alten Druckrohrleitung mittels Seilkrananlage

Norwegen ist einer der größten Wasserkraftproduzenten der Welt und somit in der Lage die Nachfrage an Energie vorwiegend durch die eigene Wasserkraft zu stillen.

 Derzeit sind in Norwegen rund 1.250 Wasserkraftwerke in Betrieb, die pro Jahr durchschnittlich 126,6 TWh produzieren. Da das skandinavische Land Atomkraft zur Gänze ablehnt ist es wichtig die Wasserkraftwerke auf dem neuesten Stand zu halten und diese auch regelmäßig zu warten. Die Mehrheit der norwegischen Kraftwerke ist mehr als 50 Jahre alt und der Bedarf an Renovierungen ist groß.

Das Kraftwerk in Bjölvo ist seit 1918 in Betrieb. Nachdem die Druckrohrleitung über 70 Jahre alt ist war es dem Kraftwerk ein wesentliches Anliegen diese zu erneuern. 2004 wurde eine neue Druckrohrleitung unterirdisch verlegt, um höchstmögliche Effizienz zu erreichen. Jedoch verlief die alte Druckrohrleitung immer noch oberirdisch entlang des steilen Berghangs. Diese sollte nun möglichst umweltschonend entfernt werden. Aufgrund der Lage der Leitung inmitten eines Waldes, einer Steigung von über 100% sowie fehlender Zufahrtswege gestaltete sich die Demontage als Herausforderung.

Die Abrissfirma, AF Decom SA, arbeitete deshalb mit den zwei Vorarlberger Seilbahnexperten, GANTNER Seilbahnbau GmbH & LCS Cable Cranes GmbH, zusammen, beide Teil der LCS Gruppe.
GANTNER entwickelt und produziert seit 1948 qualitative Seilwinden und deren Komponenten für verschiedenste Anwendungen. Hochentwickelte Windentechnologien sowie eine einfache Handhabung zeichnen GANTNER aus.
LCS beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit dem Lösen schwieriger Transportaufgaben im unwegsamen Gelände und der Montage von Seilkransystemen. Oftmals sind diese Systeme die einzige Transportmöglichkeit in scheinbar unpassierbarem Gelände.

Für das Kraftwerk in Bjölvo konzipierte, plante und installierte LCS ein Seilkransystem um die Druckrohrleitung auf umweltschonende und effiziente Weise zu entfernen. Das System besteht aus 1 Stütze an der Bergstation und überwindet mit einer Gesamtlänge von 850 m eine Höhe von 560 m. Die Seilkrananlage wurde direkt über den Rohren errichtet. Dadurch können diese auf sichere und effiziente Art und Weise aus dem unwegsamen Gelände transportiert werden.

GANTNER lieferte diverse Seilbahnkomponenten für das System, unter anderem den benötigten Seilkran mit 10 Tonnen Nutzlast sowie eine Seilwinde, welche als Antrieb der Seilkrananlage fungierte. Die brandneue Seilwinde von GANTNER ist auf dem neuesten Stand der Technik und mit einem CAT Motor 7,1 U.S. EPA Tier 4 Final, EU Stage IV versehen. Sie hat eine Leistung von 205 kW / 278 PS und verfügt über eine max. Seilgeschwindigkeit von 8,0 m/s. Die Seilfassung der Seiltrommel liegt bei einem 16 mm Zugseil bei 2200 m und besitzt ein doppeltes Bremssystem. Über ein Funk- und Kamerasystem wird die Winde talseitig betrieben.

Durch die Unterstützung von GANTNER Seilbahnbau GmbH und LCS Cable Cranes GmbH konnte die Montage der Seilkrananlage in nur knapp 1 Monat durchgeführt werden und stand somit zeitgerecht für die ca. 5 monatige Demontage der Druckrohrleitung zur Verfügung.

