Pressemitteilungen

26.09.2019, Garching bei München

Zeppelin Konzern auf Wachstumskurs

Zeppelin Konzern auf Wachstumskurs

Übernahme des Vertriebs und Services von Cat Produkten in Schweden, Dänemark und Grönland sowie von MaK Motoren im Baltikum, Finnland, Island und auf den Färöer Inseln

Der Zeppelin Konzern erweitert seine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Caterpillar. Künftig wird Zeppelin auch in Schweden und Dänemark (einschließlich Grönland) den Vertrieb und Service von Bau- und Spezialmaschinen für den Über- und Untertagebau von Caterpillar übernehmen. Das Portfolio umfasst außerdem Antriebs- und Energiesysteme sowie Maschinen- und Gerätevermietung. Für die Marke MaK übernimmt der Konzern zusätzlich den Vertrieb und Service der Motoren und Stromgeneratoren in den baltischen Staaten, Finnland, Island und auf den Färöer Inseln. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der europäischen Kartellbehörden. 

Caterpillar überträgt die Verantwortung für den Vertrieb und Service von Cat Bau- und Bergbaumaschinen sowie von Cat und MaK Motoren in den Servicegebieten Schweden, Dänemark und Grönland an Zeppelin.  

Bisher hatte die niederländische Unternehmensgruppe Pon die Verantwortung für die genannten Gebiete als Cat Händler. Pon bleibt auch weiterhin Cat Händler in den Niederlanden sowie in Norwegen und wird seine Aktivitäten und Ressourcen auf diese Gebiete konzentrieren. Zeppelin und Pon haben vereinbart, dass – nach Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden – die Wirtschaftsgüter der Geschäftstätigkeiten von Pon in Schweden und Dänemark auf den Zeppelin Konzern übergehen.

Die Übernahme erfolgt im Rahmen eines sogenannten Asset-Deals, d. h. die für das Geschäft notwendigen Wirtschaftsgüter von Pon wie Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Patente, Verträge etc. gehen auf Zeppelin über. Außerdem werden die bestehenden Arbeitsverhältnisse der Pon Mitarbeiter auf Zeppelin übergehen. So wird ein reibungsloser Übergang sichergestellt.

„Wir sind stolz darauf, dass Caterpillar uns das Vertrauen ausgesprochen hat und wir künftig in weiteren Ländern tätig sein dürfen. Wir werden in unseren neuen Gebieten unser gesamtes Portfolio von Neu- und Gebrauchtmaschinen, Service und Ersatzteilen sowie unser Lösungspaket rund um die Vermietung von Equipment und dazugehörigem Service anbieten. Auch für den Bergbau im Norden Schwedens bieten wir die richtigen Produkte und Dienstleistungen. Unsere Experten verfügen über viel Erfahrung, um den besonderen Anforderungen des Mining-Geschäftes gerecht zu werden. In der CIS betreut Zeppelin seit über zwanzig Jahren sehr erfolgreich Kunden aus dem Segment der Rohstoffgewinnung. Wir sehen viel Potential in den neuen Regionen und verfolgen eine langfristige Wachstumsstrategie. Wir sind sicher, dass wir unsere Kunden in den neuen Gebieten mit unserem Angebot überzeugen werden“, kommentiert Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, die Transaktion.

Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH, ergänzt: „Zeppelin ist bereits heute einer der weltweit größten und erfolgreichsten Vertriebspartner von Caterpillar. Diese vertrauensvolle Partnerschaft ist ebenso wie Zeppelins Erfahrung bei der Erschließung internationaler Märkte eine hervorragende Ausgangsbasis, um die Erfolgsgeschichte des Stiftungsunternehmens fortzuschreiben und weiter zu wachsen.“

Neben der Vertriebs- und Servicepartnerschaft mit Caterpillar übernimmt Zeppelin auch die SITECH Gesellschaften in Schweden und Dänemark, die sich auf den Vertrieb und Service von Produkten des amerikanischen Technologiekonzerns Trimble spezialisiert haben. Trimble ist der weltweit führende Hersteller für Maschinensteuerungen, GPS-Positionierungen und Flottenmanagementsysteme und bietet Hard- und Software für die Bauplanung und für die Steuerung integrierter Bauprozesse.

Ein weiterer Bestandteil der Transaktion ist die Übernahme von Wirtschaftsgütern der Vertriebs- und Serviceaktivitäten der Marke MaK – nicht nur in Schweden, Dänemark und Grönland, sondern auch in den baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen), Finnland, Island und Färöer. Zeppelin erwirbt deshalb auch die in Tallinn / Estland ansässige Baltic Marine Contractor (BMC) von Pon. MaK ist eine der führenden Marken bei Premium-Schiffsmotoren und -Schiffsgeneratoren sowie von Gasmotoren für die Energieerzeugung. MaK Motoren finden sich in Kreuzfahrtschiffen, Fähren, Frachtschiffen, Binnenfahrtschiffen, in Offshore-Anlagen, Schleppern und Bergungsschiffen, Kuttern und Schwimmbaggern. Die Marke MaK gehört ebenfalls zum amerikanischen Caterpillar Konzern. MaK Motoren werden in Kiel und Rostock hergestellt.

Das US-amerikanische Unternehmen Caterpillar Inc. ist der weltweit führende Hersteller von Bau- und Bergbaumaschinen, Diesel- und Erdgasmotoren, Industriegasturbinen sowie dieselelektrischen Lokomotiven. Caterpillar vertreibt seine Produkte in verschiedenen Ländern und Regionen über unabhängige Vertriebs- und Servicepartner (Dealerships).

Zeppelin ist bereits seit 1954 im Vertrieb und Service von Caterpillar Bau-, und Bergbaumaschinen sowie Cat und MaK Motoren tätig. Der Konzern hat im Laufe der Jahre sein Vertriebs- und Servicegebiet ebenso wie sein Produkt- und Dienstleistungsportfolio stetig ausgebaut. Heute ist Zeppelin mit diesem Angebot nicht nur in Deutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakei, sondern auch in großen Teilen der Russischen Föderation, in der Ukraine, in Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, in Armenien und Weißrussland tätig.

05.09.2019, Garching bei München

Zeppelin Konzern akquiriert Luther Gruppe

Der Zeppelin Konzern erwirbt rückwirkend zum 1. Januar 2019 100 Prozent der Anteile an der Luther Gruppe, bestehend aus Luther HL und METON. Mit dem Kauf übernimmt Zeppelin über 100 Mitarbeiter in seine Strategische Geschäftseinheit Rental und stärkt seine Lösungskompetenz in der Verkehrssicherung und Verkehrstechnik deutlich. 

