Pressemitteilungen

14.04.2021, Friedrichshafen

Zeppelin Jugendstiftung JUST! Förderwettbewerb für 2022 ausgelobt

Junge Talente können bis 31. Dezember 2021 Projekte einreichen

Die Zeppelin Jugendstiftung JUST! lobt regelmäßig Förderpreise im Gesamtwert von bis zu 25.000 Euro für herausragende Arbeiten aus den Disziplinen Naturwissenschaft und Technik, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften aus. Die Verleihung des nächsten JUST! Awards findet im Mai 2022 statt. Junge Talente können ab sofort, bis zum 31. Dezember 2021, Projekte einreichen. Fokusthema des aktuellen Wettbewerbs ist „Leben und Lernen in der Pandemie“.  

„Man muss nur wollen und daran glauben, dann wird es gelingen.“ Dieser Ausspruch von Ferdinand Graf von Zeppelin (1838-1917) war prägend für die Tatkraft und den Unternehmergeist des Luftschiffe-Visionärs. In diesem Sinne hat es sich die Zeppelin Jugendstiftung JUST! zur Aufgabe gemacht, die Aus- und Fortbildung junger, begabter Menschen aus der Region rund um Friedrichshafen, Markdorf, Tettnang, Ravensburg und Weingarten zu fördern. Zu den Förderbereichen gehören Technik, Natur-, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Die Stiftung fördert einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch Teams oder Lerngruppen mit Preisen im Gesamtwert bis zu 25.000 Euro.

Pünktlich zur Eröffnung der neuen Wettbewerbsrunde für die Award Verleihung im Mai 2022 erscheint die Webseite der Stiftung im neuen Gewand und vereinfacht den Informations- und Teilnahmeprozess. Schüler und Schülerinnen sowie Studierende können sich über eine breite Themenpalette, die der Wettbewerb umfasst, informieren und ihre Bewerbungsunterlagen direkt über die Webseite hochladen. Mögliche Themen finden sich in unterschiedlichen Kategorien; bei jeder Ausschreibung steht auch ein Sonderthema im Mittelpunkt – für den laufenden Wettbewerb lautet es „Leben und Lernen in der Pandemie“. 

Alexandra Mebus, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin des Zeppelin Konzerns, hat zum 1. März 2021 den Vorsitz des Vorstandes der Zeppelin Jugendstiftung JUST! übernommen: „Ich bin beeindruckt, welch innovative Projekte in der Vergangenheit bereits eingereicht und ausgezeichnet wurden. Es ist eine Freude zu sehen, mit welchem Ideenreichtum und

Engagement die jungen Leute ans Werk gehen. Insofern erwarte ich schon mit Spannung die neuen Einreichungen und freue mich darauf, die Gewinner im Mai 2022 auszuzeichnen“.

Erfolgreiche Projekte der Vergangenheit waren z. B. die Entwicklung eines „intelligenten Pflasters“, für welches vier chemie- und technikbegeisterte Schülerinnen des Montfort Gymnasiums Tettnang mit einem Förderpreis ausgezeichnet wurden oder auch die Ausbildung von „Konfliktbegleitern“ an der Ludwig-Dürr-Schule Friedrichshafen. Seit 2021 kooperiert nun auch die Friedrichshafener Initiative „Potzblitz!“ mit der Zeppelin Jugendstiftung JUST!. Infos zu ausgezeichneten Projekten und Details zum Bewerbungsverfahren für den Preis 2022 können unter https://www.just-zeppelin.com/ abgerufen werden.

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

Bild: Logo der Zeppelin Jugendstiftung JUST! , © Zeppelin Jugendstiftung JUST!

01.04.2021, Garching bei München

Zeppelin Konzern: Besondere Anerkennung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pandemiejahr

Konzern zahlt weltweit Corona-Prämie 

Der Zeppelin Konzern hat das Geschäftsjahr 2020 trotz der schwierigen Umstände aufgrund der COVID-19-Pandemie gut überstanden und legte Ende März ein solides Ergebnis für 2020 vor. Nun zeigt sich der Konzern bei seinen Mitarbeitenden erkenntlich für ihren unermüdlichen Einsatz unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie. Konzerngeschäftsführung, Aufsichtsrat und Arbeitnehmervertreter vereinbarten die Zahlung einer einmaligen „Corona-Prämie“ für die rund 10.000 Mitarbeitenden weltweit. 

Die COVID-19-Pandemie dauert bereits über ein Jahr an und stellt Unternehmen sowie Mitarbeitende täglich vor Herausforderungen. Viele Maßnahmen, wie die notwendigen Arbeitsschutz- und Hygienekonzepte, das Ermöglichen von Mobilarbeit und die virtuelle Zusammenarbeit wurden konzernweit schnell umgesetzt.

„Wir haben die COVID-19-Pandemie bisher hervorragend gemeistert. Das ist vor allem den Zeppelin Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit zu verdanken, die sich sehr flexibel gezeigt haben und sich unermüdlich mit Ideenreichtum für unsere Kunden eingesetzt haben, um passende Lösungen für die verschiedensten Herausforderungen zu finden. Ich freue mich daher, dass wir als Wertschätzung dieser Leistung unseren Mitarbeitenden eine Corona-Prämie auszahlen“, kommentiert Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, die Entscheidung.

