Erfolgreicher Rohstofflieferant setzt in Osttirol auf regionale Stärke

27.10.2016, Lavant

Ob Kies, Schotter oder Wasserbausteine: wer in Osttirol qualitativ hochwertige mineralische Rohstoffe benötigt, wird durch das flächendeckende Netz der Firma Gebr. Dietrich GmbH bestens versorgt.

Das Unternehmen gewinnt und produziert alle Arten von Gesteinskörnungen und ist seit Jahrzehnten für seine Kunden ein zuverlässiger und leistungsfähiger Ansprechpartner. So wie in den Bereichen Erdbau, Transporte, Abbruch, Deponie und Recycling setzt man auch in der Rohstoffgewinnung auf modernste Technik.

Es waren die vier Brüder Friedrich, Leopold, Heinrich und Anton Dietrich, die das Unternehmen 1958 gründeten und mit einfachsten Mitteln am heutigen Firmenstandort Lavant mit dem Schotterabbau begannen. Der bescheidene Fuhrpark, bestehend aus zwei Lkw Steyr 380, wurde 1963 durch einen Seilzugsbagger und weitere Gerätschaften ergänzt. Zwei Jahre später eröffnete man durch die Übernahme der Schottergrube Leisach-Burgfrieden den zweiten Standort des Geschäftsbereiches Kies und rüstete diesen kurz darauf mit einer eigenen Brech- und Siebanlage aus. Der Kiesabbau durch Nassbaggerung begann 1975 und wurde 1988 an den heutigen Standort überstellt. Über Jahrzehnte sorgten die vier Brüder mit Fleiß und Ehrgeiz für konstantes Wachstum auf Basis einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung.

Im Jahr 2002 erfolgte schließlich der Generationenwechsel: Mit Pensionierung der Unternehmensgründer Friedrich und Heinrich Dietrich wurden deren Kinder Angelika und Mag. Dirk Dietrich als Gesellschafter in das Unternehmen aufgenommen. Im April 2008 erfolgte die Pensionierung von Anton Dietrich, der allerdings weiter als Gesellschafter im Unternehmen beteiligt ist. In den folgenden Jahren bildeten die CE Zertifizierungen sämtlicher Sand- und Kiesmaterialien, die Aufstockung des Maschinenparks und die Erweiterung des Abbaugebietes in Leisach wichtige Meilensteine.

Der nächste große Einschnitt folgte 2013 mit der Übernahme sämtlicher Standorte, Beteiligungen und Abbaurechte der Firma B. Nagele GmbH in Osttirol durch die Gebr. Dietrich GmbH. Die dabei übernommenen Standorte sind das Schotterwerk „Weiße Riese“ in Assling, der Steinbruch „Michlbach“ in St. Johann im Walde und die Deponie „Pfister“ in Lienz. Diese ergänzt die anderen Deponie-Standorte für Bodenaushub bzw. Baurestmassen und ist die einzige Inertabfalldeponie in Osttirol. Die zusätzlichen Abbaubetriebe bieten nun die Möglichkeit, die Region Osttirol und Oberkärnten optimal mit mineralischen Rohstoffen in qualitativ hoch- bzw. höchstwertigen Gesteinskörnungen zu versorgen. Dazu zählen auch die Erzeugung und der Vertrieb von Bruchsteinen, Edelsplitt und Hartgestein. Überwacht und organisiert werden alle Werke von Betriebsleiter Martin Weiler, einem erfahrenen Profi im Bereich der Rohstoffgewinnung. Er sorgt dafür, dass die Kunden – zu denen unter anderem sämtliche Betonmischwerke in Osttirol zählen – pünktlich und zuverlässig beliefert werden. Zusätzlich verfügt man am Standort St. Johann über eine ausgezeichnete Hartstein-Qualität für die Asphaltproduktion.