Luther HL und METON sind führend in der Technologie für Verkehrstelematiklösungen, für LED-Beschilderungen und mobile Schutzwandsysteme sowie Aufstellsysteme für Verkehrseinrichtungen. Sie haben langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion zukunftsweisender Verkehrssicherungstechniken. Darüber hinaus sind sie in Rheinland-Pfalz/Saarland und den angrenzenden Bundesländern als zertifizierter Verkehrssicherer auf Autobahnen, Bundesstraßen sowie im innerstädtischen Bereich etabliert.

Zeppelin Rental verfügt selbst über fundierte Expertise in der Baustellen- und Verkehrssicherung. Mit dem regionalen Lückenschluss geht das Unternehmen einen weiteren wichtigen Schritt im deutschlandweiten Ausbau seiner Aktivitäten. Darüber hinaus stärkt Zeppelin Rental seine Kompetenzen und Innovationskraft in der mobilen Verkehrssteuerung und ergänzt sein Leistungsspektrum um die Entwicklung, Produktion und den europaweiten Vertrieb von Verkehrssicherungstechniken. Die Kunden profitieren durch die Inhouse-Produktion nicht nur von innovativen Produkten, sondern auch von einem deutlich erhöhten Maß an Flexibilität, was vor allem bei technikintensiven Großprojekten ein erfolgskritischer Faktor ist.

„Luther HL und METON ergänzen unser Portfolio optimal und erweitern unsere Leistungs- und Wertschöpfungstiefe signifikant“, so Arne Severin, Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Rental und Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Rental GmbH. „Die zunehmende Verkehrsbelastung und Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur erfordern schon heute intelligente dynamische Lösungen – eine Entwicklung, die sich durch Trends wie Smart City, autonomes Fahren, Connected Cars und Big Data weiter verstärken wird. Unsere Aufgabe sehe ich darin, als Technologieführer die Zukunft der mobilen Verkehrssicherung und -steuerung maßgeblich zu prägen und den künftigen Anforderungen unserer Kunden mit innovativen mobilen Verkehrstelematik- und -sensoriklösungen gerecht zu werden.“

Verkehrstelematik und -sensorik leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf Straßen sowie zur Reduktion beziehungsweise Vermeidung von Staus. Die umfassende Technologie zur Weitergabe der bestmöglichen Information an die Verkehrsteilnehmer übernimmt zudem eine wichtige Aufgabe zur Verminderung der Umweltbelastung. Anwendung findet diese Technologie unter anderem bei der Überwachung von Höhen- oder Gewichtseinschränkungen an Brückenbauwerken, der Stauwarnung, der Gefahrensignalisierung und Informationsanzeige, bei Umleitungen oder lastabhängigen Wechselverkehrsführungen mit Signalisierung der Fahrspuren.

Im Rahmen der Akquisition übernimmt Zeppelin Rental die drei Standorte Hoppstädten-Weiersbach in Deutschland, Levoča in der Slowakischen Republik und Tuchoměřice in Tschechien. Die Geschäftstätigkeiten der Gesellschaften werden unter den bekannten Namen weitergeführt. Die Luther HL GmbH & Co. KG und METON GmbH werden hundertprozentige Tochtergesellschaften der Zeppelin Rental GmbH, Levotec s.r.o. und METON s.r.o. bleiben als Tochtergesellschaften an Luther HL und METON angeschlossen.

 

Bildquelle: METON GmbH / Luther HL GmbH & Co. KG

Bildunterschriften:

Mit der Akquisition der Luther Gruppe stärkt Zeppelin Rental seine Kompetenzen und Innovationskraft in der mobilen Verkehrssteuerung

 

06.08.2019, Friedrichshafen

Zeppelin Konzern gestaltet Energiewende aktiv mit

Baden-württembergische Unternehmen senken mit neuer Technik den CO2 Ausstoß

Die technische Gebäudeausrüstung ist ein Schlüsselfaktor, um Energieeinspar- und damit Klimaschutzziele zu erreichen. Unternehmen aus Baden-Württemberg sorgen mit ihren Innovationen in diesem Bereich für nachhaltig Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Davon konnte sich auch MdB Lothar Riebsamen bei einem Besuch des Zeppelin Standortes Friedrichshafen überzeugen. 

Der Industrieverband Technische Gebäudeausrüstung Baden-Württemberg e.V. (ITGA BW) hat es sich zum Ziel gesetzt, praktische Beispiele für die Energiewende in das Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit zu bringen und organisiert u.a. Besuche bei den Unternehmen vor Ort. Lothar Riebsamen, MdB für den Wahlkreis Bodensee und Robert Pomes, Geschäftsführer Industrieverband Technische Gebäudeausrüstung Baden Württemberg e.V. (ITGA), konnten sich in Friedrichshafen ein Bild von der Energiezentrale machen, die Zeppelin die deutliche Verminderung des CO2 Ausstoßes ermöglicht.

Alexander Wassermann, Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Anlagenbau des Zeppelin Konzerns, erläuterte zusammen mit Thomas Endres und Matthias Rückert, beide Geschäftsführer der Konzmann Gruppe, sowie Christian Haag, Head of Facility Management von Zeppelin am Standort Friedrichshafen, die Funktionsweise. Zur ständigen Versorgung der Bürogebäude, Versuchsanlagen und Werkhallen mit Elektrizität, Wärme und Kälte sowie Druckluft wird ein ausgeklügeltes Energiesystem betrieben, dessen Herzstück die Energiezentrale bildet. In ihr vereinen sich Kernkomponenten wie Heizkessel, Absorptionskältemaschinen und Kompressoren von namhaften Herstellern mit einem Blockheizkraftwerk von Zeppelin Power Systems. Eine aufwendige physische Vernetzung und tief integrierte Automation dieser Komponenten ermöglichen höchst energieeffizienten Betrieb was geringste Energieverluste und eine hervorragende Verfügbarkeit bedeutet.

