Zeppelin Konzern stärkt Luftfahrtkompetenz in Friedrichshafen

23.05.2018, Friedrichshafen, 23. Mai 2018

Erweitertes Portfolio unter neuem Namen

Der Zeppelin Konzern baut die bundesweite Präsenz des Geschäftsbereiches Quality Service im Bereich Zeppelin Anlagenbau weiter aus. Im Zuge dessen erhält der Geschäftsbereich Quality Service einen neuen Namen: Zeppelin Aviation & Industrial Service. Die Umbenennung trägt dem stetigen Ausbau der Luftfahrtkompetenz und dem wachsenden Leistungsspektrum Rechnung. Im Juni 2018 öffnet das Unternehmen erstmalig seine Türen am neuen Standort nahe des Flughafens Köln/Bonn, wo unter anderem eine moderne Schulungsstätte für die Luftfahrtindustrie entsteht.

Seit einem Jahr baut die Strategische Geschäftseinheit Anlagenbau des Zeppelin Konzerns das Leistungsangebot für die Luftfahrtindustrie aktiv aus. Ende April präsentierte sich der Geschäftsbereich auf der Internationalen Luftfahrt Ausstellung (ILA) in Berlin dem Branchenpublikum erstmalig unter dem neuen Namen Zeppelin Aviation & Industrial Service (ehemals Quality Service). Harald Schneider, Leiter des Geschäftsbereichs, und sein Team informierten Kunden und Interessierte über das erweiterte Leistungsangebot. „Das Interesse der Besucher war sehr konkret und äußerst breit gefächert – ein Beleg dafür, dass wir mit unserem Portfolio die Bedürfnisse sehr gut treffen“, stellt Schneider fest. Aber auch die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg Katrin Schütz habe sich ausführlich Zeit genommen, das Spektrum des hoch spezialisierten Teams kennenzulernen.

Erweitertes Portfolio unter neuem Namen

„Die Umbenennung unseres Geschäftsbereichs soll unsere spezifische Kompetenz in der Luftfahrtfertigung und -prüfung hervorheben, aber genauso deutlich machen, dass unser Know-how für anspruchsvolle Produkte anderer Industriezweige ausgefeilte Lösungen hervorbringt“, erklärt Schneider. Zentrale Neuerungen im Portfolio von Zeppelin Aviation & Industrial Service sind die Serienfertigung von Luftfahrtbauteilen, die Erweiterung der Werkstoffprüfung um Prüfleistungen direkt am Luftfahrtgerät (On-Wing-Prüfung) und die flexible Verfügbarkeit der Experten an künftig bundesweit drei Standorten – Friedrichshafen, Köln, Hamburg – sowie auf Wunsch mobil vor Ort beim Kunden. In Kooperation mit der BIS Inspection Service GmbH, einer Tochter der Zeppelin Rental GmbH, werden Prüfungen am Luftfahrzeug am Standort auf dem Airbus-Gelände in Hamburg-Finkenwerder durchgeführt. Der Standort Köln wird komplett neu aufgebaut. „Mit unserem erweiterten Team von erfahrenen Luftfahrtprüfern bieten wir unseren Kunden eine außerordentlich hohe Flexibilität und enorm kurze Reaktionszeiten“, betont Schneider.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die erste Schulung für Luftfahrtprüfer am neuen Standort auf dem Campus Sankt Augustin, unweit des Flughafens Köln/Bonn, auf Hochtouren. Die Schulungsstätte für Verfahren der Werkstoffprüfung in der Luftfahrt ist der erste Bereich, der am neuen Standort ab Juni 2018 in Betrieb gehen wird. Nachfolgend entstehen weitere Werkstatträume für Prüfdienstleistungen. Fünf verschiedene Prüfverfahren werden fortan in Friedrichshafen und Köln gemäß Luftfahrtstandard ausgebildet.

Zu den Kunden der Zeppelin Aviation & Industrial Service zählen Unternehmen aus den Branchen Luft- und Raumfahrt, Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Bahntechnik und Medizintechnik. Zu den Leistungen der 60 Mitarbeiter gehören die Entwicklung und Produktion von Schweißkonstruktionen und sämtliche Aufgaben der Qualitätssicherung. Zusätzlich betreibt Zeppelin Aviation & Industrial Service ein Schulungszentrum für die Luftfahrt. Weitere Informationen unter www.zeppelin-systems.com.

Bildunterschrift: Auf der ILA im Gespräch (v. l.): Professor Dr.-Ing. Rolf-Jürgen Ahlers, Vorsitzender Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg e.V., Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, Harald Schneider, Leiter Zeppelin Aviation & Industrial Service, Jürgen Schäfer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Baden-Württemberg International.