„Die Zeppelin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit haben durch ihr großes Engagement und ihren enormen Einsatz dazu beitragen, dass Zeppelin die aktuell schwierige Situation sehr gut bewältigt hat. Es war uns wichtig, diese hervorragenden Leistungen entsprechend zu würdigen. Deshalb haben wir im Aufsichtsrat die Zahlung einer Corona-Prämie gerne befürwortet“, sagt Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen.

„Unsere Unternehmenskultur und die Geschlossenheit der Kolleginnen und Kollegen machen Zeppelin auch in Krisensituationen besonders stark. Wir freuen uns, dass wir als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat gemeinsam mit den anderen Mitgliedern das Entstehen dieser Anerkennungszahlung mitgestalten konnten“, ergänzen Heribert Hierholzer und Ralph Misselwitz als Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH.

Der Zeppelin Konzern zahlt allen Mitarbeitenden mit dem Mai-Gehalt eine entsprechende Anerkennungsprämie aus, die sich in Deutschland auf 600,00 Euro für Arbeitnehmer in Vollzeitverträgen beläuft und für Teilzeitkräfte entsprechend anteilig berechnet wird.

Auszubildende erhalten in Deutschland pauschal 200,00 Euro. Die Prämie wird in den anderen Ländern und Regionen, in welchen das Unternehmen tätig ist, entsprechend der örtlichen Kaufkraft angepasst.

Informationen zum Jahresabschluss 2020 der Zeppelin GmbH finden Sie in der Pressemitteilung vom 26. März 2021.

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

26.03.2021, Garching bei München

Zeppelin Konzern steigert Umsatz trotz Krise und präsentiert solides Ergebnis

Konzern blickt verhalten optimistisch in die Zukunft 

·        Konzernumsatz: 3,3 Mrd. Euro

·        EBITDA 394 Mio. Euro

·        Konzernergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag: 125 Mio. Euro

·        Mitarbeiterzahl 10.170

·        Alle Strategischen Geschäftseinheiten tragen zum positiven Ergebnis bei

·        Konzerngeschäftsführung freut sich angesichts des herausfordernden Umfeldes sehr über die Leistung im Geschäftsjahr 2020 und blickt verhalten optimistisch in die Zukunft 

Friedrichshafen / Garching b. München, 26. März 2021. Der Zeppelin Konzern schließt das Geschäftsjahr 2020 mit einer erneuten Umsatz- und Ertragssteigerung (EBITDA) ab und präsentiert zudem ein sehr solides Ergebnis vor Steuern. Mit einem Konzernumsatz von 3,3 Mrd. Euro (Vj. 3,1 Mrd. Euro) einem EBITDA von 394 Mio. Euro (Vj. 376 Mio. Euro) und einem Ergebnis vor Ertragssteuern von 125 Mio. Euro (Vj. 134 Mio. Euro) konnte der Konzern seinen Umsatz erneut steigern und trotz pandemiebedingter Belastungen und Integrationsaufwendungen für die Akquisitionen des Vorjahrs ein sehr ansprechendes Ergebnis ausweisen. Die Creditreform Rating AG hat die Kreditwürdigkeit des Unternehmens im Jahr 2020 überdurchschnittlich mit „A“ beurteilt. Das Gesamtinvestitionsvolumen für 2020 liegt bei 203 Mio. Euro. Der Zeppelin Konzern ist für 2021 verhalten optimistisch und rechnet mit einer stabilen Entwicklung der relevanten Märkte trotz der ungelösten COVID-19-Pandemie.

„Das Jahr 2020 hat mit der weltweiten COVID-19-Pandemie auch Zeppelin vor große Herausforderungen gestellt. Die Erfahrungen, die wir während der Finanzkrise 2008/2009 gemacht haben, und die Strategie, die wir daraus entwickelt haben, sind wesentliche Gründe dafür, dass Zeppelin die Situation so gut gemeistert hat. Umsatz und Ergebnis im Jahr 2020 beweisen, dass sich der Konzern in einem schwierigen Umfeld im Markt behauptet und eine verlässliche Größe für Kunden und Geschäftspartner ist“, kommentiert Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, das Ergebnis. „Es sind vor allem die Menschen, die Zeppelin ausmachen. Wir sind stolz auf das Engagement und die unermüdliche Einsatzbereitschaft aller Zeppelin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem schwierigen Umfeld.“

Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH, ergänzt: „Zeppelin hat sehr schnell auf die neue Situation reagiert und ein Krisenmanagement zur Sicherstellung unseres Leistungsangebots für unsere Kunden sowie zur Absicherung der internen Leistungsfähigkeit in den Bereichen Personal, Finanzen, IT-Service und Infrastruktur eingerichtet. Die hervorragende Zusammenarbeit der Krisenstäbe, des Managements und mit den Arbeitnehmervertretern sowie dem Aufsichtsrat hat die guten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2020 möglich gemacht. Die Creditreform Rating AG sieht das genauso und hat den Zeppelin Konzern auch im Herbst 2020 überdurchschnittlich mit der Note „A“ beurteilt - das Maßnahmenpaket, das wir vor dem Hintergrund der Pandemie schnell umgesetzt haben, sowie eine adäquate Zukunftsorientierung und die Investitionen in den zeitgemäßen Ausbau der Infrastruktur und IT-Systeme sind dabei positiv in die Bewertung eingeflossen. Wir sehen uns auf unserem Weg bestätigt.“

„Es zeichnet Zeppelin aus, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie angenommen und die erforderlichen Maßnahmen konsequent und zügig umgesetzt haben. Im Mittelpunkt standen 2020 die Sicherung unserer operativen Handlungsfähigkeit als Unternehmen, der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die finanzielle Unabhängigkeit unseres Unternehmens. Der „We are Zeppelin“ Gedanke und die vorbildliche Unternehmenskultur haben den Konzern sehr gut durch diese schwierige Zeit getragen“, schließt sich Andreas Brand, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Zeppelin Konzerns, an.