Alexander Wassermann, Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Anlagenbau des Zeppelin Konzerns, fasst zusammen: „Die Konzeption, Planung und Errichtung der Anlage ist das Ergebnis einer vorbildlichen Teamarbeit zwischen dem Gebäudetechnikausrüster Konzmann-Service und Zeppelin. Mit anhaltender Wirkung: Auch 10 Jahre nach Inbetriebnahme ist diese Anlage noch auf dem aktuellen Stand der Energietechnik und die Partnerschaft der beiden Unternehmen besteht unverändert fort. Darauf können wir stolz sein!“

Rund 35 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland werden im Gebäudebereich verursacht. Ein Großteil der Energie wird unmittelbar für den Gebäudebetrieb benötigt, also für Heizung, Lüftung, Kühlung oder Wasserbereitung. Eine innovative Technische Gebäudeausrüstung (TGA) ist deshalb nicht nur ein unverzichtbarer Baustein für das Erreichen der Energieeinspar- und Klimaschutzziele, sondern auch ein Garant für ein angenehmes und gesundes Lebensumfeld der Menschen. Unternehmen aus Baden Württemberg wie die Konzmann Gruppe und der Zeppelin Konzern bereiten mit ihren innovativen Technologien, die den CO2 Ausstoß bedeutend senken, den Weg für die Klimawende.

Bildunterschrift: Besuch am Zeppelin Standort Friedrichshafen (v.l.n.r.): Matthias Rückert, Geschäftsführer / COO Konzmann Gruppe; Lothar Riebsamen, MdB Wahlkreis Bodensee; Thomas Endres, Geschäftsführer / CEO Konzmann Gruppe; Christian Haag, Head of Facility Management Zeppelin; Alexander Wassermann, Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Anlagenbau, Zeppelin GmbH; Robert Pomes, Geschäftsführer Industrieverband Technische Gebäudeausrüstung Baden Württemberg e.V. (ITGA).

© Zeppelin GmbH

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

24.06.2019, Friedrichshafen

Zeppelin Konzern besetzt Geschäftsleitung im Anlagenbau neu

Alexander Wassermann übernimmt die Führung der Strategischen Geschäftseinheit Anlagenbau des Zeppelin Konzerns. Axel Kiefer verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Garching bei München / Friedrichshafen, 24. Juni 2019. Alexander Wassermann (53) übernimmt zum 01. Juli 2019 den Vorsitz der Geschäftsführung der Zeppelin Systems GmbH und damit verbunden die Leitung der Strategischen Geschäftseinheit (SGE) Anlagenbau des Zeppelin Konzerns. Er folgt auf Axel Kiefer, der zum 30. Juni 2019 den Zeppelin Konzern auf eigenen Wunsch verlässt.

Der Diplom-Ingenieur der Verfahrenstechnik Alexander Wassermann verfügt über langjährige internationale Erfahrung im Anlagenbau und in der Führung selbstständiger Unternehmensbereiche. In den letzten Jahren war er für verschiedene Unternehmen als Geschäftsführer tätig, unter anderem bei dem Technologiekonzern Voith. Durch seine langjährige Tätigkeit verfügt Herr Wassermann nicht nur über profunde Fach- und Produktexpertise, sondern ist auch mit den sich wandelnden Anforderungen und Entwicklungen des globalen Marktes im Anlagenbau vertraut. Er ist sehr gut in der Branche vernetzt und zudem der Region verbunden. Herr Wassermann ist verheiratet und hat vier Kinder. Die Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns und die gesamte Belegschaft wünschen ihm viel Erfolg in der neuen Verantwortung.

Herr Axel Kiefer, der die Strategische Geschäftseinheit Anlagenbau seit dem 01. April 2015 leitet, möchte auf eigenen Wunsch den auslaufenden Geschäftsführungsvertrag nicht verlängern und wird das Unternehmen zum 30. Juni 2019 verlassen.

Axel Kiefer hat in den mehr als vier Jahren seiner Tätigkeit viele Projekte zur Weiterentwicklung der Geschäftseinheit initiiert und auf den Weg gebracht. Der Zeppelin Konzern bedauert das Ausscheiden von Herrn Kiefer und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

Foto: Alexander Wassermann / © Zeppelin GmbH

06.06.2019, Garching bei München

Zeppelin Konzern eröffnet Niederlassung in St. Petersburg

Das Unternehmen bekennt sich weiterhin klar zum russischen Markt. Der Zeppelin Konzern feierte am 05. Juni 2019 nicht nur die Eröffnung einer neuen Niederlassung in St. Petersburg, sondern gleichzeitig seine 20-jährige Präsenz in Russland. Mit der Investition in eine moderne Servicewerkstatt, Ersatzteillager und Bürogebäude bekennt sich das Unternehmen weiterhin klar zum russischen Markt.

 
 
 

„Dass der Konzern seit 20 Jahren in Russland präsent ist und seine Aktivitäten hier weiter ausbaut, ist ein guter Grund zu feiern. Wir sind stolz darauf, dass wir mit der Niederlassung neue Arbeitsplätze schaffen und damit zu wirtschaftlicher Stabilität und Wachstum in der Region beitragen“, kommentierte Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH, die Eröffnungsfeierlichkeiten.

Der Zeppelin Konzern ist bereits seit 1998 in Nordwest-, Zentral- und Südwestrussland vertreten. Das Unternehmen bietet Leistungen für die Lieferung einer breiten Palette von Maschinen und Motoren der Weltmarken Caterpillar, die im Bau, Bergbau, Öl- und Gasindustrie sowie Sondermaschinen des finnischen Herstellers Ponsse, die in der Forstwirtschaft eingesetzt werden. Die Niederlassung in St. Petersburg ist Zeppelins größter eigener Standort in Russland und der wichtigste regionale Standort für die gesamte nordwestliche Region der Russischen Föderation. Dort haben sich mehrere Industrie- und Bergbauunternehmen angesiedelt, die erhöhten Bedarf an zuverlässigen und reibungslos laufenden Maschinen haben.

„Wir sind stolz auf unsere langjährig gewachsenen, vertrauensvollen Kundenbeziehungen in Russland. Mit unserer Investition zeigen wir ganz klar, dass wir uns weiterhin zum russischen Markt bekennen. Die Eröffnung des neuen Standortes St. Petersburg ermöglicht es uns, die Qualität und den Umfang der Serviceleistungen für unsere Kunden auf ein noch höheres Niveau zu bringen“, begründete Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, den Schritt des Konzerns.

Der Zeppelin Konzern investiert insgesamt rund 17,5 Millionen Euro in das mehr als 40.000 m² große Firmengelände, das neben der modernen Servicewerkstatt für Maschinen und Motoren das regionale Zentralersatzteillager und ein neues Bürogebäude umfasst und mehr als 150 Mitarbeitern Arbeitsplätze bietet.