07.11.2016, Österreich

Erfolgreiche Roadshow mit den Verdichtungsmaschinen von Weber MT

Zeppelin Österreich veranstaltete Produktpräsentation an drei zentralen Standorten

Möglichst vielen Kunden und Interessierten die Weber Verdichtungsmaschinen aktiv im Einsatz zu präsentieren – dies war erklärtes Ziel der Roadshow von Zeppelin Österreich. Der Einsatz lohnte sich: Trotz regnerischem Wetter besuchten viele Interessenten und Kunden die dreitägige Veranstaltung, testeten die vorgestellten Geräte im aktiven Betrieb und ließen sich ausführlich beraten.

Begleitet und unterstützt wurde Zeppelin Österreich Verkaufsberater Harald Polleros durch den Weber MT Gebietsverkaufsleiter Andreas Kolbinger sowie dem Maschinen-Vorführer Mike Fornasier. Start der drei Vorführungen war in Haus im Ennstal dann ging es nach Wartberg im Mürztal und die letzte Station war Knittelfeld im Murtal. Kunden von Zeppelin Österreich hatten ihre Betriebsgelände für die Vorführungen zur Verfügung gestellt.

Im praktischen Einsatz wurden die Vibrationsstampfer SRV 300, 590 und 620, die Vibrationsplatte CF 2, die reversierbaren Bodenverdichter CR 3 und CR 7  und der  Fugenschneider SM 57-2 vorgeführt. Besonderen Anklang fand der kleine 32 kg leichte Vibrationsstampfer SRV 300, der für schnelle kleine Arbeiten jederzeit zur Verfügung steht, da er in fast jeden Kofferraum passt und von einer Person entnommen werden kann. Das hauptsächliche Einsatzgebiet für den SRV 300 ist jedoch das Unterstopfen bzw. Verdichten von Leitungen oder Rohren, auch Rohrzwickel genannt.

In jeder Hinsicht überzeugen konnte auch der SRV 590 mit dem leistungsstarken Viertakt-Motor GXR 120 von Honda. Im direkten Vergleich mit einem Zweitakt-Vibrationsstampfer eines Mitbwerbers, konnte er sich in Bezug auf Laufruhe und Verdichtungsergebnis spielerisch durchsetzen. Mit dem Weber Stampfer kann ermüdungsfrei und hochkonzentriert gearbeitet werden. Auch der Bodenverdichter CR 7 konnte im praktischen Verdichtungseinsatz mit seiner hohen Laufruhe und den ausgewogenen Laufeigenschaften bestens  überzeugen. Die Maschine wurde in der Version COMPATROL 2.0 demonstriert. Das heißt, die Kunden konnten die Vorzüge der bewährten Verdichtungskontrolle und des neuen aktiven Motorschutzes (MDM) vor Ort testen.

Aufgrund der positiven Resonanz plant Zeppelin österreichweit in den kommenden Monaten Vorführtage an weiteren Standorten.

Die Weber MT Produktpalette ist bereits seit fünf Jahren fester Bestandteil im Angebot von Zeppelin Österreich. Die innovativen Verdichtungsgeräte aus Deutschland mit der sehr guten Verarbeitung aus modernster Fertigung, passen in die Philosophie, nur hochwertige Produkte für die Zeppelin-Kunden anzubieten. Darüber hinaus kann der Kunde darauf vertrauen, den gleichen umfassenden Service zu bekommen, wie es bei den Caterpillar Baumaschinen und Motoren sowie Schäffer Radlader und Thwaites Allraddumper üblich ist.

03.11.2016, Hamburg

Portfolio erweitert um Propeller-Systeme – Zeppelin Power Systems ist autorisierter Caterpillar Propulsion Vertriebs- und Servicepartner

Zeppelin Power Systems hat sein Portfolio erweitert und bietet seinen Kunden nun noch umfassendere Leistungen an. Als autorisierter Caterpillar Propulsion Vertriebs- und Servicepartner bietet das Unternehmen jetzt auch Verstellpropeller, Azimuth-Antriebe, Querstrahlruder und entsprechende Steuerungen an.