Insgesamt war der Zeppelin Konzern auf unterschiedlichste Weise von der Pandemie betroffen. Die zeitweise Verunsicherung in den Märkten, schleppende Vergabe öffentlicher Aufträge und geschlossene Baustellen aufgrund von Teil-Lockdown in einigen der für Zeppelin relevanten Märkte führten zu einem merklichen Markt- und Absatzrückgang von Baumaschinen. Der Wegfall von Großveranstaltungen und die verzögerte Vergabe von Aufträgen im Autobahnbau beeinflussten das Mietgeschäft nachteilig und der Stillstand im Bereich der Kreuzfahrschiffe beeinträchtigte Zeppelins Geschäft mit Motoren und Antriebsaggregaten deutlich. Die Märkte in Osteuropa und Russland waren, neben COVID-19, stark von Sanktionen und geopolitischen Spannungen aufgrund der bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Armenien und Aserbaidschan, den innenpolitischen Auseinandersetzungen in Belarus und den politischen Interdependenzen in Russland betroffen. Der Anlagenbau litt darunter, dass trotz hohen Projektvolumens aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten nur geringe Vergaben erfolgten.

Die Integration der neu erworbenen Service- und Vertriebsgebiete für Caterpillar Produkte in Schweden, Dänemark und Grönland lag im Rahmen der Erwartungen und ermöglichte das erneute Umsatzwachstum des Konzerns trotz des schwierigen Umfeldes.

Bereinigt man den Umsatzzuwachs aus der Akquisition des Vorjahres, ist der Umsatz tatsächlich aufgrund der Einflüsse durch die Pandemie um fünf Prozent zurückgegangen. Entsprechend wurde das Ergebnis nach Steuern durch die Aufwendungen für die Integration des neuen Geschäftes und den tatsächlichen Volumenrückgang belastet. Das um Abschreibungen bereinigte Ergebnis (EBITDA) ist hingegen nochmals gegenüber dem Vorjahr gestiegen und zeigt die tatsächliche Ertragskraft des Konzerns in der Krise.

Der Rückgang in den Märkten machte an verschiedenen Stellen des Zeppelin Konzerns zeitweise Kurzarbeit notwendig. Sehr früh nutzte das Unternehmen die Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitmodelle und ermöglichte mobiles Arbeiten als Lösung um Pandemie und Beschäftigungsausfällen zu begegnen.

Zeppelin hat trotz der widrigen Umstände seine Geschäftsfelder weiterentwickelt und mit der Übernahme der Aktivitäten der Energyst Rental Solutions sein Angebot im Bereich temporäre Energie- und Klimalösungen erweitert. Mit der Teilübernahme der MTI Mischtechnik wird das Lösungsangebot für das Mischen und die Aufbereitung von hochwertigen Schüttgütern im Bereich der Spezialchemie gestärkt.

Ausblick Geschäftsjahr 2021

Die Entwicklung der weltweiten Konjunktur wird in erheblichem Maße von der Eindämmung der COVID-19-Pandemie und den Reglungen zu den weltweiten Handelsstreitigkeiten und Sanktionen abhängen. Geopolitische Spannungen und der volatile Ölpreis beeinflussen darüber hinaus einige der für Zeppelin wichtigen Märkte. Zeppelin blickt dennoch verhalten optimistisch in die Zukunft und rechnet mit einer Stabilität der für den Konzern relevanten regionalen Geschäfte und wird von dem erwarteten weltweiten Wachstum der Rohstoffmärkte profitieren. Die erwartete Marktstabilisierung wird durch erhöhte öffentliche Investitionen in Zentraleuropa, sowie der Fortsetzung von staatlichen Infrastrukturprojekten in Russland und der Ukraine getragen werden. Neue Wachstumschancen eröffnen sich durch die Einführung einer neuen Generation von Mobilbaggern und Umschlaggeräten durch den Herstellerpartner Caterpillar. Auch durch die Positionierung von Produkten und Services im Bereich der Notstromaggregate für Data Center in den Märkten in Nord- und Osteuropa erwartet Zeppelin Wachstumsimpulse.

Die in Skandinavien eingeschlagene Wachstumsstrategie wird 2021 unter anderem mit dem Ausbau von Finanzierungslösungen für Kunden und der Eröffnung neuer Standorte fortgesetzt. Das Jahr steht zudem im Zeichen der operativen Anbindung der neu erworbenen Gesellschaften Energyst Rental Solutions und der Integration wesentlicher Teile der MTI Mischtechnik.  

Im Bereich der Digitalisierung investiert Zeppelin weiterhin in den Aufbau einer globalen Dateninfrastruktur als elementare Grundlage für die weitere Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle und Plattformen, um Kunden Services und Angebote an den zukünftigen Anforderungen auszurichten. 