Holger Schulz, Geschäftsführer Zeppelin International und Generaldirektor von Zeppelin in Russland, freut sich, dass er die langjährig aufgebaute Partnerschaft mit den Zeppelin Kunden weiter stärken kann: „Mit dem neuen regionalen Vertriebs- und Servicezentrum in Sankt Petersburg können wir die gestiegenen Anforderungen unserer Kunden hinsichtlich der Wartung und Reparatur ihrer stetig wachsenden Maschinenflotten zukünftig noch besser und schneller erfüllen. Außerdem bietet der moderne Standort hervorragende Möglichkeiten zur Erweiterung des Spektrums angebotener Dienstleistungen und Lösungen“.

Der Zeppelin Konzern war trotz der erschwerten geopolitischen Lage im Geschäftsjahr 2018 mit einem Gesamtumsatz von 320 Millionen USD sehr erfolgreich in Russland. Der langjährige Vertriebs- und Servicepartner Caterpillar betreibt ein Werk in der Nähe von St. Petersburg, in welchem Hydraulikbagger und Muldenkipper für den lokalen Markt produziert werden. Diese Nähe wirkt sich ebenfalls positiv auf das Geschäft aus. Neben zahlreichen hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft und der Zeppelin Konzern Geschäftsführung nahmen auch die Caterpillar Vertreter Denise Johnson, Group President (Mining), Tom Pellette, Senior Vice President und Richard Kinsey, Vice President (Cat Finance) an den Feierlichkeiten in St. Petersburg teil und unterstrichen damit auch Caterpillars Bekenntnis zum russischen Markt.

 

Bildunterschrift

 

Foto 1: Einweihung der Niederlassung St. Petersburg: (v.l.n.r.): Dr. Eltje Aderhold, (Deutsche Generalkonsulin), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg), Volker Poßögel (Leiter der SGE Power Systems), Holger Schulz (Generaldirektor Zeppelin Russland), Andreas Brand (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH); Michael Heidemann (Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH), Denise Johnson (Caterpillar Group President), Christian Dummler (CFO der Zeppelin GmbH)

© Zeppelin GmbH 

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24.05.2019, Quickborn / Garching bei München

Zeppelin Konzern eröffnet nachhaltige Kindertagesstätte in Quickborn

Nachhaltiger Holzmodulbau bietet Platz für 120 Kinder. Mit der Errichtung einer Kindertagesstätte in Quickborn (bei Hamburg) stellt sich der Zeppelin Konzern als Bauherr seiner gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Auf seinem ehemaligen Betriebsgelände entstand eine hochmoderne Kindertagesstätte, in der 120 Kinder im Alter zwischen ein und zehn Jahren betreut werden. Mit einem Festakt wird die Kindertagesstätte am 24. Mai 2019 vom Bauherrn an die Betreiber übergeben.

 

Der Zeppelin Konzern befürwortet und lebt ganzheitliche Nachhaltigkeit und sucht nach Lösungen - getreu seinem Firmenmotto „We Create Solutions“. Für die Nutzung eines ehemaligen Betriebsgeländes in Quickborn (bei Hamburg) hat das Unternehmen eine in jeder Hinsicht nachhaltige Lösung gefunden. Als Bauherr hat Zeppelin eine moderne Kinderbetreuungseinrichtung für insgesamt 120 Kinder, die in verschiedenen Krippen-, Elementar- und Hortgruppen betreut werden, errichtet. Mit dem Projekt führte Zeppelin eine ungenutzte Fläche, die in einem gewachsenen Wohngebiet liegt, einer sinnvollen Verwendung zu: Die schlüsselfertige Einrichtung wird von der Stadt Quickborn für 30 Jahre gemietet und durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben.

Als Stiftungsunternehmen nimmt Zeppelin nicht nur seine gesellschaftliche, sondern auch seine ökologische Verantwortung sehr ernst. „Es war uns daher nicht nur wichtig, dabei zu helfen, dringend benötigte Kinderbetreuungsplätze zu schaffen, sondern gleichzeitig mit dem Bau höchste ökologische Standards umzusetzen“, erklärte Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH, auf der Eröffnungsfeier.

Die vier Hauptgebäude der Kindertagesstätte Nordlicht wurden deshalb in nachhaltiger, modularer Holzbauweise errichtet. Durch den Naturbaustoff Holz und die fortschrittliche Dämmung haben die Gebäude eine sehr hohe Energieeffizienz und eine gute CO 2 Bilanz. Die Energieversorgung der Kindertagesstätte erfolgt zum großen Teil mit regenerativer Energie.

Die Modulbauweise hat aber auch noch einen ganz anderen Vorteil: sehr kurze Bauzeiten und maximale Flexibilität hinsichtlich der individuellen Ausstattung. Zeppelin hat die Einrichtung, die auch einen Spielplatz und eine Großküche umfasst, in gut einem Jahr Bauzeit mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 4,8 Millionen Euro schlüsselfertig erstellt. Zwei Gebäude konnten dabei bereits im Oktober 2018, ein weiteres im Dezember 2018 in Betrieb genommen werden. Die komplette Baustellenlogistik (z. B. Mannschaftscontainer, WC-Anlagen oder auch die Versorgung mit Baustrom und Bauwasser) wurde von der Geschäftseinheit Zeppelin Rental erbracht.

Thomas Köppl, Bürgermeister der Stadt Quickborn, freut sich, das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen weiter ausbauen zu können. In seiner Anwesenheit sowie aller am Bau Beteiligten übergaben Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH, und Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH, das Nordlicht an die beiden Leiterinnen Frau Simone Elste-Leverkühne und Frau Tanja Hauser. Damit sich die Kinder in ihrem neuen Reich gleich wohlfühlen, gab es noch einige Spielzeugbagger und –fahrzeuge dazu.

Bildunterschrift Foto: Einweihung der Kita Nordlicht (v.l.n.r.): Tanja Hauser, Simone Elste-Leverkühne (Leiterinnen des Nordlichts); Christian Dummler, CFO der Zeppelin GmbH, Matthias Fischer, Projektleiter Zeppelin GmbH, Jörg Kästner, Niederlassungsleiter Zeppelin Baumaschinen GmbH in Glinde; Thomas Köppl, Bürgermeister der Stadt Quickborn und Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zeppelin GmbH.