„Zeppelin Power Systems bietet seinen Kunden vollständige Antriebskonzepte inklusive aller Komponenten an. Auslegung, Engineering, Inbetriebnahme und sämtliche Serviceleistungen gehören selbstverständlich dazu“, sagt Klaus Dammann, Vertriebsleiter Marineanwendungen bei Zeppelin Power Systems. „Mit den Caterpillar Antriebssystemen bieten wir außerdem ein optimiertes Antriebspaket mit weltweitem Service an.“ Die Caterpillar Propulsion Komponenten werden in den modernen Produktionsstätten in Schweden und Singapur hergestellt und sind für eine maximale Verfügbarkeit und einen kostengünstigen Betrieb optimiert.

Der Vertrag zwischen Zeppelin Power Systems und Caterpillar wurde im September auf der SMM, der Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft, geschlossen. Dem waren eine intensive Vorbereitungsphase und interne Prüfungen durch Caterpillar Marine vorausgegangen. In dem von Caterpillar speziell für die Qualifizierung der einzelnen Vertriebs- und Servicepartner entwickelten „Caterpillar Propulsion Capability Assessment“ (CPCA) hat Zeppelin Power Systems das höchste Ranking (Platinum) erzielt.

02.11.2016, Kufstein

Wenn es eng zur Sache geht

Papier ist geduldig - lautet eine alte Binsenweisheit. Ob Arbeitsmaschinen die Leistung abliefern, die sie in der Werbung versprechen, wollen Unternehmer wie die österreichische Pfeifer-Gruppe vor einer Investition in der Praxis prüfen.

Der Standort Kundl bei Kufstein in Tirol machte die Probe auf das Exempel mit einem Cat Radlader 980M. „Unsere Fahrer haben die Maschine gut angenommen“, erklärt Herbert Stöckl, der Leiter Logistik bei Pfeifer, nach Testende. Deswegen durfte sie gleich vom Test- in den Modus Dauerbetrieb schalten und wird die kommenden 15 000 Stunden dort verbringen.

Herbert Stöckl managt vom Firmensitz Imst aus den Einkauf für alle sieben Produktionsstandorte in Österreich, Deutschland und Tschechien. 132 Maschinen sind im Einsatz, darunter rund 80 Stapler, 30 Bagger und 20 Radlader, um den Einschnitt von 3,8 Millionen Festmeter pro Jahr sicherzustellen, und alle Produktionsprozesse, die damit verbunden sind. „Unsere Mitarbeiter müssen die Möglichkeit haben, ein Gerät Probe zu fahren. Die beste Ausstattung für den Einsatz in der Holzindustrie ist Pflicht“, definiert Herbert Stöckl, Leiter Logistik bei Pfeifer, die Anforderungen. Im Detail beinhaltet es bei dem neuen Cat 980M Achsölkühler, Umkehrlüfter und verstärkte Lager. Ein Feuerlöscher ist obligatorisch, damit beim ersten Funkenflug sofort gehandelt werden und Schlimmstes verhindert werden kann. Um die Abstimmung der einheitlichen Ausrüstung - basierend auf dem Firmenstandard - kümmert sich bei Zeppelin der Konzernkundenbereich, der das Unternehmen betreut. Zeppelin Österreich übernimmt im Fall des Cat 980M den Service für Kundl und Imst - Zeppelin Baumaschinen an den deutschen Standorten wie Lauterbach, Schlitz, Uelzen und Unterbernbach, sodass ein flächendeckender Kundendienst gegeben ist. Das Konzept: Ein Ansprechpartner für alle Werke erleichtert die komplette Abwicklung und den Betrieb.