Kennzahlen auf einen Blick

 

 

   2020

   2019

 

Umsatz

 

 

 

 

SGE Baumaschinen Zentraleuropa

Mio. EUR

 1.373

 1.470

 

SGE Baumaschinen Nordics

Mio. EUR

   258

    n/a

 

SGE Baumaschinen Eurasia

Mio. EUR

   494

   500

 

SGE Rental

Mio. EUR

   528

   509

 

SGE Power Systems

Mio. EUR

   407

   392

 

SGE Anlagenbau

Mio. EUR 

   306

   332

 

 

Konzern gesamt [1]

Mio. EUR

3.272

3.118

 

Mitarbeiter (FTEs zum Stichtag 31.12., für 2019 inkl. Auszubildende, Zeppelin GmbH sowie 709 Mitarbeiter und 8 Auszubildende aus den Akquisitionen in Schweden und Dänemark) 

 

 

 

Konzern gesamt [1]

 

 10.170

   9.748

 

 

 

 

 

 

Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit [2]

Mio. EUR

   259,6

    75,4

 

Investitionen

Mio. EUR

       203

    369

 

EBITDA (Earnings before interest, tax,

depreciation and amortization)

Mio. EUR

       394

    376

 

 

Ergebnis vor Ertragssteuern

Mio. EUR

    124,6

  133,7

 

SGE: Strategische Geschäftseinheit

Alle Angaben nach IFRS

 

 

 

 


[1] inklusive Zeppelin GmbH und SMC Zeppelin Digit/Zeppelin Lab GmbH

[2] Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit (IFRS); Definition angepasst für 2020 und früher

 

Bildunterschrift: Die Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns (von links nach rechts): Christian Dummler, Alexandra Mebus, Michael Heidemann, Peter Gerstmann (Archivbild). © Zeppelin GmbH

24.02.2021, Garching bei München

Zeppelin Konzern ist wieder Top Arbeitgeber in Deutschland

Konzern erhält Auszeichnungen von „Stern“ und „Handelsblatt“ 

Der Zeppelin Konzern zählt weiterhin zu den besten Arbeitgebern in Deutschland. Im unabhängigen Ranking der Zeitschrift „Stern“ konnte der Konzern seine Platzierung 2021 weiter ausbauen und liegt mit Platz 83 im vorderen Feld. Das „Handelsblatt“ zeichnete den Konzern wiederholt als „Fair Company“ aus. 

Der Zeppelin Konzern zählt auch 2021 zu den besten Arbeitgebern in Deutschland. Im Ranking der Zeitschrift „Stern“, welches im Januar 2021 veröffentlicht wurde, hat das Unternehmen Platz 83 in der Gesamtbewertung errungen und liegt bei insgesamt 650 bewerteten Unternehmen im vordersten Feld der besten Arbeitgeber. Das „Handelsblatt“, Initiator von „Fair Company“, bescheinigt dem Unternehmen, dass es in besonderer Weise die Erwartungen und Werte von Berufseinsteigern und Young Professionals an einen fairen, attraktiven Arbeitgeber erfüllt.

Mit Platz 8 in der Kategorie „Schienen-, Schiffs- und Flugzeugbau“ und Platz 9 in der Kategorie „Maschinen- und Anlagenbau“ konnte sich Zeppelin neben der deutlichen Verbesserung in der Gesamtbewertung des „Stern“ auch im Ranking nach Branchen gegenüber 2020 verbessern.

„Wir freuen uns, dass wir in der Bewertung des „Stern“ unsere gute Platzierung vom letzten Jahr noch deutlich ausbauen konnten. Auch die Auszeichnung von „Fair Company“ zeigt uns, dass wir mit unseren Personalmaßnahmen und –initiativen die Erwartungen und Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden treffen. Wir arbeiten selbstverständlich weiter daran, unseren Mitarbeitenden ein optimales Umfeld zu bieten. Dies ist gerade unter den erschwerten COVID-19 Bedingungen wichtig. Neben einem Angebot zum Mobilen Arbeiten gehört bei Zeppelin die Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder in schwierigen familiären Situationen ebenso dazu wie Sport- und Gesundheitsangebote, die auch digital wahrgenommen werden können“, erklärt Alexandra Mebus, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin des Zeppelin Konzerns.

Der „Stern“ hat für sein Ranking, das in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Statista entstand, Unternehmen mit mehr als 500 Arbeitnehmern und Sitz in Deutschland berücksichtigt. Die anonyme Befragung erfolgte über Online-Access-Panels und unabhängig vom jeweiligen Arbeitgeber der Beschäftigten; der Fragebogen umfasste mehr als 50 Themen, u. a. zu Unternehmenskultur, Arbeitsklima und Gehalt. Entscheidend war aber, ob die Arbeitnehmer ihren jeweiligen Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Das Ranking wurde 2021 auf 650 Arbeitgeber ausgeweitet und die Ergebnisse nach 24 Branchen unterteilt. Als diversifiziertes Unternehmen erscheint der Zeppelin Konzern daher in verschiedenen Kategorien.