© Zeppelin GmbH

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15.05.2019, Friedrichshafen

Nachwuchs ausgezeichnet: Zeppelin Jugendstiftung verleiht JUST! Award 2019

Auszeichnung überzeugender schulischer Projekte und wissenschaftlicher Arbeiten unter dem Motto „Zeppelin ist Zukunft“

Bereits zum dreizehnten Mal zeichnete die Zeppelin Jugendstiftung JUST! Schüler/innen und Studierende aus, die herausragende Leistungen erbracht haben. Die Stiftung lobt alle zwei Jahre Förderpreise im Gesamtwert von bis zu 25.000 Euro für herausragende Arbeiten aus den Disziplinen Naturwissenschaft und Technik, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften aus.

Auf Einladung von Andreas Brand, Vorsitzender des Kuratoriums und Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen und Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH und des Vorstands der Zeppelin Jugendstiftung JUST!, verfolgten am 14. Mai 2019 in der Zeppelin Universität mehr als 150 Besucher die diesjährige Preisverleihung. „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr fünf Projekte auszeichnen und fördern können. Wir möchten damit junge Menschen ermutigen, neugierig zu sein, neue Wege und Lösungen zu suchen und ihr Potential zu entfalten“, erklärt Andreas Brand.

Drei der insgesamt fünf ausgezeichneten Projekte stammen aus dem schulischen Bereich. Für ihre Entwicklung eines „intelligenten Pflasters“ wurden vier chemie- und technikbegeisterte Schülerinnen des Montfort Gymnasiums Tettnang mit einem Förderpreis von 5.000 Euro ausgezeichnet. Bereits seit dreieinhalb Jahren forscht das Schülerteam an der Entwicklung eines Heftpflasters, das die Körpertemperatur messen und bei Erhöhung derselben ein fiebersenkendes Medikament freisetzen kann. Der Mechanismus wird von einer ebenfalls selbst programmierten App durch den Patienten oder Arzt gesteuert. Die Schülerinnen haben eigenständig Konzepte entwickelt und optimiert, chemische Reaktionen durchgeführt und verschiedene Wirkstoffe und Materialien getestet.

Über einen Förderpreis von 3.000 Euro konnte sich das sechsköpfige Schülerteam der Wissenswerkstatt Friedrichshafen e.V. in Kooperation mit dem Karl Maybach Gymnasium freuen. Ihre umfassende Entwicklung eines SmartHome Modells überzeugte die Jury:

Neben der Programmierung der Mikrocontroller und der Erstellung von Schaltplänen, gehörte dazu auch die Verkabelung, der Test und der Einbau der Komponenten in das Modell. Die Sensoren, welche unter anderem Regen, Tageslicht und Posteinwurf kontrollieren, sind beispielsweise mit Jalousie-Motoren, Fenstersteuerung und Lichtsteuerung gekoppelt. Benachrichtigungen werden über das Internet auf Handys geleitet.

Für ein Projekt der Ludwig-Dürr-Schule gab es einen „Anerkennungspreis“ in Form eines hergerichteten Bauwagens, der dort weiter als Besprechungs- und Diskussionsraum verwendet werden soll. Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse werden seit 2018 zu Konfliktbegleitern ausgebildet. Mittlerweile stehen 24 Konfliktbegleiter in den Pausen zu Verfügung und können freiwillig aufgesucht werden; künftig in dem eigens dafür zu Verfügung stehenden Bauwagen. Die Konfliktbegleiter haben sich gemeinsam einen Ehrenkodex auferlegt, den alle Gruppenmitglieder einhalten müssen, um so Vertrauen und Neutralität zu wahren. Das Projekt wurde mittlerweile so gut angenommen, dass sich die Schüler für den Job als Konfliktbegleiter bewerben müssen.

Außerdem fanden zwei Arbeiten aus dem wissenschaftlichen Bereich die besondere Beachtung der Jury und wurden mit je 7.500 Euro prämiert. Frau Carolin Reutter beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit mit der Qualitätsprüfung von Glasringen. Als Träger von Kleinstteilen werden die Glasringe in Analysemaschine verbaut, um eine Maßhaltigkeitssprüfung der Teile durchzuführen. In der Masterarbeit wurde eine Glasring-Prüfapparatur optimiert, um die Qualität der Glasringe zu qualifizieren. Das Ergebnis – gleichbleibende Glasringqualität und eine erhebliche Zeitersparnis bei der Glasringuntersuchung – findet heute im Unternehmen VisiControl, bei dem Frau Reutter nach ihrer Masterarbeit übernommen wurde, Anwendung.

In ihrem Projekt „Wiederholen – Vertiefen – Vernetzen“ haben sich die Studenten des Studiengangs „Maschinenbau – Konstruktion und Entwicklung – Leichtbau“ der DHBW mit verschiedenen Lehrmethoden auseinandergesetzt. Ihr Ziel ist es, die Vorlesungsinhalte durch Anwendung verschiedener Lehrmethoden abwechslungsreich und interessant zu gestalten, so dass Vorlesungsinhalte schnell verstanden und wiedergegeben werden können. Hierzu zählten sie neben dem Frontalunterricht u.a. auch die Durchführung von Messen- & Unternehmensbesuchen, sowie Laborversuche und geführte Diskussionen.

Das Projekt zeigte, dass die Studenten durch eine aktivere Teilnahme an den Vorlesungen deutlich bessere Ergebnisse erzielten.

Die prämierten Projekte wurden von zwei jungen Ingenieuren aus dem Zeppelin Konzern vorgestellt. Pia Spielvogel, Process Engineer Verfahrenstechnik und Paul Schladebach, Project Engineer, hatten die Projekte zuvor als Tutoren begleitet. Abgerundet wurde die Veranstaltung von einem Impulsvortrag zum Thema „Wie wir arbeiten und was wir fordern – Wie die digitale Generation – nicht nur – die Berufswelt revolutioniert“ vom jungen Autor Philipp Riederle und musikalischer Begleitung der Landespreisträger „Jugend musiziert“ Baden-Württemberg 2019.

Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH und des Vorstands der Zeppelin Jugendstiftung JUST!, bringt die Preisverleihung auf den Punkt: „Es ist spannend zu sehen, wie das Thema Digitalisierung in nahezu allen Bereich Einzug findet. Es ist wichtig, dass wir die jungen Menschen ermutigen, vielfältige Lösungen zu suchen und neue Wege zu beschreiten. Deshalb freue ich mich sehr, wenn wir mit jeder Preisverleihung einen direkten Kontakt zu den Schülern und Studierenden schaffen und damit die jungen Nachwuchstalente für unser Unternehmen interessieren können.“

Bildunterschrift:

Foto 1: Die Teilnehmer der JUST! Jugendstiftung Award Preisverleihung© Zeppelin GmbH

Foto 2: Keynote Speaker Philipp Riederle; Alexandra Mebus, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Zeppelin GmbH und Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH (v.l.n.r.)        © Zeppelin GmbH

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Über die Zeppelin Jugendstiftung JUST!

Die Zeppelin Jugendstiftung JUST! wurde 1990 von der Zeppelin GmbH und der Luftschiffbau Zeppelin GmbH ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Aus- und Fortbildung junger Talente aus der Region Friedrichshafen und Ravensburg-Weingarten zu fördern. Teams und Einzelpersonen sind dazu aufgerufen, ihre Projekte in Naturwissenschaft und Technik, Wirtschafts- sowie Sozial- und Kulturwissenschaften einzureichen. Die besten Leistungen werden mit Förderpreisen im Gesamtwert von bis zu 25.000 Euro ausgezeichnet und mit dem JUST! Award prämiert. Weitere Informationen unter www.just-zeppelin.com.

05.04.2019, Friedrichshafen

Zeppelin Konzern ist neuer Partner der Messe Friedrichshafen

„Zeppelin Cat“ begrüßt seit 01. März 2019 Messebesucher am Eingangsportal

Der Zeppelin Konzern ist seit dem 01. März 2019 neuer Partner der Messe Friedrichshafen GmbH. Die Halle A1 heißt nun „Zeppelin Cat Halle“ und erstrahlt im Branding der Zeppelin Baumaschinen GmbH, Europas führender Vertriebs- und Serviceorganisation der Baumaschinenbranche. 

"Die Messe Friedrichshafen als national und international weithin bekannter Messeveranstalter ist für uns ein strategisch wichtiger Werbepartner, mit dem wir sehr gerne zusammenarbeiten", sagt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, bezüglich der neuen Namensgebung für die Messehalle A1 und der Marketing-Partnerschaft. "Den größten Anteil am Unternehmenserfolg von Zeppelin sind Lösungen für die Baubranche in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Partner Caterpillar. In der Region wird der Konzern jedoch in erster Linie durch unseren Anlagenbau wahrgenommen. Mit dem Engagement bei der Messe Friedrichshafen zeigen wir nun auch das weitere Leistungsspektrum des Gesamtkonzerns auf."

Caterpillar Inc. ist der führende Hersteller von Baumaschinen, Diesel- und Gasmotoren. „Die Partnerschaft zwischen Zeppelin und Caterpillar besteht schon seit dem Jahr 1954 und zeugt nicht nur von Erfolg, sondern auch Vertrauen und Durchsetzungsstärke“, erklärt Michael Heidemann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH.

Am 19. März wurde die Zeppelin Cat Halle im neuen Gewand – die größte auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen – im Rahmen der IBO 2019 eingeweiht. Sie wird neben Messen auch für Events und Konzerte genutzt. Die Zeppelin Baumaschinen GmbH informiert mit drei Info-Stehlen an den Eingängen der Zeppelin Cat Halle über ihr vielfältiges Angebot und Portfolio. „Wir freuen uns, dass wir die Zeppelin Baumaschinen GmbH als Partner für unsere Marketing-Aktivitäten gewinnen konnten. Zeppelin und Caterpillar sind an vielen Standorten weltweit ein eingespieltes Team. Dieser Geist ist nun auch hier in Friedrichshafen zu spüren“, kommentiert Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, die Zusammenarbeit.

Zeppelin steht weltweit für sein Motto „We Create Solutions“. Das Unternehmen, das seinen Ursprung in Friedrichshafen hat, ist aktuell in 34 Ländern aktiv und bietet Lösungen in den Bereichen Bau- und Bergbaumaschinen, Landmaschinen, Vermietung, Baulogistik und Baustellenmanagement, Antrieb und Energie, Engineering und Anlagenbau an und entwickelt neue digitale Geschäftsmodelle für die Bauwirtschaft. Der Zeppelin Konzern engagiert sich vielfältig in der Region Friedrichshafen und fördert die Zeppelin Universität, den VFB Volleyball und Fußball, die Wissenswerkstatt und ist auch am Zeppelin-Luftschiff-Hangar weithin als Repräsentant der Stadt sichtbar. Mit der Namensgebung der Messehalle A1 unterstreicht der Zeppelin Konzern ein weiteres Mal die Verbundenheit zur Stadt Friedrichshafen und der Region.

In Deutschland ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH die größte Gesellschaft des Zeppelin Konzerns und seit dem Jahr 1954 der exklusive Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar. 

Bildunterschrift: Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen; Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH und Michael Heidemann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH (v.l.n.r.) mit Caterpillar Baumaschine vor der neuen Messehalle.

© Messe Friedrichshafen

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29.03.2019, Garching bei München

Zeppelin Konzern schließt Geschäftsjahr mit neuem Rekord ab

Gezielte Digitalisierung und Akquisitionen tragen zu Erfolg bei  

  • Konzernabschluss erstmals nach internationalem Standard IFRS
  • Konzernumsatz: 2,9 Mrd. Euro
  • Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag: 131 Mio. Euro
  • Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt: 8.502 (FTEs, inklusive Auszubildende)
  • Konzerngeschäftsführung erwartet für 2019 weitgehend stabile Rahmenbedingungen

 

Garching bei München, 29. März 2019. Der Zeppelin Konzern schließt das Geschäftsjahr 2018 mit dem höchsten Umsatz der Firmengeschichte ab und konnte das Ergebnis des Vorjahres nochmals übertreffen. Der Konzernumsatz beträgt 2,9 Mrd. Euro (Vj. 2,62 Mrd. Euro). Das Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag wurde auf 131 Mio. Euro (Vj. 97,7 Mio. Euro) gesteigert. Die Creditreform Rating AG hat die Kreditwürdigkeit des Zeppelin Konzerns im Jahr 2018 zum dritten Mal in Folge mit dem Qualitätsurteil A- bewertet und mit einem stabilen Ausblick versehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug rund 279 Mio. Euro. Das Unternehmen prognostiziert für 2019 weitgehend stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

