Effizienter zur perfekten Einheit - Zeppelin Systems sorgt für die nahtlose Integration von aller Elemente im Compoundierprozess

17.10.2016, Friedrichshafen

Bedingt durch den steigenden Kunststoffanteil u.a. im Automobilbau und in der Elektronikindustrie wächst der Bedarf an maßgeschneiderten Compounds und mit ihm auch die Nachfrage nach effizient arbeitenden Anlagen. Zwar ist der Extruder nach wie vor das Herzstück dieser Anlagen, einen gewichtigen Anteil in der Gesamtinvestition nehmen jedoch auch Gewerke wie Materialhandling, elektrische Steuerung oder Stahlbau ein. Zudem sind Themen wie Gebäudetechnik, Dimensionierung und Bereitstellung von Energien und Hilfsstoffen zu berücksichtigen. Darüber hinaus kann die Unterstützung bei verfahrenstechnischer Auslegung der einzelnen Prozessschritte ein essentieller Baustein für den Erfolg sein. „In der Regel zeichnen sich Hersteller technischer Compounds durch ihr Prozess-Know-how aus, und können oder wollen sich jedoch nicht immer mit der Feinabstimmung der Parameter, der Detailplanung – und dem Projektmanagement bei der Errichtung ihrer Anlage auseinander setzen“, beschreibt Hubert Stojanovic, Vertriebsleiter Engineering Plastics bei Zeppelin Systems, die derzeitige Situation vieler Hersteller von Kunststoff-Compounds.

Diese Aufgabe übernimmt bereits seit vielen Jahren Zeppelin Systems. Dabei unterstützt das Friedrichshafener Unternehmen nicht nur bei der Auswahl der optimalen Maschinen und Komponenten, sondern übernimmt unter anderem die gesamte Aufstellungsplanung, die Dokumentzusammenführung und die Überwachung der Termine. Sprich – Zeppelin Systems ist für die gesamte Koordination des Projekts verantwortlich. „Wir beraten den Kunden wertneutral – wie ein Architekt bei der Auswahl seiner Bausteine, erklärt Sascha Schmid, Sales Manager Engineering Plastics bei Zeppelin Systems, den Vorteil. Der Hersteller kann sich so auf seinen wertschöpfenden Prozess konzentrieren und sich gleichzeitig darauf verlassen, dass das Projekt reibungslos und optimal ablaufen wird.“

So überwachte und koordinierte Zeppelin Systems bei einem namhaften Compoundeur die Integration von Verwiegung/Dosierung, Extrusion, Granulierung, Steuerung, sowie die Verpackungs- und Absackanlagen. Diese Einheiten wurden vom Kunden beigestellt. In der Endausbaustufe wird die Anlage ca. 140.000 Jahrestonnen Compound produzieren. Zeppelin liefert nicht nur das Materialhandling und die Lagersilos in BoltTec Ausführung, sondern sorgt dafür, dass die Gesamtanlage für die Herstellung des stark schleißenden Compounds mit Glasfasern effizient arbeitet. „Gerade bei schwer handzuhabenden Schüttgütern ist sehr viel Know-how beim Verschleißschutz gefragt, da dieser in der gesamten Anlage berücksichtigt werden muss“, ergänzt Hubert Stojanovic. „So konnten wir den Gesamtprozess optimal gestalten.“

Basis für den erfolgreichen Projektabschluss war unter anderem die jahrzehntelange Erfahrung aufbauend auf der Zusammenarbeit mit allen großen Lieferanten. „Für viele ist das Material Handling nur eine Hilfsdisziplin, aber dieses findet sich an allen entscheidenden Schnittstellen im Prozess, sei es bei der Materialübergabe in den Extruder oder in die Verpackung“, so Sascha Schmid. „Daher haben wir über die Jahre ein enormes Prozess   Verständnis aufgebaut mit der Folge, dass sich unsere Rolle als Anlagenplaner in Richtung Architekt verändert hat.“

Mehr zu der neuen Rolle von Zeppelin Systems und welche Vorteile dies für Compoundierhersteller wird auf der diesjährigen K in Düsseldorf zu sehen sein. Dort präsentiert sich Zeppelin Systems in seiner neuen Rolle als Architekt in Halle 9, Stand B41.