Bereits seit 2018 ist der Zeppelin Konzern Mitglied der deutschen Arbeitgeberinitiative „Fair Company“. Diese setzt sich nachhaltig für eine faire Arbeitswelt ein und richtet sich gezielt an Berufseinsteiger und Young Professionals. Aufgenommen werden Unternehmen, die jungen Menschen faire Arbeitsbedingungen und Entwicklungsperspektiven bieten. Aufnahmevoraussetzung ist nach dem seit 2020 gültigen Verfahren eine positive Prüfung durch das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) Ludwigshafen. Mit einem gezielt für die Fair Company Initiative entwickelten Fragebogen betrachtet das IBE in zwölf Dimension, was jungen Talenten wichtig ist.  

Graphik: Siegel „Deutschlands beste Arbeitgeber 2021“ (Stern) und „Fair Company“ (Handelsblatt).

© Zeppelin GmbH 

26.11.2020, Garching bei München

Zeppelin Konzern informiert: Klage des ehemaligen Geschäftsführers Knepper erneut abgewiesen

Der ehemalige Geschäftsführer der Zeppelin GmbH, Jürgen-Philipp Knepper, hat, unter Berufung auf eine angebliche Diskriminierung, höhere Versorgungsansprüche als in seinem Anstellungsvertrag vereinbart gegen das Unternehmen geltend gemacht.

Die Zeppelin GmbH ist dem entgegengetreten. Im Unternehmen galten und gelten Vorgaben für die Versorgung der Geschäftsführer, die einheitlich auf Herrn Knepper und vergleichbare Geschäftsführer angewandt wurden.

Seine Klage wurde nun auch durch das Oberlandesgericht München am 25. November 2020 abgewiesen. Damit hat das OLG München das Urteil des Landgericht München I, welches die Klage mit Urteil vom 11. Februar 2020 zurückgewiesen hat, bestätigt. Die Revision zum Bundesgerichtshof wurde ebenfalls nicht zugelassen.

Die Zeppelin GmbH sieht sich somit in ihrer Rechtsauffassung bestätigt.

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

28.10.2020, Garching bei München

Zeppelin Konzern und Wissenswerkstatt Friedrichshafen e.V. - zusammen stark in Online Bildung

Zeppelin sagt weitere finanzielle Unterstützung zu und kooperiert mit dem gemeinnützigen Verein bei der Konzeption neuer Online-Formate

Friedrichshafen, 28. Oktober 2020. Der Zeppelin Konzern unterstützt die Wissenswerkstatt Friedrichshafen e.V. als Träger weiterhin. Beide Partner vereinbarten darüber hinaus eine engere inhaltliche Kooperation bei der Entwicklung von speziellen Online-Bildungsformaten für Kinder. Zeppelin bringt dabei seine technische Expertise aktiv ein. 

Bagger und Baumaschinen ziehen Groß und Klein in ihren Bann – und Kinderaugen leuchten besonders, wenn diese scheinbar mühelos große Mengen an Erdreich oder Objekten bewegen. Doch was für physikalische Kräfte und technische Abläufe stecken genau dahinter? Das sind spannende Fragen, die sich Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 18 Jahren stellen – und die Wissenswerkstatt Friedrichshafen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen die Antworten altersgerecht und mit praktischen Beispielen nahe zu bringen.

Um den durch die Corona-Krise bedingten Veränderungen Rechnung zu tragen, geht auch die Wissenswerkstatt Friedrichshafen neue Wege. Die Kursteilnehmer erhalten im Vorfeld ein Materialpaket nach Hause geschickt und führen die Experimente während einer Live-Online-Schaltung durch, bei welcher ihnen ein Kursleiter mit Rat und Tat zur Seite steht. In Zusammenarbeit mit dem Zeppelin Konzern wurde nun ein besonderes Konzept zum Thema „Pneumatik und Hydraulik“ entwickelt, das sich an die Altersgruppe der 10 – 14-Jährigen richtet. Das Besondere: durch Live-Schaltungen in das Trainingszentrum der Zeppelin Baumaschinen GmbH in Kaufbeuren können die jungen Technikbegeisterten physikalische Abläufe nicht nur am Modell erlernen, sondern sehen auch unmittelbar, wie diese Kenntnisse im Alltag praktisch umgesetzt werden. 

Der Zeppelin Konzern steht für technische Expertise, die von Forscher- und Innovationsgeist geprägt ist. Das Unternehmen engagiert sich seit jeher in der Nachwuchsförderung und ermöglicht jungen Leuten den Berufseinstieg über verschiedene Ausbildungswege. Alexandra Mebus, Arbeitsdirektorin des Zeppelin Konzerns, kommentiert die Kooperation: „Als Stiftungsunternehmen gehören für Zeppelin Unternehmertum und gesellschaftliches Engagement untrennbar zusammen. Wir freuen uns daher, die Wissenswerkstatt nicht nur weiter finanziell, sondern auch mit praktischem, technischem Know-how unterstützen zu können. Wir möchten unser Wissen und unsere Erfahrung mit der jungen Generation teilen, und so auch etwas von unserer Begeisterung für technische Themen weitergeben. Es macht uns stolz, dabei zu helfen, Berufswege aufzuzeigen.“

Als „ein starkes Zeichen für die Wissenswerkstatt am Standort Friedrichshafen“ sieht Kathrin Hopkins, Geschäftsführerin des Vereins, die Zusage des Zeppelin Konzerns - gerade in den schwierigen Zeiten der Corona-Krise. „Zeppelin investiert in die Zukunft. Das neue Online-

Konzept erlaubt es uns, Zeppelin in den Kursen stärker als zukünftigen Ausbildungsbetrieb in den Fokus zu rücken.“ Für die Zukunft sind weitere Kurse – auch Präsenzkurse in den Werkstätten - geplant, in deren Rahmen Experten live zugeschaltet werden können.