„Mit einem Umsatz von 2,9 Mrd. Euro blickt der Zeppelin Konzern auf das bisher beste Geschäftsjahr in der Firmengeschichte zurück“, sagt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH. „2018 konnten wir sowohl unseren Auftragseingang als auch den Umsatz weiter steigern. Wir haben uns darauf konzentriert, die digitale Transformation unserer bestehenden Geschäfte und die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle voranzutreiben.“ Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH, ergänzt: „Zeppelin hat den Konzernabschluss 2018 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS erstellt und auch die Vorjahreswerte auf den neuen Rechnungslegungsstandard angepasst. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Bonität Zeppelins können nun durch nationale und internationale Geschäftspartner deutlich besser beurteilt werden. Wir tragen damit unserer wachsenden internationalen Bedeutung Rechnung und sind damit im Berichtswesen und der Finanzmarktkommunikation sehr zukunftsfähig aufgestellt.“ Das Ergebnis des Konzerns lässt Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Zeppelin Konzerns, zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr blicken: „Das erneute Rekordergebnis von Zeppelin ist ein Beweis für die außerordentliche Einsatzbereitschaft und den Leistungswillen aller Mitarbeiter des Konzerns. Das ist die beste Grundlage für eine weiter gute, stabile Entwicklung im Jahr 2019.“

Entwicklung der Geschäftseinheiten

Zeppelin profitierte von der anhaltend guten Lage in der Baubranche, so dass die Strategische Geschäftseinheit (im Folgenden: SGE) Baumaschinen EU ihre führende Stellung in den Baumaschinenmärkten in Deutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakischen Republik auf hohem Niveau halten oder leicht ausbauen konnte und den Umsatz des Vorjahres übertraf. Neue Produkte, wie die Cat Kettenbagger 320 GC, 320 und 323, welche in der 20- bis 25-Tonnen-Klasse neue Maßstäbe setzen, trugen ebenso zum Ergebnis bei wie die weiter entwickelten und ausgebauten digitalen Services.

Die SGE Baumaschinen CIS konnte die Umsatzleistung deutlich steigern und das Geschäftsjahr trotz der zunehmenden wirtschaftspolitischen Einschränkungen, wie z. B. der Erhöhung von Importzöllen seitens Russland, erfolgreich abschließen. Die Entwicklung wird durch die stabile Konjunktur in den meisten Absatzmärkten der SGE getragen; die Baumaschinenindustrie zeigt nahezu durchgehend in allen Märkten Zuwachsraten und Zeppelin konnte den Absatz von Neumaschinen im zweistelligen Prozentbereich steigern. Von Geschäftsaktivitäten, deren Entwicklung hinter den wirtschaftlichen Erwartungen zurückgeblieben ist, hat sich Zeppelin getrennt. Dazu gehört der Geschäftsbereich Landmaschinen in einigen Regionen Russlands und die Aufgabe des kleinen russischen Händlergebietes für den Vertrieb von Nutzfahrzeugen.

Die Umsatzleistung 2018 der SGE Rental hat das sehr gute Vorjahr nochmals deutlich übertroffen. Zeppelin konnte am Marktwachstum überdurchschnittlich partizipieren und hat durch den Erwerb der Baustellen-Verkehrs-Technik GmbH seine bundesweite Präsenz im Bereich Baustellen- und Verkehrssicherung weiter gestärkt.

Der Umsatz der SGE Power Systems beruht vor allem auf dem hohen Absatz von Neumotoren und der sehr guten Auslastung im Service- und Ersatzteilgeschäft. Als besonders stark hat sich hier der Vertrieb und Service von Industriemotoren erwiesen. Mit der AIDAnova hat Zeppelin das weltweit erste Kreuzfahrtschiff mit MaK Dual-Fuel-Motoren von Caterpillar ausgestattet und ist bestens für das gestiegene Interesse an Flüssigerdgasmotoren (= Liquefied Natural Gas, LNG) gerüstet. Alternative Gasanwendungen sind auch bei Groß- und Komplettanlagen der Energieerzeugung, wie Blockheizkraftwerken (BHKW), gefragt. So errichtete Zeppelin als Generalunternehmer z.B. ein neues BHKW für die Stadtwerke Aachen.

Die SGE Anlagenbau erzielte einen sehr hohen Auftragseingang durch mehrere Großaufträge, die für den Bau von Kunststoff-Produktionsanlagen in China gewonnen wurden. Bei den Nahrungsmittelanlagen für die Backindustrie hat Zeppelin Produktinnovationen wie das Knetsystem CODOS NT oder den KROMix auf den Markt gebracht. Die Marktposition im Bereich Gummi- und Reifenherstellung konnte 2018 durch den Erwerb des italienischen Unternehmens Nuova Ciba S.p.A. gestärkt werden.

Die SGE Z Lab widmet sich der Entwicklung digitaler Lösungen für die Bauindustrie und nutzt dabei agile Methoden und innovative Technologien, um die Baustelle der Zukunft effizienter, vernetzter und automatisierter zu gestalten. 2018 wurde eine Managementlösung für die Bestandsführung und Disposition von Bauequipment entwickelt, deren Markteinführung unter dem Namen zamics 2019 erfolgt. Außerdem wurde an der Entwicklung von klickcheck, einer Lösung zum digitalisierten und automatisierten Ausgabe- und Rücknahme-Prozess von Mietgeräten, gearbeitet. Das Angebot wird durch die Plattformen klickrent für die Vermietung von Baumaschinen und klickparts für den Vertrieb von Ersatzteilen für Baumaschinen ergänzt.

Neugestaltung des Corporate Designs

In Zeiten der Digitalisierung und einer immer weiter anwachsenden Informationsflut ist der Wiedererkennungswert einer Marke essentiell für Unternehmen, um wettbewerbs- und zukunftsfähig zu bleiben. Zeppelin hat daher im Dezember 2018 seine Wortmarke um eine Bildmarke ergänzt und die Schriftfarbe von Grau auf Indigo-Blau umgestellt. Der Schriftzug Zeppelin, welcher das Unternehmen bereits seit den 1970-er Jahren begleitet, und der Corporate Claim „We Create Solutions“, ein wichtiger Ausdruck der Konzernidentität, blieben unverändert erhalten.

Ausblick Geschäftsjahr 2019

Der Zeppelin Konzern geht für das Geschäftsjahr 2019 von grundsätzlich stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus, wenngleich die Wachstumsdynamik in einzelnen Marktsegmenten rückläufig sein dürfte. Die unsichere geopolitische Situation könnte sich vor allem dämpfend auf die Märkte in Russland und den CIS-Ländern auswirken.