Seit 1. April 2016 zählt auch die Bstieler Erdbau GmbH als 100% Tochter zum Firmenverbund. Durch die Übernahme des Unternehmens, das seinen Sitz in Virgen hat, können im hinteren Iseltal wichtige Arbeitsplätz erhalten werden. Dazu Mag. Dirk Dietrich: „Die Bstieler Erdbau GmbH ist für uns eine Verstärkung, denn nun können wir den in der Nähe befindlichen Steinbruch Michelbach ressourcentechnisch ergänzen. Meine Philosophie ist es, eher in regressiven Zeiten zu investieren – auch und gerade weil ich die Zukunft positiv einschätze. Wir sind vorwiegend regional tätig, haben eine ausgezeichnete Vertrauensbasis zu unseren Kunden und unsere rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stammen alle aus der Region. Diese Faktoren sind wichtige Vorteile gegenüber jenen Unternehmen, die ebenso schnell verschwinden, wie sie am Markt aufgetaucht sind.“

Ein wichtiges Standbein des Unternehmens ist der Erdbau. Hier ist man auch für Großaufträge bestens gerüstet: So stellt die Firma Dietrich ihre Erdbau-Kompetenz zurzeit im Rahmen der neuen Bahnunterführung in Thal im Gemeindegebiet von Assling unter Beweis. Bei diesem Projekt handelt es sich um eines der größten Tiefbaubaulose im osttiroler Raum in diesem Jahr. Während die Bagger in der warmen Jahreszeit mit dem Erdbau gut ausgelastet sind, kommen sie im Winter in den Abbaubetrieben zum Einsatz. Sowohl in Assling als auch Leisach bauen sie Material ab, das im Sommer aufbereitet wird.

Neue Cat Radlader sorgen für Tempo in der Aufbereitung
Der Fuhrpark der Firma Gebr. Dietrich umfasst rund 50 Stück, darunter auch 16 Lkw. Bei den großen Baumaschinen setzt Mag. Dietrich überwiegend auf die Marke Caterpillar. Ergänzend zu den bewährten Cat Geräten, etwa bei den Mobil- und Raupenbaggern, wurden zuletzt vor allem die Radlader mit den neuesten Modellen ergänzt. So kamen zu den Typen Cat 938 und Cat 950K im letzten Jahr die Cat Radlader 966M, 950M und ein 906H2 hinzu. An seinen neuen Cat Radladern schätzt der Firmenchef vor allem den modernen Antriebsstrang. Der kann seine Stärken hinsichtlich Kraftstoffeffizienz und Leistung im Load & Carry Einsatz in den Aufbereitungs- und Abbaubetrieben des Unternehmens voll ausspielen.

Mag. Dietrich: „Qualität und Technologieführerschaft ist für uns wichtig und auch ein Grund für die Entscheidung zugunsten der Caterpillar Geräte. Wir hatten damals in Osttirol den ersten Hydraulikbagger der Stufe Euro 4 und waren auch Vorreiter bei den Euro 6 Bau Lkw. Neben der besseren Kraftstoffeffizienz ist für mich vor allem der Umweltgedanke ein wichtiger Grund. Seit 15 Jahren betreiben wir Etagenabbau und Eingriffe in die Natur sind unvermeidbar. Durch entsprechende Planung versuchen wir diese Eingriffe aber möglichst schonend durchzuführen. Auch die neuen Cat Geräte tragen diesem Gedanken mit ihren geringen Verbrauchswerten Rechnung.“

Verschleißreparaturen und kleinere Servicearbeiten führt das Unternehmen selbst durch. Dazu steht neben einer kleineren Werkstatt in Lavant auch eine große Werkstatt am Standort St. Johann zur Verfügung. „Die Zusammenarbeit mit der Firma Zeppelin funktioniert in allen Bereichen perfekt, das ist seit jeher ein großes Plus. Nicht zuletzt durch unsere modernen Geräte sind wir in Osttirol sehr gut aufgestellt und unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir auch morgen noch als Partner mit Handschlagqualität zur Verfügung stehen“, betont Mag. Dietrich abschließend.