Der Kurs „Pneumatik und Hydraulik“ findet am 16. November von 15:30 bis 17:30 Uhr statt. Anmeldungen sind bis zum 12. November über die Website www.wiwe-fn.de möglich, wo auch das weitere Kursangebot zu finden ist.

Bildmaterial:

Junge Technikbegeisterte setzen die Experimente zu Hause um.

© wissenswerkstatt Friedrichshafen 

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

15.10.2020, Garching bei München

Zeppelin Konzern unterstützt Hilfsprojekte in Afrika

Prinz von Bayern nimmt Sachspende in Konzernzentrale in Garching entgegen

Der Zeppelin Konzern engagiert sich für verschiedene Hilfsprojekte auf dem afrikanischen Kontinent. Mit einer Baggerlader-Sachspende unterstützt der Konzern die Hilfsorganisation „Learning Lions“, die von Prinz Ludwig von Bayern mitbegründet wurde. Das Gerät kommt u. a. bei der Erweiterung des Campus der Hilfsorganisation in der kenianischen Region Turkana zum Einsatz.

Die von Prinz Ludwig von Bayern mit Gleichgesinnten gegründete IT-Schule „Learning Lions“ eröffnet jungen Menschen in der abgelegenen kenianischen Region Turkana an der Grenze zu Südsudan und Äthiopien Zukunftsperspektiven: sie erhalten dort eine kostenlose Ausbildung in den Bereichen IT-Dienstleistungen und digitale Medien.

Um diese Initiative zu unterstützen, spendete der Zeppelin Konzern einen Baggerlader, mit dessen Hilfe im Norden Kenias vielfältige Baumaßnahmen, wie z. B. die Errichtung einer IT-Schule oder eines Kindergartens durchgeführt werden sollen. In den abgelegenen Regionen Kenias werden Fundamente oft von Hand ausgehoben – die neue Maschine bedeutet eine enorme Arbeitserleichterung. „Zeppelin ist es wichtig, auch in Zeiten von COVID-19 sein soziales Engagement solidarisch auszudrücken. Wir freuen uns daher besonders, dass der von uns gespendete Baggerlader im Norden Kenias weitere Projekte ermöglicht und so ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe leistet“, betont Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH.

Gespendet wurde ein gebrauchter Cat Baggerlader 432F2, welcher – wie der Name bereits besagt – zwei Geräte in einem vereint. Der Einsatz in Deutschland ist eher selten, hier werden eher zwei unterschiedliche Geräte (Radlader und Mobil- oder Minibagger) verwendet. Der Baggerlader befand sich in einem technisch sehr guten, voll einsatzbereiten Zustand, wurde aber dennoch von Auszubildenden der Zeppelin Baumaschinen Niederlassung München im Rahmen eines eigenverantwortlichen Projektes für den späteren Einsatz in Kenia vorbereitet. Dazu gehörten u. a. eine Maschinendurchsicht und Inspektion, kleinere Reparaturen, eine Lackierung und die Ausstattung mit neuen Reifen. Dadurch erhielt die Maschine das Caterpillar Gütesiegel CCU (Cat Certified Used – dies wird für Maschinen vergeben, die nicht älter als 5 Jahre sind und höchstens 7500 Betriebsstunden gelaufen sind). Zeppelin organisiert auch den Transport des Baggerladers nach Kenia und informiert den dort örtlichen Caterpillar Händler – damit ist die Garantie des Geräts im Rahmen des CCU Gütesiegels abgesichert.

Michael Heidemann, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH, erläutert Zeppelins Beweggründe: “Uns liegt die Ausbildung unseres Nachwuchs sehr am Herzen und wir geben den jungen Leuten auch gerne Verantwortung – weil wir wissen, dass sie daran wachsen. Es ist toll zu sehen, wie sie den Baggerlader überholt haben. Noch mehr freut mich, dass dieser nun ein Teil der Zukunftsperspektive für andere junge Menschen in Kenia wird. Uns ist das Engagement gerade für die Ärmsten der Armen sehr wichtig. Deshalb unterstützen wir verschiedene Projekte in Afrika. Seit Jahren erhält z.B. „Home from Home“ regelmäßig Spenden von uns.“

Neben der Zeppelin GmbH haben zwei weitere Mitgliedsunternehmen des Bayerischen Bauindustrieverbandes – die Bauunternehmen Franz Kassecker aus Waldsassen sowie die Firma Josef Hebel aus Memmingen – die Hilfsorganisation „Learning Lions“ mit verschiedenen Sachspenden, wie z. B. einem Kompressor, einem Diesel-Schweißgenerator, einer Steinsäge oder einem VW-Crafter unterstützt.

Als Stiftungsunternehmen engagiert sich Zeppelin von jeher Projekte und Initiativen, die sich gesellschaftlicher Verantwortung und dem Vorleben von Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung widmen. Die Hilfsorganisation „Home from Home“ setzt sich für eine bessere Zukunft von Waisen, HIV-infizierten und verstoßenen Kindern in den Townships in der Nähe von Kapstadt ein. Zeppelin unterstützt die Organisation regelmäßig mit Spendengeldern. Vor dem Hintergrund der COVID-19 Pandemie wurden 2020 für IT-Ausrüstung, die den Fernunterricht der Kinder und Jugendlichen während des Lockdowns ermöglicht hat, und für notwendige persönliche Schutzausrüstungen, Hygieneartikel sowie medizinische Artikel Mittel bereitgestellt.