Es ist ein anhaltend hoher Baubedarf zu erwarten, insbesondere für Ingenieurbauwerke wie Brücken und Verkehrswege. Besondere Impulse für das Baumaschinengeschäft sowie für die Maschinen- und Gerätevermietung, die temporäre Infrastruktur und die Baulogistik erwartet Zeppelin von der im April stattfindenden weltgrößten Baumesse bauma 2019 in München.

In der Energie- und Antriebstechnik wird sich bei den industriellen Anwendungen der Trend zu kleineren Motoren fortsetzen, im BHKW-/ Gasmotorenbereich hingegen gewinnen Großanlagen ab 20 MW an Bedeutung. Der Konzern geht von einer weitgehend stabilen Nachfrage nach Drive-Train-Lösungen im Schienenfahrzeugbereich sowie von Diesel-Notstromanlagen im Data Center-Segment aus.

Notwendige Schüttgutlösungen im Bereich des Recyclings und der Batterieproduktion bieten Wachstumschancen in neuen Märkten für den Anlagenbau.

Die gute Ausgangslage und der hohe Auftragsbestand des Zeppelin Konzerns ermöglicht einen positiven Ausblick auf das Jahr 2019.

Bauma 2019

Auf der bauma wird Zeppelin gemeinsam mit seinem Partner Caterpillar 64 verschiedene Baumaschinen in allen Größenklassen zeigen, darunter alleine 20 Neuvorstellungen – so viele wie noch nie. Mit großem Interesse wird für die Minibagger der nächsten Generation gerechnet, die bereits alle mit verbrauchsarmen Motoren der Abgasstufe V ausgestattet sind. Alternative Antriebe, die Baumaschinen sauberer, effizienter und leiser machen, sind ebenfalls gefragt: Zeppelin und Caterpillar stellen die erste vollelektrisch betriebene Variante des kompakten Radladers Cat 906 vor.

Auch im Bereich digitale Produkte und Lösungen präsentiert Zeppelin Neuheiten wie z. B. die virtuelle Begehung eines Motoreinbauprojektes mit einer VR-Brille, die bereits in der Planungsphase eines Motoreinbaus Optimierungspotential erkennen lässt. Mit den neuen Verkehrstelematik-Lösungen wird ein höheres Maß an Sicherheit im Straßenverkehr, die Verringerung von Staus und erhöhter Umweltschutz erreicht. Neue digitale Anwendungen für ein innovatives Gerätemanagement werden die logistischen Abläufe auf Kundenseite vereinfachen.

Weitere Informationen rund um die bauma unter https://wearebauma.com

Kennzahlen auf einen Blick

 

 

2018

2017

 

Umsatz

 

 

 

 

SGE Baumaschinen EU

Mio. EUR

1.315

1.210

 

SGE Baumaschinen CIS

Mio. EUR

482

412

 

SGE Rental

Mio. EUR

473

410

 

SGE Power Systems

Mio. EUR

360

341

 

SGE Anlagenbau

Mio. EUR

348

323

 

SGE Z Lab

Mio. EUR

1

0

 

 

Konzern gesamt

Mio. EUR

2.897

2.622

 

 

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt (FTEs), inkl. Auszubildende)

 

 

Konzern gesamt

 

8.502

8.004

 

 

 

 

 

 

Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit

Mio. EUR

256,9

219,0

 

Investitionen

Mio. EUR

279,4

223,4

 

Ergebnis nach Steuern

Mio. EUR

90,0

63,0

 

SGE: Strategische Geschäftseinheit

Alle Angaben nach IFRS

 

 

 

 

Bildunterschrift: Die Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns: Michael Heidemann, Peter Gerstmann, Alexandra Mebus, Christian Dummler.

© Zeppelin GmbH

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

17.01.2019, Garching bei München

Zeppelin Konzernchef Peter Gerstmann erneut im Amt bestätigt

Der Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH hat am 14. Januar 2019 den Vertrag von Peter Gerstmann als Vorsitzenden der Geschäftsführung um weitere fünf Jahre verlängert. Damit wurde der Diplom-Betriebswirt bis zum Jahr 2024 im Amt bestätigt.

 

Peter Gerstmann ist bereits seit dem Jahr 2000 für den weltweit agierenden Zeppelin Konzern aktiv. Nach unterschiedlichen Managementpositionen übernahm er 2010 als Vorsitzender der Geschäftsführung die Leitung des Konzerns.

Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH, kommentiert die Verlängerung: „Mit Peter Gerstmann haben wir einen sehr erfahrenen Manager an der Spitze des Zeppelin Konzerns. Nachdem er 2010 die Führung des Konzerns übernommen hat, wurden durch seine werteorientierte Unternehmensführung Umsatz, Gewinn und Mitarbeiterzahl nachhaltig gesteigert und das Unternehmen stabil im Markt positioniert. Mit der Vertragsverlängerung unterstreichen wir unsere Anerkennung für sein hohes Engagement und sehen darin eine nachhaltige Sicherung unseres Stiftungsunternehmens, das durch Herrn Gerstmann auch für die digitale Zukunft bestens gerüstet ist."

„Ich freue mich, dass Peter Gerstmann weitere fünf Jahre den Zeppelin Konzern führen wird. Im Namen der Belegschaften, welche ihn als verlässlichen Manager und Partner schätzen, gratulieren wir ihm. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit, wünschen ihm für die Fortführung seiner Aufgaben weiterhin gutes Gelingen und unterstützen ihn weiterhin sehr gerne", schließt sich Heribert Hierholzer, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Zeppelin GmbH, an.

Peter Gerstmann freut sich über die Bestätigung seiner Verantwortung als Vorsitzender der Zeppelin GmbH: „Ich freue mich besonders, dass ich in diesen spannenden Zeiten weiterhin an der Spitze des Unternehmens stehen darf. Es ist eine herausfordernde und hochinteressante Aufgabe, ein traditionsreiches Stiftungsunternehmen wie Zeppelin in das Zeitalter der Digitalisierung zu führen. Es ist mir eine Freude und Ehre, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit meinen Kollegen auch in den nächsten Jahren fortführen zu können. Ich danke dem Aufsichtsrat und dem Gesellschafter für ihr Vertrauen."

Bildunterschrift: Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH

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