Was sich an Technik in anderen Werken bei einem 966K XE und 972M XE bewährt hat, sollte der Cat Radlader 980M in Kundl übernehmen - zum Beispiel eine 360-Grad-Kamera. Auf diese Weise werden die Sichtverhältnisse verbessert. Vier Kameras übertragen ihre Bilder auf einen Monitor. Durch die Kamera wird das komplette Arbeitsumfeld im 360-Grad-Umkreis erfasst. Der Radlader wird aus der Vogelperspektive angezeigt. Der Maschinist kann das System sowohl als Rückfahrassistent, als auch beim Vorwärtsfahren nutzen und sieht selbst seitlich, was sich hier abspielt – so kann er sein Umfeld stets sicher im Blick behalten. Das ist angesichts des hohen Lkw-Aufkommens und im Hinblick auf Arbeitssicherheit Grundvoraussetzung. So wurde am Standort Lauterbach bereits eine Schaufelkamera getestet, um den Fahrern einen noch besseren Überblick auf den Ladevorgang zu verschaffen. „Sollte diese überzeugen, könnte das eine weitere Option bei der zukünftigen Ausrüstung sein“, so Herbert Stöckel. Denn was den Radladerumschlag auszeichnet: Die Fahrer drücken auf das Tempo - das Werk in Kundl läuft im Zweischichtbetrieb. Bis zu 150 eingehende Lkw sind jeden Tag zu entladen - permanent kommt neuer Nachschub an. Ein Stau darf gar nicht erst aufkommen. Beschickt werden der Rundholzplatz und die Säge. Das Holz wird mit einer vier Kubikmeter großen Zange aufgenommen. Breitreifen garantieren dem Radladerfahrer Stabilität, wenn er volle Last geladen hat. Die Maschine ist auf dem Gelände in Kundl unentwegt in Bewegung. Zwischen 50 und 500 Meter Strecke werden immer wieder zurückgelegt, um die Säge zu beschicken oder Lkw zu entladen.

Eine weitere Besonderheit: Am Standort auf zwölf Hektar Fläche, direkt an der österreichischen Bundesstraße 171 gelegen, geht es besonders eng zur Sache. Viel Platz zum Rangieren und Manövrieren im Lager haben die Geräte nicht, wenn das Lager bis auf Anschlag voll bestückt ist und 45 000 Meter Rundholz die Lagerfläche belegen. „Der Bestand reicht gerade einmal für eine gute Woche“ erklärt Walter Embacher, Leiter im Werk Kund. Verarbeitet werden vor allem Fichte und Tanne aus heimischen Wäldern zu 570 000 Kubikmeter Schnittholz und Hobelware.

Die anfallende Rinde findet im firmeneigenen Biomassekraftwerk Verwendung als Energieträger für die Erzeugung von 55 Millionen kWh Strom, die zur Wärmegewinnung für die Schnittholztrocknung sowie Produktion genutzt werden. Aus den entstehenden Sägespänen werden 150 000 Tonnen Holzpellets jährlich geformt. Aus einer kleinen Säge, die von Barbara Pfeifer 1948 gegründet wurde, ist heute ein Konzern mit 1 500 Mitarbeitern geworden, der rund hundert Länder mit Holzprodukten beliefert.

Durch die Vorreiterrolle der Firma Pfeifer kann Zeppelin auf eine Referenz zurückgreifen die auch andere Betriebe der Holzwirtschaft von den hervorragenden Leistungen des Radladers überzeugen kann. Wenn es darum geht, Überzeugungsarbeit zu leisten, werden nicht nur Referenzen ins Feld geführt, sondern als Argumente dient - wie Pfeifer zeigt - die Vertriebsstruktur, die Zeppelin innerhalb seiner Zusammenarbeit mit Caterpillar aufgebaut hat, und die Produkte, wie Radlader mit XE-Technologie. Hinter den Buchstaben steht das leistungsverzweigte stufenlose Getriebe, das besonders im Load-and-Carry-Bereich sein Einsatzgebiet hat, aber auch für andere Industrieeinsätze in Frage kommt, wenn der Lader im Dauerbetrieb kontinuierlich hohe Leistung abrufen muss - und das mit den geringsten Kosten pro Tonne.