Foto: Gemeinsam lernen und Gutes tun: Kurt Kerler, Bereichsleiter Gebrauchtmaschinen, Zeppelin GmbH; Michael Heidemann, Stellvertretender Vorsitzender der Zeppelin GmbH, SHK Prinz von Bayern, Alexandra Mebus, Arbeitsdirektorin der Zeppelin GmbH und die beiden Zeppelin Auszubildenden Jakob Jocher und Josef Amann bei der Übergabe des Baggerladers vor der Zeppelin Zentrale in Garching.

© Zeppelin GmbH

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

02.10.2020, Friedrichshafen

Zeppelin setzt mit XL-Photovoltaik-Anlage auf emissionsfreie Energie

Gemeinsam haben die Luftschiffbau Zeppelin GmbH, der Zeppelin Konzern und das Stadtwerk am See Friedrichshafen einen weiteren Schritt zur Einsparung von CO2 Emissionen getan. Auf dem Zeppelin Parkhaus in Friedrichshafen wurde eine umweltfreundliche Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, die bis zu 500.000 Kilowatt Stunden Strom liefert.

3.500 Quadratmeter nimmt die neue Photovoltaikanlage auf dem Zeppelin Parkhaus in der Leutholdstraße in Friedrichshafen ein. Insgesamt 1.500 Solarmodule liefern bereits seit August 2020 rund 495.000 kWh Energie pro Jahr. Die modernen Module produzieren auch bei diffuser Strahlung, wie bei Wolken oder Nebel, Strom. Investor und Bauherr der Anlage ist die Luftschiffbau Zeppelin GmbH – Abnehmer der Energie ist der Zeppelin Konzern mit seiner Gesellschaft Zeppelin Systems GmbH, welche den „grünen Strom“ in ihr Produktionsnetz am Standort einspeist.

Den Zuschlag zum Bau der Anlage als Generalunternehmer erhielt das Stadtwerk am See. Für Markus Keller, Leiter Geschäftskundenvertrieb beim Stadtwerk am See, war das Projekt allein aufgrund der Größe etwas Besonderes: „Die Anlage ist rund halb so groß wie ein Fußballfeld. Das bauen auch wir nicht alle Tage.“ Johannes Steurer, Projektleiter auf Seiten des Bauherrn Luftschiffbau Zeppelin GmbH, ergänzt: „Wir haben die Anlage in lediglich 22 Tagen aufgebaut. Neben den 1.500 Solarmodulen, die wir installiert haben, wurden auch dreizehn Kilometer Kabel verlegt. Bei optimaler Witterung kann die Anlage künftig bis zu 40% der täglich benötigten Produktionsenergie für den Zeppelin Konzern am Standort Friedrichshafen abdecken“.

Jörg Bischof, Geschäftsführer der Luftschiffbau Zeppelin GmbH, betont, dass die Luftschiffbau Zeppelin Gruppe bereits seit mehreren Jahren ihre Biodiversitäts- und Klimastrategie erfolgreich umsetzt. „Wir haben schon verschiedene Projekte unter besonderer Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte realisiert. Dazu gehören unter anderem nachhaltige Energiekonzepte für Wohnimmobilienbestände, Fassadenbegrünungen, Grünflächenkompensationsmanagement sowie die Installation von Photovoltaikanlagen. Verschiedene dieser Projekte haben wir in erfolgreicher Partnerschaft mit dem Stadtwerk am See umgesetzt.“

Auch Christian Dummler, als CFO des Zeppelin Konzerns dort für das Ressort Corporate Social Responsibility (CSR) verantwortlich, zeigt sich vom gemeinsamen Projekt überzeugt: „Der Zeppelin Konzern hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 ein CO2-neutrales Unternehmen zu werden. Die schrittweise Umstellung der Energieversorgung auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist für uns eine logische Konsequenz. Bereits im Mai haben wir mit dem Stadtwerk am See vereinbart, unsere Stromversorgung an allen unseren deutschen Standorten, die über das Stadtwerk am See Friedrichshafen bedient werden, sukzessive auf eine Versorgung mit Ökostrom umzustellen. Die neue Photovoltaikanlage ist ein weiterer Baustein, mit dem wir dem Ziel näherkommen.“

Von Seiten des Aufsichtsrats fand das Projekt von Anfang an volle Unterstützung, betont dessen Vorsitzender und Oberbürgermeister Andreas Brand: „Der Zeppelin Konzern übernimmt mit diesem Projekt nicht nur Verantwortung für die Zukunft, sondern zeigt auch, dass Klimaschutz eine Aufgabe ist, die Unternehmen genauso betrifft wie jeden einzelnen.“ Für den Standort Friedrichshafen sei das gemeinsame Projekt zwischen Zeppelin-Konzern und Stadtwerk am See zudem ein Glücksfall mit Vorbildfunktion.

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

Foto: Photovoltaikanlage auf dem Zeppelin Parkhaus in Friedrichshafen.

© Luftschiffbau Zeppelin GmbH

30.09.2020, Garching bei München

Zeppelin Konzern ist out of office – aber nicht out of work!

Der Zeppelin Konzern wagt mit Mut und Pioniergeist den Schritt in eine neue Zukunft. So wird ab dem 1. Oktober 2020 das Arbeiten im Homeoffice vom Ausnahmezustand zur dauerhaften Alternative: Eine neue Konzernbetriebsvereinbarung ermöglicht es Zeppelin Mitarbeitern in Deutschland mobil zu arbeiten, wo es sinnvoll und umsetzbar ist – und das ohne zeitliche Beschränkung. Die übergeordnete Zielsetzung der neuen Vereinbarungen ist die effiziente Kombination aus Büroarbeit und Mobilarbeit: die sogenannte Hybrid-Arbeit, die es ermöglicht, die Vorteile aus beiden Welten zusammenzubringen. 

„Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass Mobiles Arbeiten nicht nur einen positiven Einfluss auf die Flexibilität, Modernität und digitale Transformation des Unternehmens hat. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann durch die individuelle Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsorts immens profitieren“, sagt Alexandra Mebus, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin des Zeppelin Konzerns. Um den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, wurden die bestehenden Regelungen zum Thema „Mobiles Arbeiten“ in enger Zusammenarbeit zwischen HR und den Betriebsräten überarbeitet – und neu ausgerichtet. Diese ermöglichen ab 1. Oktober 2020 den Zeppelin Mitarbeitern in Deutschland grundsätzlich ortsunabhängig zu arbeiten: Betroffen von der neuen Regelung sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zeppelin GmbH sowie ihrer inländischen Tochtergesellschaften.

Um den unterschiedlichen Teamstrukturen, Tätigkeitsbereichen und Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht zu werden, wurde bei der Ausgestaltung der neuen Vorgaben bewusst auf einen zeitlich vorgegebenen Richtwert verzichtet. „Wir sind überzeugt davon, dass vielfältige Arbeitsformen die beste Voraussetzung für Motivation, Zusammenarbeit und Produktivität sind“, so Mebus. Nicht jede Tätigkeit kann flexibel von anderen Wirkungsstätten außerhalb der Büroräume verrichtet werden. Aber da, wo es möglich ist, macht Zeppelin den Weg frei für individuelle Lösungen.

Die Voraussetzung für ortsungebundenes Arbeiten ist die Zustimmung der Führungskraft. Denn Mobilarbeit bei Zeppelin basiert auf dem Prinzip der doppelten Freiwilligkeit: Kein Mitarbeiter kann zu Mobiler Arbeit verpflichtet werden, aber es gibt auch keinen Anspruch auf Mobiles Arbeiten. Ein Arbeitsplatz in der Betriebsstätte bleibt in jedem Fall sichergestellt. An den großen Standorten und dort, wo es sinnvoll ist, wird derzeit die Möglichkeit von Desk-Sharing-Lösungen geprüft. Zudem wird das Thema eng von HR- und Betriebsratsseite begleitet: So werden Mitarbeiter und Führungskräfte mit diversen Trainings zu Themen wie Hybrid-Arbeit, Mobiles Arbeiten und virtuelles Führen unterstützt.

„Wir haben während der Corona-Krise ausschließlich positive Erfahrungen mit Mobilem Arbeiten gemacht und nutzen das Gelernte nun, um unsere Arbeitsumgebungen an den zukünftigen Anforderungen auszurichten,“ sagt Peter Gerstmann, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung und CEO des Zeppelin Konzerns. Und ergänzt: „Damit transportieren wir die Agilität unserer Start-Up Organisationen aus der Digitalisierung in unsere traditionellen Unternehmensbereiche!“

Bildunterschrift: Alexandra Mebus, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Zeppelin GmbH in ihrem Büro in der Konzernzentrale in Garching und beim Mobilen Arbeiten in ihrem Zuhause. © Zeppelin GmbH, Fotograf: Paul Träger

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

03.08.2020, Garching bei München

Zeppelin Konzern veröffentlicht Bericht zur Nachhaltigkeit

Unternehmen stellt Engagement im Corporate Social Responsibility (CSR)-Bereich anhand seiner Nachhaltigkeitsziele und der Entwicklung nicht-finanzieller Kennzahlen vor 

Garching bei München, 03. August 2020. Unter dem Titel „Grafen hinterlassen Spuren!“ veröffentlicht der Zeppelin Konzern einen Bericht zur Nachhaltigkeit für das Jahr 2019. 

Als Stiftungsunternehmen übernimmt der Zeppelin Konzern von jeher Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, seinen Mitarbeitern, Geschäftspartnern sowie Kunden und engagiert sich für den Schutz von Umwelt und Klima. Nachhaltigkeit ist fest in der Unternehmensstrategie verankert, um wirtschaftlichen Erfolg mit verantwortungsvollem Handeln zu verbinden.

Der Konzern hat einen Bericht zur Nachhaltigkeit veröffentlicht, der gleichzeitig die Fortschritte im Rahmen der UN Global Compact Mitgliedschaft dokumentiert. Der Bericht kann in deutscher Sprache hier auf der Webseite des Unternehmens heruntergeladen werden.

Zur Veröffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.

Abbildung: Titelbild „Grafen hinterlassen Spuren!“ Bericht zur Nachhaltigkeit bei Zeppelin 2019 / UN Global Compact Fortschrittsbericht 2019 © Zeppelin GmbH