01.11.2016, Hamburg

MS BREMEN erhält UV-Ballastwassersystem von Zeppelin Power Systems

Im Auftrag der Reederei Hapag-Lloyd Cruises hat Zeppelin Power Systems an Bord von MS BREMEN ein Optimarin Ballastwasserbehandlungssystem (OBS) installiert. Nach MS EUROPA und MS HANSEATIC ist die BREMEN inzwischen das dritte Kreuzfahrtschiff von Hapag-Lloyd Cruises, das mit einem OBS ausgerüstet wurde.

Das umweltfreundliche Ballastwassersystem von Optimarin entspricht dem IMO D-2 Standard und erlaubt somit Fahrten in alle Regionen, auch in besonders sensible Ökosysteme wie die Arktis und die Antarktis. Damit hält Hapag-Lloyd Cruises bereits heute die ab 9/2017 international geltenden IMO Standards zur Behandlung von Ballastwasser ein. Mit dem OBS 125-FS setzt die Reederei bei dem Expeditionskreuzfahrtschiff auf einen nachhaltigen Schiffsbetrieb und damit auf einen schonenden Umgang mit der Umwelt sowie den Schutz der Ökosysteme. Für sein umweltfreundliches OBS hat der norwegische BWT-Hersteller Optimarin nach erfolgreichen land- und seeseitigen Tests als weltweit erstes Unternehmen im September 2016 auch die Typenzulassung der United States Coast Guard beantragt. Die Zulassung wird noch 2016 erwartet. Ballastwasserbehandlung mit UV – wartungsarm und kosteneffizient Das OBS 125-FS ist für einen Volumenstrom von maximal 125 m³/Stunde beim Ballasten ausgelegt. Das Ballastwasser wird zuerst filtriert und im Anschluss mit einer einzigen Mitteldruck-UV-Lampe mit einem breiten Leistungsspektrum effektiv behandelt. Die Ballastwasserbehandlung funktioniert zuverlässig ohne den Einsatz von Chemikalien oder Bioziden und trägt damit zum Schutz des Ökosystems bei. Durch hohe Oberflächentemperaturen von bis zu 800 °C am Quarzglas wird ein selbstreinigender Effekt erzielt – der Einsatz von Reinigungsmodulen, Wischern oder Abstreifern wird damit überflüssig. Auf Wunsch der Reederei wurde die Anlage - mit einem zusätzlichen Remote Panel installiert und lässt sich somit komfortabel von der Brücke aus bedienen. Einbau parallel zu geplanter Werftzeit Bei der Umsetzung des Projekts konnte sich Hapag-Lloyd Cruises auf Zeppelin Power

Systems verlassen, die alle Leistungen von der Auswahl der Komponenten, sämtlichen Abstimmungen mit der Klassifizierungsgesellschaft DNV GL bis zur Erstellung der Dokumentation aus einer Hand erbracht hat. Hierfür nutzte Zeppelin Power Systems die für allgemeine Wartungsarbeiten und Erneuerungen geplante Werftzeit. Ballastwasser-Abkommen tritt 2017 in Kraft Seit 2014 ist Zeppelin Power Systems offizieller Partner von Optimarin, einem der größten Anbieter für Ballastwassersysteme. Das Unternehmen ist bereits seit dem Jahr 2000 am Markt und hat seitdem mehr als 600 Systeme verkauft, wovon über 250 bereits installiert und der Rest Flottenverträge sind. Mit über 100 nachgerüsteten BWTS ist Optimarin einer der führenden Anbieter im Retrofitbereich. Die Anlagen entsprechen dem IMO D-2-Standard und damit den Anforderungen aller gängigen Marine-Klassifikationsgesellschaften. Das internationale Abkommen für die Kontrolle und das Management von Ballastwasser (BWM Convention der IMO) ist ratifiziert und tritt am 8. September 2017 in Kraft. Spätestens dann müssen alle neuen Schiffe ein anerkanntes Ballastwassersystem an Bord haben. Die weltweit über 40.000 bestehenden Schiffe müssen innerhalb von fünf Jahren nachgerüstet werden. Mit dem neuesten Beitritt von Panama haben inzwischen 53 Staaten, und damit 53,28 Prozent der weltweiten Handelstonnage, das Übereinkommen unterzeichnet.